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Vorspeisen
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Hausgemachte etruskische Sauce
Diese etruskische Soße kann man leicht zu Hause zubereiten. Zutaten für 4-5
Personen:
30 g in Öl eingelegte getrocknete Tomaten 40 g entkernte schwarze
Oliven 50 g Pecorino 30 g in Öl eingelegte Sardellenfilets 20 g
Petersilienblätter 6 Eßlöffel Olivenöl extra vergine 2 getrocknete scharfe
Chilischoten 2 geschälte Knoblauchzehen
Den Pecorino würfeln, die Tomaten und die vom Öl abgetropften Sardellenfilets
zerstückeln. Dann Oliven, Petersilienblätter, Knoblauchzehen und Chilischoten im
Allesschneider grob zerhacken. Das Ganze in eine Schüssel geben, die 6 EL
Olivenöl nach und nach unter ständigem Umrühren dazugeben und gut
vermengen. In der Zwischenzeit die Spaghetti in reichlich Wasser kochen. Wenn
man die Nudeln abgießt, 4-5 EL vom Kochwasser wegnehmen und in die Soße geben.
Diese Soße passt auch gut zu kurzen Nudeln, wie Fusili, Penne usw. und man kann
sie - ohne Kochwasser hinzuzufügen - auf kleine geröstete Brotscheiben geben, um
leckere Crostini zuzubereiten.
Dank an Renate Rahlfs. Rezept stammt von der Fattoria La Vialla,
Castiglion Fibocchi, Toskana
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Schafskäsecroissants
250 g Schafskäse (griechisch spezial von Maulick) 1
Ei 1 Paket Blätterteig tiefgefroren (200 g) 100 g Räucherlachs 100 g
Auberginen eingelegt 1 Eigelb
Den Schafskäse mit der Gabel zerdrücken und das Ei unterrühren.
Den Blätterteig in Quadrate schneiden, eine Hälfte mit dem Räucherlachs die
andere Hälfte mit den Auberginen belegen. Die Käsemischung darauf verteilen. Die
Teigtaschen am Rand mit Eigelb bestreichen und zu Dreiecken zusammenklappen. Den
Backofen auf 200 °C vorheizen und die Schafskäsecroissant 20 min backen.
Tapenade (Olivenpaste)
100 g entkernte schwarze Oliven 50 g Anchovisfilets 1
Eßlöffel Kapern 0,1 l Olivenöl Saft einer halben
Zitrone Thymian frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Die Oliven zusammen mit den Anchovis und den Kapern im Mixer
pürieren. Das Olivenöl nach und nach darunterschlagen. Mit Zitronensaft,
Pfeffer und Thymian würzen. |
Salade gourmande (Feinschmecker-Salat)
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Zutaten für 4 Personen:
200 g verschiedene Blattsalate 10 - 20 g getrocknete Morcheln 100 g
geräucherte Entenbrust 60 g Walnußkerne 100 g Kenia-Böhnchen 4 Eßlöffel
Sherry-Essig 0,1 l Traubenkernöl (oder ein anderes neutrales Öl) 2
Eßlöffel Walnußöl Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
Die Morcheln 1 - 2 Stunden einweichen, gründlich abbrausen und dann in ihrem
Einweichwasser (vorsichtig abgießen wegen des Sandes) 20 Minuten garen. Den
Salat waschen und gründlich trocknen.
Die Bohnen nur ganz kurz in kochendem Salzwasser garen und
abschrecken. |
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Die Entenbrust in dünne Scheiben schneiden. Die Vinaigrette anrühren. Salat
auf großen Tellern anrichten, Morcheln, Bohnen und Walnüsse darauf verteilen,
die Vinaigrette darübergießen und die Entenbrust am Rand des Tellers
anordnen.
Tipp:
Variante ohne Kenia-Böhnchen. DieserSalat kann noch beliebig "erweitert"
werden. Beispielsweise durch einige Röschen von knusprig geröstetem Kalbsbries
oder durch eine dünne Scheibe Gänseleberpastete.
In Südwestfrankreich sehr beliebt sind dünne Scheiben von gebratenem "gesier
de canard confit": eingemachtem Entenmagen. |
Kräuter-Crème-Brûlée
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Mit Löwenzahn, Sauerampfer und Brennessel
Für 4 Personen (12 Förmchen à 50 ml)
Crème brûlée:
je 45 g Sauerampfer, Brennnesselspitzen und Löwenzahnblätter 1 Messespitze
Natron 5 Eigelb 1 Prise Salz 1 Prise Muskatnuss 1/2 Liter
Sahne 15 g Butter je 4 Blätter Sauerampfer, Löwenzahn, Brennnessel
Meerrettichsauce:
4 Eßlöffel Schlagsahne 1 Eßlöffel (5 g) geriebener Meerrettich 1
Eigelb 1 Prise Salz |
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Sauerampfer, Brennnesseln und Löwenzahn getrennt in kochendem Wasser mit
Natron blanchieren, abschrecken, abtropfen lassen und fein pürieren.
Die pürierten Wildgemüse getrennt in je eine Schüssel geben. Die Eigelbe mit
Salz und geriebener Muskatnuss verquirlen. Die Sahne mit der Butter erwärmen und
mit der Eigelbmischung verrühren. Die Creme in drei gleichen Teilen unter die
drei Wildgemüse mischen.
Die drei Kräutercremes in 12 feuerfeste Förmchen füllen. Eine Schale mit
Wasser in den Backofen stellen, vorheizen und die Creme in den Förmchen darin
bei 90 Grad 30 Minuten halbfest stocken lassen. Jeweils ein Wildkräuterblatt
auflegen und weiter garen, bis die Creme fest ist. In der Zwischenzeit für die
Meerrettichsauce alle Zutaten verrühren. Kurz vor dem Servieren die gestockte
Creme mit der Meerrettichsauce bestreichen und
karamellisieren. |
Auberginen-Crème (Caviar d'aubergines)
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3-6 Auberginen (je nach Größe) 100 g schwarze Oliven 2
Knoblauchzehen 1 Zitrone 0,15 l Olivenöl Salz frisch gemahlener
Pfeffer
Die Auberginen längs halbieren, Oberfläche ein wenig einschneiden. In eine
Auflaufform setzen und mit einem Drittel des Öls beträufeln. Für 15 Minuten
in den sehr heißen Backofen schieben, bis sie weich geworden
sind. |
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In der Zwischenzeit die Oliven entkernen und den Knoblauch schälen. Die
Auberginen aus dem Bachofen nehmen und alles Fruchtfleisch herauskratzen.
Zusammen mit den Oliven, dem Knoblauch und dem Zitronensaft in den Mixer geben.
Wenn alles gut püriert ist, das Olivenöl nach und nach darunterschlagen. Mit
Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren zwei Stunden in den Kühlschrank
stellen.
Als Aufstrich auf knusprige Toastscheibchen oder auf frisch gebackene
Buchweizen-Blinis. |
Fischpastete aus geräucherter Makrele
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Zutaten:
500 g geräucherte Makrelen 200 g Doppelrahm-Frischkäse 100 g zerlassene
Butter 2 EL Zitronensaft Salz Pfeffer
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Zubereitung:
Fisch zerkleinern, mit dem Käse und der Butter vermischen und mit Zitrone,
Salz und Pfeffer abschmecken. In eine Form füllen und zwei bis drei Stunden
kühlen. Dann stürzen und mit Petersilie und Zitronenscheiben garnieren.
Rezept von Uwe J. Reinhardt. Bei Sigrid Frank-Eßlinger hab ich das
erstmals probiert. |
Fisch-Creme
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Zutaten:
4 sehr frische Forellenfilets ohne Haut (alternativ: geräuchert) 3
Lauchzwiebeln 3-4 Zweige glatte Petersilie 1-2 Zweige Dill 2
Sardellenfilets (in Lake) 1 Teelöffel eingelegter grüner Pfeffer 4
Eßlöffel Weißweinessig Salz Pfeffer Zucker 1 Messersp.
Senf |
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3 Eßlöffel Olivenöl 2 Eßlöffel Crème fraîche 1-2 Teelöffel geriebener
Meerrettich Zitronensaft Cayennepfeffer
Alle Zutaten gut vermischen und Creme einige Stundenkalt stellen.
Mit (angetoastetem) Brotscheiben genießen.
Dank an Inge Hummel! |
Kichererbsen-Bällchen
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Zutaten:
300 g Kichererbsen 10 Eßlöffel Dinkelschrot Knoblauch, Muskat, Salz
Zubereitung:
Kichererbsen 12 Stunden lang in Wasser einweichen.
Mit frischem Wasser rund 90 Minuten lang kochen und anschließend im Mixer
pürieren. |
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Dinkelschrot hinzu geben, mit Muskat und Salz würzen und alles mit einer
gepressten Knoblauchzehe zu einem Teig vermengen.
Den Teig zu Bällchen formen und dann braten.
Kichererbsen sind sehr gesund, können sogar helfen, Arteriosklerose zu
verhindern. Das liegt daran, dass sie Öle enthalten, die in der Lage sind, den
Cholesterinspiegel zu senken. Außerdem sind in Kichererbsen Magnesium und
Kalium enthalten, die beide das Herz stärken. |
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Sonne des Südens

Feinkost vom Markt. Seit 1989 bietet Feinkost Maulick auf den Wochenmärkten rund um Stuttgart den Genuss des Südens:
Eingelegte Spezialitäten wie Schafs- Ziegenkäse, Peperoni, Oliven, hausgemachte
Soßen und Salaten, Tzatziki, Pesto, Knoblauchbutter, Artischocken und Shrimps.
Außerdem Feinkostessige und Öle, z.B. Balsamico, Sherryessig, Walnußöl,
kaltgepreßte Olivenöle aus dem sonnigen Süden und vieles mehr. Zu alledem
noch ein Sortiment an Nudeln, wie Tortellini, Steinpilzravioli und andere
verschiedene gefüllte Teigwaren, das Daniela Lepke immer wieder prima zu
präsentieren versteht.

Seit Frühjahr 2006 jetzt auch Freitags in Renningen.
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Jean Marie Dumaine: Meine Wildpflanzenküche

Endlich ein Kochbuch für richtige wilde Kräuter. Ob es nun Bärlauch,
Brennessel, Löwenzahn oder ähnliches ist, alles wird zu schmackhaften Gerichten
verarbeitet. Wundervoll illustriert gehört es schon jetzt zu meinen
Kochbuchfavoriten.
Gisula Tscharner, Heinz Knieriemen: Hexentrank und Wiesenschmaus. Rezepte aus der wilden
Weiberküche.

Dieses Buch ist echt der Hammer! Die Autorin muss tatsächlich der volle
Naturfreak sein, was für Rezepte die kennt! Ich habe einige Rezepte versucht,
und man soll´s nicht glauben, die sind tatsächlich genießbar.
Ingrid Schönfelder: Der neue Kosmos Heilpflanzenführer

Einer der besten Heilpflanzenführer, die ich kenne. Die Auflistung der
Pflanzen erfolgt nach Blütenfarbe, jede Pflanze ist zum Teil mehrfach
fotografiert, die Fotografien sind sehr gute Qualität. Das macht die Bestimmung
in der Natur sehr leicht. Informativ - die Pflanze ist nicht nur in Form, Geruch
und Aussehen beschrieben, sondern auch ihre Heilwirkung bis hin zur Anwendung.
Ein absolutes "Muss" für jeden Kräutersammler und solche, die es werden
wollen.
Robert Gieler, Ingeborg Wipler: Beeren und Wildkräuter Sammeln -
Verarbeiten - Genießen

Beeren - von der Berberitze bis zum Weißdorn - und Wildkräuter - vom
Ackersenf bis zum Wilden Thymian - sind Lebensmittel der besonderen Art. Sie
schmecken nicht nur gut, sondern haben durch ihre besonderen Wirkstoffe auch
eine gesundheitsfördernde und sogar heilende Wirkung.
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