Fastnacht 2010

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Dieses Jahr ist die Fastnacht beinahe ein wenig zu kurz gekommen. Immerhin war ich erstmals in Elzach und habe die eigenartigen Schuttig erlebt. Hier gibt es eine Bilderschau dazu (und hier ein Video).
Und natürlich durfte der Schramberger Umzug nicht fehlen (Bilderschau, Video), der mir dieses Jahr ein wenig kurz geraten schien.

Sonniger Herbst

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Hier einige Herbst-Fotos, aufgenommen mit der neuen Nikon-Kamera:

Foto: Erich Kimmich

Foto: Erich Kimmich

Foto: Erich Kimmich

Foto: Erich Kimmich

5 Sterne fürs Liebliche Taubertal

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Die Radroute „Liebliches Taubertal - Der Klassiker” ist vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) mit fünf Sternen ausgezeichnet worden. Als zweiter Radfernweg in Deutschland erhält er die höchste Auszeichnung der ADFC-Qualitätsradrouten. „Nachdem im ‚Lieblichen Taubertal’ die Wegweisung erheblich verbessert wurde, verdient die Route nun die bestmögliche Bewertung”, so ADFC-Bundesvorsitzender Karsten Hübener.

Erste ADFC-Qualitätsradroute in Baden-Württemberg
Grafik: www.Liebliches-Taubertal.deDer ADFC vergibt die Auszeichnung erst, nachdem er einen gesamten Radfernweg Kilometer für Kilometer begutachtet hat. Dabei spielen Wegweisung, Oberfläche des Radwegs und Sicherheit, aber auch Serviceleistungen entlang der Strecke, wie Bett & Bike-Gastbetriebe, Gastronomie oder Infotafeln eine Rolle. Der ADFC bewertet die Wege immer aus Sicht der Radtouristen und nach einheitlichen, bundesweit geltenden Kriterien.

Mit seinen 100 Kilometern Länge bietet die Route als erste zertifizierte Route in Baden-Württemberg viele Attraktionen entlang der Strecke. Die Städte Rothenburg ob der Tauber, Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim können in genannter Fahrtrichtung ohne größere Steigungen erreicht werden.

Auf der Tauberbahn zwischen Wertheim und Crailsheim verkehren täglich zwölf Züge, bei denen eigens der Fahrradtransport vorgesehen ist. Diese Taubertäler Radwanderzüge führen Großraumabteile zum Transport ihrer Räder mit. Der Radtransport ist auf der kompletten Strecke zwischen Wertheim und Crailsheim kostenlos.

Weitere Hinweise, Kartenmaterial und GPS-Tracks zur Radroute „Liebliches Taubertal - Der Klassiker” gibt es auf www.liebliches-taubertal.de.

Von Pfoten und Tatzen

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Die Outdoor-Firma Jack Wolfskin hat nach Informationen des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel” eine Abmahnwelle gegen Kleinhändler und Bastler gestartet. Das Pfotensymbol ist demnach rechtlich geschützt. Wer also einen Topfuntersetzer häkelt und darin ein Pfotensymbol einbindet, verletzt die Markenrechte des Konzerns. Erst recht, wenn er oder sie den Topfuntersetzer gar noch per Internet verkauft. Schüler aufgepasst: keine Pfoten mehr malen! Spurenleser aufgepasst: alle Spuren führen in die Höhle des Wolfes!

Da ich das als eine ganz und gar ungehörige Sache und vor allem als maßlos übertrieben empfinde (und da ist diese Wolfshaut nicht der einzige Akteur im Web!) verkünde ich hiermit allen die es wissen möchten, dass ich mindestens ein Jahr lang keine Produkte besagter Firma mehr kaufen werde.

Am Atomausstieg nicht rütteln

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Schwarz-gelb möchte die Atomkraftwerke länger in Betrieb lassen. Kein Wunder: macht doch ein einziges abgeschriebenes AKW pro Tag eine Million Euro Gewinn! Dringender Handlungsbedarf: CampACT! hat einen offenen Brief an Angela Merkel, Horst Seehofer und Guido Westerwelle initiiert! Über 100.000 Menschen haben diesen bereits unterzeichnet, ich bin jetzt auch dabei! Der Brief und die Zahl der Unterzeichner soll zu den Koalitionsverhandlungen in möglichst vielen Tageszeitungen als Anzeige veröffentlicht werden. Also jetzt hier mitmachen!

campACT - Atomkraftwerke jetzt abschalten!

Trans Swiss Trail 2009 (Teil 2)

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Trans Swiss TrailHier wie immer zum Schluss eine Übersicht der einzelnen Tagesetappen, die wir 2009 gewandert sind. Zu verstehen als eine Art Inhaltsverzeichnis. So kann man die Beiträge in beliebiger Reihenfolge direkt ansteuern und lesen. Ich habe zusammengezählt, was die Software errechnet hat. Demnach haben wir etwa 106,5 Kilometer zurückgelegt, der tiefste Punkt lag bei 485 Metern, der höchste bei 1.627 Metern. Die Summe der Steigungen betrug 4.038 Meter und wir haben 4.159 Höhenmeter Gefälle bewältigt.

Übersicht & Navigation:

1. Tag  Worb - Goldbach/Lützelflüh: 20,3 km

2. Tag  Goldbach/Lützelflüh - Lüderenalp: 15,7 km

3. Tag  Lüderenalp - Eggiwil: 21,6 km

4. Tag  Eggiwil - Kemmeribodenbad: 21,7 km

5. Tag  Kemmeribodenbad - Sörenberg: 10,2 km

6. Tag  Sörenberg - Giswil: 17 km

Vorfreude 2009

Hier gehts zum Teil 1 des Trans Swiss Trails, den wir 2008 begonnen haben.

Verborgen im Nebel

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Trans Swiss TrailKennt ihr diese Postkarten: statt Bild nur graue oder schwarze Fläche. “Soundso im Nebel” oder “bei Nacht” steht da meist. So ähnlich war das auf unserer sechsten diesjährigen Etappe auf dem Trans Swiss Trail dieses Jahr. Wir schreiben Freitag, den 25. September 2009.

Frühstück im Go-in in Sörenberg. - Foto: Erich Kimmich

Snowboard-SitzbankIm Go-In in Sörenberg wartet - wir sind die einzigen Gäste - ein handfestes Frühstück mit Käse, Joghurt, Obst und Müsli. Kraftnahrung sammeln. Vor dem Haus steht eine Sitzbank, gefertigt aus Snowboards. Cool. Gegen 9 Uhr sind wir wieder auf Tour. Im Supermarkt decken wir uns mit Brot ein - und einigen Mitbringseln für zu Hause.

Der Weg zieht sich durch eine großflächige Zweitwohnungs-Siedlung, vorbei am Hallenbad, der linken Talflanke entlang aufwärts. Nebelschwaden allüberall. Bei Sörenberg. - Foto: Erich KimmichZwischendurch schöpfen wir Hoffnung, wenn es - wie an allen anderen Tagen - ein wenig auflichtet und ein Hauch Sonne sich blicken lässt.

Anders als sonst lässt sich die Sonne heute aber Zeit. Wir queren reißende Bäche, wandern durch großflächige Almen und kommen auf knapp 1300 Meter Höhe an der Flüehütte vorbei. Hier verläuft die Grenze zwischen Kanton Luzern und Obwalden. Die einzigen Lebewesen, die wir treffen sind die Weidekühe, die mit dem Wetter vielleicht kein Problem haben.

Bei Sörenberg. - Foto: Erich Kimmich

Mist-Wetter! Eine von denen hat eine wunderschöne Glocke, deren Inschrift wir genau studieren können. Eine andere zeigt klar und deutlich, was sie vom Wetter hält: alles Sche….!

Gegen 11.20 Uhr haben wir den Glaubenbielen-Paß erreicht. Genauer: den Parkplatz in der Nähe des Passes.
Nebel bei Sörenberg

Am Glaubienbielen-Paß. - Foto: Erich Kimmich

Hier stehen zwei Holzhäuschen. Im einen gibt es einen Milchprodukte-Automaten. Da kann man vom Frischkäse bis zum Bergkäse alles mögliche auswählen und gut gekühlt kaufen. Ein Plakat erklärt, wie wichtig die Milchwirtschaft für die Bauern und die Landschaft ist.

Verkaufsstand der Alp Jänzimatt. - Foto: Erich Kimmich

Gegenüber in der zweiten Holzhütte steht ein menschliches Verkaufswesen. Die nette Dame lässt uns gleich von den verschiedenen Alpkäsen der Alp Jänzimatt (1637 m) kosten, sodass wir eine gehörige Portion uns abschneiden und einpacken lassen - für die Rast nachher und als Mitbringsel.

Glaubenbielen-Paß. - Foto: Erich Kimmich

Ab und zu rauscht auch ein Auto vorbei. Für die großen Fahrzeuge gilt eine 2-Stunden-Regelung. Wer also Pech hat, muss zwei Stunden warten bis er die Strecke befahren darf. Die Straße ist nämlich nur so breit, dass da ein Fahrzeug Platz hat. Das Postauto hupt denn auch mit dem typischen Signalhorn lautstark vor jeder Kehre. Ein paar hundert Meter weiter sind wir auf dem höchsten Punkt unserer diesjährigen Tour, dem Glaubenbielenpass (1611 m) angekommen. Und immer noch alles voller Nebel. Rechts oberhalb von uns können wir den Giswilerstock mit seinen 2011 m nur vermuten.

Nebelwanderung. - Foto: Erich Kimmich

Gegen 12 Uhr gehen wir weiter. Nun folgt der längste Abstieg der Tour: von 1600 auf ca. 450 m in Giswil am Sarnersee. Mir schlottern schon die Knie beim Drandenken! Der Weg zieht sich durch Felsen, durch Wald und Wiese. Enziane in allen Varianten blühen am Wegrand. Aber was sind das für große Schranken mitten in der Wiese?? Es sind Schneekanonen offenbar. Während Helmut ein paar Fotos versucht, checke ich kurz die Mails. Ist schon irre in der Schweiz: da kannste am abgelegensten Abhang per Swisscom ins Web. Sozusagen von jedem Kuhfladen aus. Wahnsinn, oddr?!

Nebelwanderung. - Foto: Erich Kimmich

Beim langen Abstieg durch den Wald entsteht dann auch das Bildmotiv des Tages: Wandern im Nebel im Kanton Obwalden.

Nebel-Picknick. - Foto: Erich Kimmich

Nebel-Picknick. - Foto: Erich KimmichIn einer langgezogenen Kurve der Autostraße finden wir eine Sitzbank und machen hier beim Chli Schwand (1129 m) unser Picknick. Es ist immerhin schon halb zwei Uhr. Zwischendurch werden die Nebeltröpfchen spürbar dicker. Für den Regenmantel - der immer noch unbenutzt ganz unten im Rucksack ist - aber noch kein Grund.

An einem Gebirgsbach entlang kürzt der Wanderweg zwischen den Straßenkehren ab. Wir müssen über eine nasse, glitschige und völlig schiefe Brücke. Spannung!

Glitschige Brücke. - Foto: Erich Kimmich

Wir haben es ohne Absturz geschafft. Gaaanz vorsichtig.
Endlich sind wir weit genug heruntergekommen. Viertausender sehen wir noch immer nicht, aber einen Hauch von Sarnersee im Hintergrund. Suchbild-Rätsel sozusagen. Und für dieses Jahr das Tour-Ende.

Blick auf den Sarnersee? - Foto: Erich Kimmich

Schon ist der Weg geteert, wird aber auch immer steiler. Es geht rapide abwärts. Wir gehen zwischen den ersten Doppel-Spycher in Kleinteil. - Foto: Erich KimmichHolzhäusern in den Weiler Kleinteil hinab. Ein alter Holzspeicher stellt sich als Rarität heraus: es ist ein Doppelspycher, der aus dem 17. jahrhundert stammt. Alle einfachen Spycher wurden jeweils von einem einzigen Besitzer benützt, da man den Zugang zu den persönlichen Vorräten nicht für andere öffnen wollte. Dieser Doppelspycher ist das einzige Gebäude dieses Typs im Kanton Obwalden. Die Firstlinie teilt das Gebäude in zwei symmetrisch angeordnete Hälften mit verschiedenen Eigentümern. Jeder Raum dieses Gebäudes ist durch einen separaten Zugang von der jeweiligen Haushälfte her erschlossen.

Hotel Bahnhof GiswilAn der kleinen Kirche vorbei geht es weiter abwärts. Zum Schluss hin tangieren wir das Dörfchen Giswil nur zwischen Kanal und Laui-Fluss entlang. Der Bahnhof liegt ein wenig außerhalb. Und da ist gegenüber auch das Hotel Bahnhof, wo unser restliches Gepäck bereits auf uns wartet. Erstmal noch ein Tässchen heißen Kaffee, dann gehts auch schon weiter: Wir kaufen Fahrkarten, zunächst bis Luzern.

Interregio Golden Pass PanoramicSchon kommt der Interregio der zb (Zentralbahn) per Zahnrad eine steile Schienenstrecke vom Brünigpaß herab und fährt in den Bahnhof ein. Im “Golden Pass Panoramic” sausen wir los, zunächst am Sarnersee und dann am Vierwaldstätter See vorbei. In Luzern trennen sich unsere Wege.
Mein Heimweg führt weiter nach Zürich und von dort aus über Schaffhausen, Singen und Stuttgart nach Hause. Trans Swiss Trail

  Sörenberg - Glaubenbielen - Giswil: Ca. 17 km Wanderstrecke, angegebene Wanderzeit: 5:15 Std., Aufstiege: 501 hm, Abstiege: 1157 hm

  Hier gehts zur Google-Karte vom sechsten Tag. - GPX-Datei herunterladen (rechte Maus; speichern unter)

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