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Erichs (B)Logbuch » Urlaub: Cinque Terre

Nachklapp: Beste Badequalität in Cinque Terre

Urlaub: Cinque Terre 2 Kommentare »

Folgendes konnte ich der heutigen Tageszeitung entnehmen:

Nach der EU-Kritik an der Wasserqualität in Italien hat die größte Umweltschutzorganisation des Landes, Lega per l’Ambiente, ihren diesjährigen Strandbericht vorgelegt.

Urlauber auf der Suche nach den perfekten italienischen Stränden müssen demnach nach Ligurien reisen. Im Küstenabschnitt der Cinque Terre bietet die Steilküste zwar keine riesigen Strände, dafür aber eine Badequalität erster Güte, so die Einschätzung. 256 Strandabschnitte in ganz Italien hat der Umweltverband in Zusammenarbeit mit dem Automobilclub in den letzten Wochen gründlich untersucht.
Jeder Strand musste 128 Prüfungen über sich ergehen lassen. Getestet wurden nicht nur die Wasserqualität, sondern auch der Zugang ins Wasser, die Sauberkeit der Toiletten in den Strandbädern, die an den Stränden verkauften Lebensmittel, die Entsorgung des Mülls und die Versorgung mit Medizinern und Lebensrettern.

Cinque Terre ist eines der ganz wenigen Strandgebiete Italiens, die in den letzten Jahren gezielt auf eine deutliche Verbesserung ihres touristischen Angebots und Images gesetzt haben. Die Stadtväter der fünf Fischerorte lassen ihre Strände sogar mit Videokameras rund um die Uhr bewachen, um möglichen Umweltsündern sofort auf die Spur zu kommen

LIGURIEN – CINQUE TERRE

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Sieben Tage Urlaub in Ligurien. Bungalow im Villagio Smeraldo in Moneglia.
Ausflüge in die Cinque Terre und nach Chiavari.
Mehr dazu in der Kategorie Cinque Terre

 Siehe auch Kategorie „Wandern in Ligurien

8. Tag – Schwupp und heim

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Es gibt eigentlich nicht mehr viel zu erzählen: Der 5-Uhr-Wecker verursacht beinahe einen Herzstillstand. Wir frühstücken, packen, räumen das Fahrzeug ein, das jetzt seit einer Woche unbenutzt am Hang steht. Um 6.05 Uhr wird die Ampel nach links grün: wir biegen ins lange einspurige Tunnel ein, kommen bei Sestri Levante wieder ans Tageslicht, fahren auf der Bergautobahn bis Genova. Dort verpassen wir die Abfahrt Richtung Milano, fahren statt dessen weiter Richtung Westen, dann parallel nach Norden und kommen vor Milano wieder auf die geplante Strecke. Über Como und Lugano gehts rasch der Grenze entgegen. Tanken in der Schweiz. Autobahn bis Biasca. Dann kurvig bergan wieder über den Lukmanier, hinab nach Disentis, ein Stopp in Flims und weiter über Chur – St. Margarethen – Kreuzlingen. Um 14 Uhr sind wir in Markelfingen und essen auf der Sonnenterrasse des Naturfreundehauses ein Schitzel mit Pommes. Um 16.35 Uhr sind wir dann in Weil der Stadt.
Eine wirklich schöne Urlaubswoche geht zu Ende.

Buchempfehlung:
Christoph Hennig versteht es wie kein anderer, italienische
Landschaft, Leute und Kultur zu beschreiben.
Dieser Reiseführer ist gleichermaßen sehr informativ,
gut zu lesen und spart an einigen Stellen nicht an (passsender)
Ironie! Absolut empfehlenswert!!

369 Seiten.
19,80 Euro

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7. Tag – Freitag in Chiavari: Arkaden, Allerlei und Araukarien

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Ein Tag in Chiavari steht heute auf dem Programm: Das Städtchen hinter Sestri Levante hat mit den Cinque Terre längst nichts mehr zu tun. In 17 Minuten erreichen wir es von Moneglia aus. Na ja, eigentlich sind es 35 Minuten, denn der Zug hat mal wieder eine Viertelstunde Verspätung. Gehört sich wohl so…
Gleich hinter dem Bahnhof bei der alten Kathedrale mit ihrem klassizistischen Vorbau beginnt der Krämermarkt. Jana und Brigitte tauchen ab ins Gewühl der Stände.


Piazza Mazzini

Ich gehe im Zickzack durch die engen Gassen, entdecke hinter dem Justizpalast die Piazza Mazzini und ganz nebenbei jede Menge Häuser mit bogenförmigen Arkadengängen. Ganze Straßenzüge sind mit diesen Arkaden ausgestattet – sehr hilfreich bei heftiger Sonnenstrahlung und genauso hilfreich bei Regen. Ich entdecke den Botanischen Garten „Villa Rocca“, den man für nur einen Euro Eintritt anschauen kann. Verschiedene Baumtypen (Hartlaubgewächse, Palmen, Koniferen und Exoten) sind hier zu bestaunen. Hier gibt es Bambus, Karobbäume, Feigen, Steineichen, Palmen, Olivenbäume, Zypressen, Mimosen. Enorm eindrucksvoll ist die uralte riesige Araukarie aus Australien mit ihren geometrisch angeordneten Blättern (oder sind das Nadeln?). Foto-Futter, reichlich. Auch der Blick auf die Stadt lässt nichts zu wünschen übrig.


Blick auf Chiavari vom Botanischen Garten Villa Roca aus

In einem Cafe treffe ich die beiden „Marktfrauen“ wieder. Der Cappu kostet hier nur 1 Euro! Paradiesische Zustände! Oder hat die sich verrechnet? Auch kulinarisch ein kleines Paradies: wir finden in einer engen Gasse ein nettes „Ristorante Ü Recanto“, wo es ein Menü für 11 Euro gibt, inklusive Wein und Espresso. Die Gnocchi mit Pesto schmecken unvergleichlich. Interessant auch die von einem Spieß zusammengehaltene Wurstschnecke. Brigittes Risotto Frutti di Mare ist ein wahres Gedicht (mit vielen Muscheln und Gamberetti), ebenso wie die fein frittierten Sardinen im zweiten Gang.

Wir wandern noch etliche Arkaden ab, schlecken ein Joghurteis mit Fruchtsoße („Baby Joghurt“) und kaufen in kleinen Krämerläden ein (halbes Pfund Espresso für einen Euro). Gegen 16 Uhr Rückreise nach Moneglia. Einen letzten Cappu im Café Centrale (hier 1,80 Euro!), Einkäufe für die morgige Rückreise und über den Felsenweg zum Villagio Smeraldo zurück. Schnell noch das spannende Buch zu Ende lesen, den Campingplatz bezahlen und ein einpacken. Der Wecker steht auf 5.00 Uhr früh.

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6. Tag – Donnerstag – Solar-Marathon

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Frühstück. Sonne. Glitzermeer. Abmarsch. Moneglia-Beach. Sonnenschirme. Strandliegen. Gebühr 10 Euro. Öffentlicher Strand: koschtet nix. Reisstrohmatte. Handtuch drauf. Kinderlärm. Flachwasserzone. Sand. Überall. Fotoapparat in Gefahr.

Paul schreit. Pauls Papa aus Pforzheim schreit. Paul soll ruhig sein. Anderer Papa taucht sein Kind ins Kaltwasser. Ist ja voller Sand! Kind schreit. Pauls Bruder heult. Sonnencreme. Sand auf Haut. Sand und Sonnencreme. Plansche-Runde. Seeigel tun weh. Seesterne sind schön. Mittagszeit: Pizze a Metri. Mit Gemüse. Mit Schinken. Focaccia. Mit Schinken. Chino aus der Dose. Café Centrale: Cappucchino mit Kakao drauf. Wasser. Patricia Highsmith: Venedig kann sehr kalt sein.

Strandleben Teil 2: Paul spielt mit seinem Bruder. Pauls Papa (der mit dem Pferdeschwanz) quatscht andere Deutsche an. Baggert tiefes Loch in den Sand. Für Paul. Paul heult, weil sein Bruder eingegraben werden soll. Anstatt Paul. Paul will eingegraben werden. Pauls Vater macht ihm ein Angebot. Paul heult weiter.
Strandleben. Moneglia. Sand ist wie Schmirgelpapier. Deutschsprechende Oma im Bikini, mobiltelefonierend. Italienisch redend mit Italiener-Oma.
Highsmith. Unterbrochen, da Paul schreit. Sonnen-Hitze. Kreuzweh. Kratzende Sandkörnchen. Familienvater (bayrisch) brüllt nach Luftmatratze. Geht mit T-Shirt, Turnschuhen und Badehose bekleidet mit der Luftmatratze ins Wasser. Klick-klack-Ballspiel mit Holzbrettchen. Flopp-flopp-Ballspiel mit Klettverschluss-Schlägern. Sonnenflimmern. Italiener-Bambina. Sand mit Gießkanne bewässernd. Sonnenbrille.

Jana und Brigitte auf Einkaufsbummel.
Jana und Brigitte ballspielend im Seichtwasser. Achtzehn Uhr dreißig. Sonne milder werdend. Aufbruchstimmung. Felskletter-Wanderung. Campingplatz. Sand abduschen. Après-Milch. Rote Brandstellen. Löschen!!
Camping-Restaurant. Pizza. Spaghetti Frutti di Mare. Sizilianisches Dessert. So la la.
Abendstimmung. Rotwein. Prickelnd. Espresso Marke „Rumba“ in der Holzhütte.
Mails wegschicken. Online-Tagebuch. Senden. Gute Nacht!

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5. Tag – Mittwoch, Dörfchen 4 + 5, Sonne & Meer

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Zwar hat es in der Nacht reichlich geregnet, der Morgen beginnt aber wie gewohnt mit wolkenlosem Himmel und der glitzernden Sonne über der Bucht. Wir sind gegen 10 Uhr am Bahnhof von Moneglia und warten mehr als 45 Minuten auf einen verspäteten Zug aus Mailand, der uns dann endlich nach Vernazza bringt. Mist.
Vernazza, das vierte der Cinque Terre-Dörfchen, ist außerordentlich idyllisch. Der Ortsname ist, wie uns der Reiseführer von Christian Hennig verrät, von dem Wein der Cinque Terre abgeleitet („Vernaccia“, Vernatsch-Wein), der hier verschifft wurde. Es liegt in einem engen, zum Meer hinabführenden Tal. So zusammengepresst, dass der Zug auf dem Bahnhof keinen Platz hat und immer zu vier Fünfteln im Tunnel verschwindet. In der einzigen Hauptstraße und am Hafen spielt sich hier alles ab, trifft man sich, kann man massenhaft Touristen spazieren und Katzen in der Sonne liegen sehen.

In einem „großen Rundumschlag“ versuche ich am Hafen, 13 Hochformatfotos als ein künftiges Panoramabild zu schießen. Hoch oben thront das Castello Doria, wir steigen Treppe für Treppe hinauf, zwischen schmalsten Gässchen hindurch und nochmals weiter bis wir auf der Terrasse stehen und den atemberaubenden Blick genießen. Er wird getoppt von der Aussicht vom Turm, der nochmals 15 – 20 Höhenmeter zusätzlich bringt. Im Hafenbereich stehen die bunten Sonnenschirme unzähliger Ristoranti, weiter unten reflektieren farbenfroh bemalte Fischerboote das Wasser, Touristengruppen strömen von den Booten, die die fünf Dörfer im Takt verbinden. Direkt am Hafen ist die Pfarrkirche Santa Margherita mit dem gestreiften 40 Meter hohen Steinturm. Jana sucht in den vielen kleinen Boutiquen nach Mitbringseln, Postkarten und mehr. In einer Trattoria am Hafen essen wir schließlich Pizza und Nudeln bevor wir uns dann an den Aufstieg machen.


Vernazza

Durch wunderschöne Gässchen geht es aufwärts, schon sind wir am Ortsrand über der Kirche. Heiße Luftmassen strömen den Hang hinauf, die Sonne brennt kräftig. Wieder heißt es Eintritt zahlen: 3 Euro kostet der Sentierro Azzurro, das Geld dient der Nationalparkverwaltung für ihre sinnvollen Aufgaben. Immer weiter hoch geht es, die Treppenstufen sind oft nicht mehr für kleine Leute zumutbar. Bald sind wir in der Zone der gelb blühenden Ginster, der Rebterrassen und der Macchia. Der Weg wird immer reizvoller, einzelne Aussichtspunkte bringen immer wieder einen vorzüglichen Blick auf Vernazza. Weit oben unter einer Felswand ist das Refugium der heimatlosen Katzen. Es wird um Spenden gebeten, damit der Tierschutzverein seine Arbeit bewältigen kann. Die wärmeliebenden Vierbeiner liegen auf Bänken oder unter Bäumen. Der Weg zieht sich weiter hoch, man sieht tief unten die Schiffe fahren, nun kommt auch Monterosso allmählich ins Blickfeld.


Blick auf Monterosso

Wir cremen uns nochmals gut ein, denn die Sonne hat heute eine enorme Kraft. Durch ein kleines Tal mit einem winzigen Bachlauf führt der abwechslungsreiche Weg schließlich in hunderten Treppenstufen abwärts. Hinter dem Hotel Porto Roca kommen wir direkt über einem hübschen kleinen Strand hinunter. Nun gibt es kein Zögern mehr: wir steuern gleich den schattigen Platz unter einer Felswand an, packen das Handtuch aus und ab geht’s ins kühle Wasser. Das ist Urlaub wie er sein muss!!

Gut abgekühlt und erfrischt lädt das historische Zentrum von Monterosso zu einem Bummel ein.

In einer netten Bar gibt es einen erfrischenden Orangen- und Erdbeersaft, später beim Bahnhof gibt noch einen Cappuchino und eine letzte Portion warme Abendsonne, bevor uns der Zug wieder nach Moneglia zurück bringt. Letzter Fußmarsch wieder am Küsten-Felsenweg entlang zum Campingplatz, der gegen 19 Uhr längst im Schatten liegt. Maccaroni mit Schinken und Tomatensoße!
Übrigens: In neun Tagen kann man von Genua nach La Spezia wandern. Das wär mal was…

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