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Erichs (B)Logbuch » Urlaub: LigurienWandern

Postkarte aus Corniglia

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Während ich in den Abruzzen gewandert bin, waren Frédérique und Jean-Paul auch in Italien. Wandern in den Cinque Terre – genau das richtige Ziel im beginnenden Frühherbst! Corniglia ist eines der fünf Dörfer …

Postkarte aus Corniglia in den Cinque Terre

Leider hat das Wetter den beiden die eine oder andere Wanderung vermiest. Ich hoffe, es blieben dennoch viele schöne Impressionen.

Ich war damals im Jahr 2006 wandern in Cinque Terre. Organisiert von den Spezialisten von www.italienwandern.com – und bin heute noch begeistert von den schönen Touren und der abwechslungsreichen Landschaft!

Ligurien-Wanderung (Nachklapp+Übersicht)

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Liebe Besucher,

dieses Webtagebuch ist chronologisch aufgebaut; dieser Beitrag ist der letzte von sieben. Die nachfolgende Übersicht soll helfen, einen schnellen Einstieg zu finden.

Übersicht:

1. Tag: Anreise nach Camogli

2. Tag: Ruta – Santa Margherita Ligure   Diaschau

3. Tag: Camogli – San Rocco – San Fruttuoso – Portofino   Diaschau

4. Tag: Rapallo – Chiavari – Riomaggiore   Diaschau   Panorama

5. Tag: Genua-Nervi – Cornua – Recco – Camogli   Diaschau

6. Tag: Ruta – Monte Manico del Lume – Rapallo   Dias   Panorama

7. Tag: Cinque Terre: Monterosso – Vernazza   Diaschau

8. Tag: Rückreise, Literatur, Web-Tipps

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Herrliche Bahnhofshalle: Milano Centrale

12 Stunden Rückreise:
Am Sonntag geht es über Genova-Brignole mit dem IC nach Milano und von dort aus in einem Rutsch im vollgefüllten Cisalpino bis Stuttgart zurück.

Damit endet dieser Reiseerlebnisbericht.

Web-Tipps:

* http://www.italienwandern.de/com/Reise2.html
* http://www.5terre.de
* http://www.wanderweb.de
* Reiseberichte aus aller Welt
* Reiseberichte.com

Ein Link zu Ihrer Seite hier? Geben Sie Bescheid!


Literaturtipps:
Bücher direkt hier bestellen!

Christoph Hennig: Cinque Terre und ligurische Küste. Der Klassiker über Ligurien zwischen La Spezia und Genua. 369 S., 19,80 Euro

Georg Henke, Christoph Hennig: Wandern in Ligurien. DuMont aktiv. 30 Touren. Exakte Karten. Höhenprofile. 156 S., 12 Euro

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Ligurien-Wanderung (7)

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Siebter Tag. Samstag.
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Cinque Terre: Monterosso – Vernazza

Es scheint heute es ein Regentag zu werden. Die Tropfen fallen aufs Glasdach des kleinen Wintergartens im Frühstücksraum. Heute gibts wieder den frischen Obstsalat zum Frühstück! Wir fahren von Camogli über Sestri Levante nach Monterosso al Mare, das erste der Cinque-Terre-Dörfer. Vom Bahnhof aus müssen wir erst mal in östlicher Richtung entlang der tosenden Küste gehen. Kein Mensch badet bei diesem stürmischen Wetter, das Meer tost, hohe Wogen schlagen gegen die Felsen. Der kleine Kiosk am Bahnhof hat sich geschäftstüchtig mit farbigen Regencapes und Schirmen ausgerüstet. Durch den Tunnel zwischen Bahnhofsstrand und Altstadt zieht kalte Luft wie ein starker Sog hindurch. Die kleinen Sträßchen der Altstadt sind noch feucht, Schirm oder Regenmantel können wir aber eingepackt lassen. Alles scheint auf besseres Wetter hinzudeuten.

Monterosso al Mare, Kirche

In den Arkaden am Dorfplatz hinter der Kirche geben Mitglieder eines caritativen Vereins Fischgerichte und Risotto aus – schade, dass wir noch keinen Hunger haben. Wir schauen uns die pittoreske Altstadt mit ihren engen Gässchen an. Beeindruckend ist die Kirche San Giovanni Battista mit ihrer schwarz-weiß gestreiften Fassade und der fein gemeißelten Rosette.

Fahrrad-Stilleben in Monterosso al Mare

Im Haus der Nationalparkverwaltung kaufen wir zwei Billets für die Via dell’Amore (je 3 Euro). Das gibts nicht alle Tage: Eintrittskarten für einen Wanderweg. Hinter den Häusern am Ortsrand zieht sich der Treppenweg hinauf, wir erhaschen immer schönere Blicke zurück aufs kleine Dörfchen, aufs Meer, auf den Strand vor dem Bahnhof. Oberhalb des Dorfes sehen wir das Kapuzinerkloster, draußen auf dem Meer scheint in einem schmalen Streifen am Horizont entlang die Sonne und malt einen gleißenden Querstrich dorthin, wo sich sonst Wasser und Himmel treffen.

Sonnenstreifen am Horizont

Die Sonne bricht sich Bahn, bald wird uns reichlich warm beim Wandern. Immer weiter hinauf gehen die Treppen, an einem kleinen plätschernden Rinnsal entlang, hinter Trockenmauern wachsen Weinreben, eine kleine „römische“ Bogenbrücke spannt sich über ein weiteres Bächlein. Ein jung-sportliches englisches Pärchen im Turboschritt überholt uns. Nicht lange und wir haben sie beim Klamottenwechseln wieder eingeholt. Vor uns ragen Landzungen ins Meer, dazwischen die Häuser von Corniglia und ganz hinten ein paar Häuser von Riomaggiore. Feigenkakteen an der Steilwand. An einem Aussichtspunkt ist es Zeit für eine Vesperpause; wir trinken den Rest des Cinque-Terre-Weins, essen den Käse und den Schinken auf. Hinter den nächsten Felsrippe bietet sich der unvergleichliche Anblick auf das malerische Vernazza.

Blick von Vernazza Richtung Westen

Auf einer kleinen Halbinsel drängen sich Häuser und die Burgtürme, wir sehen bunte Sonnenschirme, farbige Fischerboote im Hafen, die Kirche mit dem schönen Glockenturm. Eine blühende Bougainvillea setzt der Aussichts-Euphorie die Krone auf: blütenumkränzter Ausblick!!

Vernazza, das bekannteste der Cinque-terre-Orte

Noch ein paar Dutzend Stufen hinunter, durch enge Gassen hindurch, Katzen liegen dösend an der Hausecke, lassen sich ablichten wie verwöhnte Fotomodels.
Auf der kleinen Piazza am Hafen ist wie immer viel los; die Cafés haben geöffnet, es gibt kaum mehr freie Plätze, jeder versucht hier auf die angenehmste Weise ein wenig Sonne zu tanken. Bunte Hausfassaden, dunkelgrüne Fensterläden, Wäsche flattert.

Ein duftendes Eis in Vernazza. - Foto: Helmut Eßlinger

Kurz in die nächste Gelateria und schon beginnt auch für uns der Genuß! Dann noch ein Cappuchino ganz vorne am Café an der Hafenmole. Und schließlich ein Bummel für Genießer entlang der Hafenmauer. Bunte Boote schaukeln im geschützten Hafen, Kinder kreischen am Strand bei der Kirche, ab und zu saust hinter der Kirche einen Zug vorbei. Das Personenschiff, das entlang der fünf Orte regelmäßig verkehrt – das haben wir von oben verfolgen können – hat einen vergeblichen Versuch gemacht, an der Landebrücke festzumachen. Die Wellen sind aber so heftig, dass es den Versuch bald aufgegeben, umgedreht und weitergefahren ist. Immer wieder fegen besonders hohe Wellen mit Wucht über den Anleger, peitscht das Meer den Schaum zu sprühenden Nebeln hoch.

Gefährlich: Die Brandung kann die Schwimmer gegen die Mole schmettern

Junge englische Touristen springen mutig in die Wellentäler und lassen sich von den wuchtigen Wogen wieder auf die Plattform des Anlegers hinaufspülen. Sieht sehr gefährlich aus. Und schon bald humpelt einer von ihnen nach hinten.
Gegen 18 Uhr machen wir uns auf zum Bahnhof, besorgen uns ein Ticket, trinken noch ein Gläschen Wein und verlassen Vernazza voller bunter, lebhafter Urlaubseindrücke.

Abend in Sestri Levante

Den Abend verbringen wir in Sestri Levante, in einer Pizzeria lassen wir uns nochmal die Acciughe schmecken, dann Nudeln Gorbatschow (mit einer würzigen Wodka-Soße), bummeln durch die reizvolle Altstadt, genießen einen Espresso in einer kleinen Bar und lassen den letzten Tag unserer Wandertour ausklingen. Der Reisebericht geht langsam zu Ende…

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Ligurien-Wanderung (6)

Urlaub: LigurienWandern 3 Kommentare »

6. Tag. Freitag.
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Die große Tour im Hinterland:
Von Ruta über den Monte Manico del Lume nach Rapallo

Der Reiseführer von Christoph Hennig verspricht Exquisites zum Schluß der Reise:  „Ein Höhepunkt der Reise, vor allem, wenn man die Tour an einem Tag mit klarer Sicht durchführt: Die großartige Wanderung zwischen Küste und Bergland verläuft nach einem Anstieg auf Waldwegen mehrere Stunden aussichtsreich auf Bergpfaden, von denen man fast immer weite Ausblicke auf das Meer und die Berge des Hinterlands genießt. Nach einem langen Abstieg – weitgehend im Wald – erreicht man das Ziel Rapallo. 

Camogli: Häuserdetails am Hafen

Wir sind frohen Mutes heute, denn der Blick aus dem Hotelzimmer zeigte einen wolkenfreien Golfo Paradiso. Und zum Frühstück gabs heute auch wieder frischen Fruchtsalat ins Müsli. Mit frischer Ananas, Pfirsich, Melone und Äpfeln. Gegen 9 Uhr sind wir unterwegs in einem farbenfrischen Camogli, besorgen uns noch ein Stück Käse, Schinken und frische Pane di Olivi. Als Beginn der Tour ist Ruta vorgesehen, das 270 Meter oberhalb von Camogli liegt. Also mit dem Bus hinaufgefahren, Tickets am Bahnschalter holen. Dort erfahren wir von einem Streik der Busfahrer und kaufen die Tickets daher nicht. Bald kommt ein Taxi daher und bringt uns für 15 Euro hinauf. (Am ersten Tag sind wir entlang der Straße und viele Treppenwege hinauf nach Ruta gewandert, aber bei einer Gehzeit von mindestens sechs Stunden heute, genießen wir lieber die Taxifahrt).
Kurz vor zehn Uhr: Erstmal geht einigermaßen flach in nordwestlicher Richtung, vorbei am romanischen Kirchlein Chiesa Vecchia. Wegschilder des „Itinerario dei 2 Golfi / Val Fontanabuona – Portofino“ machen uns auf diesen besonderen Weg aufmerksam. Auf herrlichen Waldwegen führt die Route auf dem Bergkamm entlang nach Norden, auf Steinstufentreppen durch Steineichenwald. Die ersten Blicke tun sich auf, rechts in den Golfo Tigullio bei Rapallo und links in den Golfo Paradiso bei Camogli und weit nach hinten Richtung Genua. Zarte Dunst- und Rauchschleier hängen im Gegenlicht bei Santa Margherita, ein Hubschrauber dröhnt in der Ferne bei einem Transporteinsatz am Fels.

Edelkastanien am Itinerario dei 2 Golfi

Bald schon läuft der Weg auf schmalem Pfad, durch Kastanienwälder, die prall behängt mit den brauen Maronen da stehen.
Am Colle die Monte Ampola (498 m) unterhalb des kleinen Wallfahrtskirchleins „Santuario Madonna di Caravaggio“ (615 m) treffen wir auf zwei Wanderer, die sich mit einem Einheimischen unterhalten. Eine Wiese ist (von den Grünröcken) sauber gemäht, oben haben sich Jäger mit grünen Zweigen wieder eine Laubhütte errichtet. Der Weg umgeht den Wallfahrerberg, führt durch Maronenwald hindurch. Wildschweine haben den Wegsaum komplett umgepflügt. Die vielen Esskastanien sind denen wohl nicht mehr gut genug. Nach insgesamt eindreiviertel Stunden sind wir beim Passo del Gallo auf 478 Metern Meereshöhe angekommen. Zeit für eine Vesperpause. Trifft sich gut, dass hier eine Sitzgruppe steht. Von den Strebebalken herab hängt eine tote Schlange, wohl von einem Jäger zur Abschreckung aufgehängt. Wir lassen uns die Stimmung nicht vermiesen, denn Aussicht und Wetter sind viel zu schön hier.

Gegen 12.30 Uhr ziehen wir weiter. Gut 10 Minuten hinter dem Pass verzweigt sich der Weg. Wir schlagen den undeutlicheren, nach rechts abzweigenden Pfad ein (markiert mit rotem Quadrat und rotem Dreieck). Nach wenigen Metern halten wir uns bei einer Gabelung nach rechts. Der schmale, streckenweise ausgesetzte Pfad führt über einen abschüssigen Hang, steigt dann steil nach links an und verläuft schließlich eben in östlicher Richtung. Wir genießen herrliche Blicke auf das Meer und Rapallo. Immer mehr offene Flächen tun sich auf, manchmal mit Hecken bewachsen. Die weitere Tagesstrecke sehen wir wie in einer riesigen Arena rechts vor uns: Immer den kalkweißen Bändern entlang bis zum Monte Manico del Lume.

Rundblick auf den Golfo Tigullio

Bald haben wir den kleinen Passo della Serra (641 m) erreicht, kommen bald danach zu einer Wegverzweigung und wenden uns dem roten Dreieck folgend nach rechts. Es geht nun sehr steil aufwärts, vorübergehend mit leichter Kletterei in felsigen, durch Eisenketten gesicherten Wegstücken. Schließlich erreichen wir gegen 14 Uhr schweißgebadet den Gipfel des Monte Manico del Lume (810 m). Die Aussicht auf die Küste und die Berge des Hinterlands von diesem höchsten Punkt der Wanderung ist begeisternd.

801 Meter über dem Meer: Monte Manico del Lume

Aussicht pur und rundum. Vor allem im Norden haben wir einen guten Blick ins Lavagnatal mit den zahlreichen kleinen Weilern mit ihren Kirchtürmen und die vielen Gipfel nördlich davon. Ein richtiggehend alpines Gipfelerlebnis. Neben einem Gipfelkreuz gibt es demnach auch ein Gipfelbuch, in das wir uns eintragen.

Gestärkt mit Energieriegeln beginnt nun der Abstieg. In leichtem Auf und Ab wandern wir am Hang, immer wieder öffnen sich wunderbare Panoramen. Ein Abschnitt ist ganz von Farn überwuchert und wir müssen intensiv nach dem richtigen Pfad suchen, Brombeerdornen hinterlassen Kratzer an den Waden. Bald haben wir den Passo della Crocetta (599 m) erreicht – wir überqueren eine echte geteerte Straße!
Wir haben uns eine geniale Idee einfallen lassen: Wir wollen nicht dem Weg hinunter nach Rapallo folgen, sondern die Runde in der Bergarena weiter drehen und bis zur Bergstation der Montallegro-Seilbahn gehen. So hoffen wir, uns die anstrengenden 600 Meter Abstieg erleichtern zu können.

Genussvoll und fast auf gleichbleibender Höhe verlaufend, auf gepflasterten Grenzmauern entlang erreichen wir nach gut 45 Minuten kurz vor 17 Uhr die Bergstation nahe der Wallfahrtskirche Montallegro. Gerade noch Zeit genug um uns die Tickets zu kaufen und einen belebenden Cappucchino mit Aussicht zu genießen.

Wallfahrtskirche Montallegro 600 m hoch über Rapallo

Selten war Seilbahnfahren so entspannend! Während der luftigen Fahrt spüren wir jeden ersparten Meter Abstieg wie eine innere Erleichterung. Schnell sind wir von der Talstation am Bachbett entlang in der Innenstadt von Rapallo angelangt. Rapallo war einst ein berühmter Badeort. Ein Bummel in den Ladengassen der Altstadt schließt sich an. Eine Kuriosität ist der Chiosco della Banda Cittadina an der Uferpromenade Lungomare Vittorio Veneto; hier fanden einst die Promenadenkonzerte statt, und an der Decke sieht man noch verblichene Jugendstil-Porträts berühmter Komponisten. Dazu ein herrliches Gelato (gusto pera), wie man es nur in Italien findet. Beim erneuten Altstadtbummel kommen wir in der Via Mazzini zu einem feinen Delikatessgeschäft: Parle come mangi, wo wir uns mit Nudelspezialitäten, Käse und Pesto eindecken.
Gegen 19 Uhr sitzen wir im Zug und sind gegen 19.30 Uhr auf dem Zimmer.

Abendstimmung am Golfo Paradiso

Unser Abendessen genießen wir heute hoch über der Uferpromenade, halb im Freien neben dem Stamm einer hoch aufragenden Schirmpinie. Carpaccio mit Rucola und Parmesan (Erich), Muscheltopf (Helmut), Pizza Capricciosa (H.), Pizza mit geräuchertem Spada (E.), Tiramisu (E.) und Weißwein stehen auf dem Programm.

Hafen von Camogli bei Nacht

Heute ist enorm viel los auf der Promenade, sogar kleine Kunstläden haben noch um 22 Uhr geöffnet. Gegen 23 Uhr gehen wir ins Hotel zurück.

<<< 5. Tag | 7. Tag >>>

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Ligurien-Wanderung (5)

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5. Tag. Donnerstag.
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Von Genua-Nervi nach Recco und Camogli.

Gegen 9.15 Uhr sind wir auf der Hauptstraße, der Held Simone Schiaffino auf seinem Denkmal hat bereits den Kopf in der Sonne. Wir kaufen uns fein geschnittene Bresaola und einen San Stefano-Käse in einem der zahlreichen Geschäfte, Olivenbrot beim Bäcker. Postkartenkauf, Stadtbummel. Einen starken Café in der „Baby Bar“ beim Bahnhof (so heißt die wirklich). Der Nahverkehrszug bringt uns zum Villenvorort Nervi am Standtrand von Genua.

Genua-Nervi

Herrlich liegt das Meer vor uns, der Himmel ist fast wolkenlos, Jogger, Hundehalter, Senioren und afrikanische Lederwarenverkäufer bevölkern den Meeruferweg Passeggiata a mare. Agaven klammern sich tief unten in die Felsspalten, die Brandung rauscht regelmäßig. Entlang des Hafenbeckens führt uns die exakte Wegbeschreibung über eine mittelalterliche Brücke und durch belebte Straßen zum Treppenweg Salita Domenico Morelli, der schier endlos in die Höhe führt.

Treppenweg hoch über Nervi

Nach einer Dreiviertelstunde haben wir das kleine Kirchlein San Rocco auf etwa 206 Metern Höhe erreicht – schweißgebadet. Herrliche Blicke hinunter nach Nervi und auf den westlich gelegenen kahlen Bergrücken, auf dem sich dutzende Sendeanlagen von Genua befinden. Auf dem Itinerario Storico Colombiano steigen wir den Hügelkamm weiter hinauf. Immer mehr Edelkastanien tauchen auf, der Weg wird zusehends schattiger.
Auf einem Maultierpfad wandern wir am Hang des Monte Giugo in nordöstlicher Richtung aufwärts. Vom Waldrand blicken wir auf eine einsame, eindrucksvolle Landschaft kahler Berge und erreichen den Passo de la Crocetta (486 m ü.M.). Hier legen wir erstmal eine ausgiebige Rast ein.

Ligurien-Wandern himmelwärts

Im Süden sehen wir hinunter nach Bogliasco, östlich davon zeichnen sich parallel verlaufende Gesteinsbänder wie Riemen durch die Landschaft und setzen sich wie sichtbare Höhenlinien weiter fort. Eine Gottesanbeterin turnt zwischen den Grashalmen und hält ganz still als sie ihrer Bewunderer gewahr wird.

Den Markierungen folgend steigen wir weiter auf dem Hügelkamm an. Die Ausblicke werden immer schöner, auch der störende Autolärm verliert sich. Wir gehen durch eine gespenstische Zone: Hohlgebrannt und verkohlt, recken tote Pinien schwarze Äste, über gestürzten Stämmen wuchert schon wieder unsterbliches Grün – eine ganze Bergflanke steht kahl, niedergebrannt. Unterhalb des bewaldeten Monte Cordona steigen wir an der Ostseite des Berges unter Pinien weiter an bis zur Straße Genua – Uscio (735 m ü.M.), die wir hoch oben gegen 14 Uhr erreichen.
Wolken türmen sich zu dicken Gebilden am Himmel. Zwei rote Quadrate als Markierung führen uns der Straße entlang.

Bald haben wir die verlassenen Gebäude der Osteria del Bacco erreicht und gehen auf der Straße etwa einen Kilometer hinab, erreichen die ersten Häuser von Cornua. Die Trattoria Cornua ist wie aus einem alten Italienfilm – altmodisch eingerichtet, freundlich und immer gut besucht, was angesichts der schmackhaften Hausmacherküche und der milden Preise nicht erstaunt. Auch ein junger Mann, den wir die ganze Zeit auf der Straße vor uns hatten, macht mit seinen drei Hunden hier Rast. Da wir erst nach 14 Uhr ankommen, gibt es leider nur noch belegte Brote, die wir uns schmecken lassen. Unerwartete Geräusche von draußen: es regnet, hagelt und prasselt massiv aufs Vordach. Leute stellen ihr Auto ab und rennen schnell in den Gastraum, um hier den Regenguß abzuwarten.

Unseren Aufenthalt verlängern wir mit Café und Schokolade und gegen 16 Uhr brechen wir auf in den nachlassenden Regen. Optimistisch verzichten wir darauf, den Regenmantel auszupacken und bald schon hat der Niederschlag aufgehört. Doch die Steine sind rutschig, an den Grashalmen, die in den schmalen Pfad ragen, hängen die Regentropfen und nässen unser Schuhwerk mit jedem Schritt mehr ein.

Der schmale Pfad zieht sich nicht enden wollend über den Bergrücken Richtung Süden. „Erdbeersträucher“ mit ihren bunten Früchten begegnen uns, leuchten in der warmen Abendsonne. Schon nach einer halben Stunde haben wir einen weiten Blick zur Trattoria zurück, wir gehen durch Farnwiesen, Kastanienhaine, vorbei an verfallenen Gemäuern. An einer Felsgruppe mit Aussicht stärken wir uns mit Rotwein, Käse und feinem Schinken. Die Wolken sind allesamt verschwunden, niemand würde glauben, dass es vor zweieinhalb Stunden wie aus Eimern geregnet hat.

Vesperpause am Nachmittag mit Aussicht

Wir überqueren hoch oben die viele hundert Meter tiefer verlaufende Autobahn, rechts dahinter am Meer sehen wir den Ort Sori. Wenig später wird nach links der Blick auf Camogli und den Monte Portofino frei. Bei der Kapelle San Uberto steht eine gewaltige Christus-Statue auf einem hohen Sockel. Ein Wanderer kommt herauf, zeigt uns stolz die Pilze in seiner Tasche.
Immer steiler führt der schmale Pfad bergab, die Knie werden heftig belastet.

Blick hinunter nach Recco und Camogli

Die Blicke hinunter sind alle Mühen wert: riesige Pinienbäume, blühende Rosmarinhecken, rosafarbene Abendwolken, der Vollmond kommt zum Vorschein, ein Mountainbiker zeigt uns den Weg bevor er mit luftigen Sprüngen den Hang hinab brettert. Am Ortseingang von Recco erreichen wir die Bahnlinie und wandern auf der Straße noch die letzten zwei Kilometer nach Camogli zurück, den Vollmond hoch oben.

Das Abendessen nehmen wir wieder in der Trattoria La Rotonda ein: Acciughe salate, Lasagnenudeln in Pesto (Helmut), gemischte Vorspeise mit vielen Fischen, Pansotti mit Pilzfüllung und Gemüsesoße (Erich). Vino bianco a la casa, Früchtetorte bzw. Pfirsichkuchen.

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Ligurien-Wanderung (4)

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Vierter Tag. Mittwoch.
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Rapallo – Montallegro – Chiavari. Und Cinque Terre: Riomaggiore.

Die ligurische Küste ist „eine der sanftesten, darum heilsamsten Landschaften der Welt, in der sich stärkende Meerluft mit beglückendem Blütenduft mischen, in der Sonne und Regen fast immer Maß halten und der Mensch so wonnig gewiegt wird, wie er sich’s nur wünschen kann.“
Ekkart Peterich

Wir stehen gemütlich auf – die olivenölgetränkten Pilze vom Vorabend haben uns den Schlaf erschwert… Das Wetter scheint einiges besser geworden zu sein, zwischen den Wolken ist bereits blauer Himmel zu erkennen. Auf dem Weg zum Bahnhof gehen wir durch den Wochenmarkt, der sich in der Via Garibaldi aufgebaut hat. Da wir noch Zeit haben, können wir den Markt bis hinein in die Altstadt abklappern. Neben vielerlei Krimskrams gibt es auch lokale Produkte, eine unglaubliche Vielzahl frischer Früchte, körbeweise frische Waldpilze, lokale Weine aus dem Aveto und einen ganz netten Käsestand, an dem wir ein Stück San Stefano kaufen.

Straßenszene in Camogli

Der Regionalzug bringt uns über Santa Margherita nach Rapallo. Fast hundert Jahre lang war Rapallo ein Nobel-Badeort. Inzwischen ist alles zugebaut, vom Glanz früherer Zeiten merkt man kaum mehr etwas.
Nach wenigen Schritten haben wir die Talstation der Funivia erreicht und ein Ticket für eine Bergfahrt gekauft. Etwa eine Viertelstunde müssen wir noch warten, bevor sich die Seilbahn um 11.30 Uhr in Bewegung setzt. In rascher Fahrt über vier oder fünf Trägermasten rauschen wir zusammen mit etlichen anderen Ausflüglern fast geräuschlos nach oben. Etliche Schweißtropfen bleiben uns damit erspart, kommen wir doch von Meereshöhe bis auf 612 Meter hinauf.
Deutlich frischer ist hier die Luft geworden, die kurzen Hosen sind gerade noch erträglich. Wir steigen hinauf auf einer breiten und schön gepflasterten Allee zur Wallfahrtskirche Madonne di Montallegro, die im 16. Jahrhundert an der Stelle einer Marienerscheinung errichtet wurde.

Wallfahrtskirche Montallegro hoch über Rapallo

  • Der Marienkult von Montallegro begann 1557. Am 2. Juli jenes Jahres erschien einem Bauern von Canevale, Giovanni Chighizalo, die Muttergottes und bat ihn darum, an diesem Orte verehrt zu werden.
    Das Ereignis schlug so hohe Wellen, dass schon einige Monate später eine Kapelle gebaut wurde. 1574 fand die Besatzung eines Schiffes aus Ragusa unter dem Kommando von Nicola De Allegretis Zuflucht im Hafen von Rapallo, nachdem sie wie durch ein Wunder vom Schiffbruch verschont worden waren. Als Dank, der Gefahr entronnen zu sein, begab sich De Allegretis und seine Mannschaft nach Montallegro. Zu ihrer großen Verwunderung entdeckten sie, dass das Bild der Jungfrau Maria, das Objekt der Anbetung, identisch war mit einem Jahre zuvor in Ragusa verschwundenen Gemälde Daraufhin beantragte De Allegretis beim Genueser Senat die Rückgabe des Bildes, was ihm auch gewährt wurde
    Als das Schiff sich schon auf hoher See befindet, „verschwindet“ das Gemälde wieder und kehrt zurück an seinen angestammten Ort, die Kapelle von Montallegro, wo der Marienkult von nun an ununterbrochen andauern wird. Zeugnis davon legen die vielen Votivbilder ab, die vor allem von Seeleuten stammen.
    (Aufschrift einer Informationstafel vor der Wallfahrtskirche)

Die weiße Fassade, die wir sehen, stammt großenteils aus dem 18. bzw. 19. Jahrhundert. In der Kirche hängen Votivtafeln bis hinauf zur Decke an allen freien Flächen, selbst in den Nebenräumen der Seitenkapellen sind die Wände komplett damit bedeckt – Danksagungen von Seefahrern, die aus Lebensgefahr gerettet wurden. Im dunklen Innenraum spielt Orgelmusik.

Aussicht von Montallegro auf Rapallo, S-Margherita und Portofino

Wir genießen die sonnige Aussicht auf den Golfo di Tigullio, sehen hinten Santa Margherita und dahinter den Naturhafen von Portofino, die Funktürme vom Monte di Ruta, wo wir die letzten Tage unterwegs waren. Klar, dass das ein einmaliger Rundumblick ist, bestens geeignet für ein aus vielen Einzelbildern zusammengesetztes Panoramafoto. Durch herrliche Steineichenwälder, grün bemooste uralte Bäume, gelangen wir in wenigen Minuten zum Hotelrestaurant Pellegrino, verkneifen uns eine Einkehr und gehen auf dem komfortablen Waldweg weiter am Bergkamm entlang den zwei roten Quadraten folgend.

Fantastische Wegführung

Der Weg verläuft Richtung Chiavari stets oben oder neben dem Bergkamm, bietet herrliche Aussichten auf den Golfo und auf die andere Seite nach Norden über das Lavagnatal hinweg. Braune und rotschwarze Schmetterlinge, haarige Raupen und Eidechsen, die sich in der Sonne gewärmt haben, begegnen uns. Als der Weg aus dem Wald auf eine besonnte Wiese führt, steigt die Temperatur schlagartig um mehrere Grad. Unten sehen wir in den schmalen Tälern immer wieder die Autobahn auf Brücken führend zwischen dem einen und dem nächsten Tunnel verlaufend. Hoch über dem Ort Zoagli führt der Weg durch aufgelassene Terrassenkulturen, vorbei an Hausruinen, deren Wände völlig ohne Mörtel aufgetürmt wurden. Auf der Anhöhe La Colla neben einem kleinen Marienaltar auf 525 m Höhe machen wir unsere Rast. Der Schwarzriesling findet zusammen mit dem Coppaschinken aus Santa Margherita, dem San Stefano-Käse und dem Quittenmus ein würdiges Ende.

Dann gehen wir auf schmalen Pfaden durch schöne Wälder zum Pass Anchetta. Dort geht es auf der Straße weiter, wir kicken uns die stacheligen Maronenkugeln zu, aus denen braunglänzende Edelkastanien purzeln. Später wird der Weg wieder schmal und führt mal hinunter, mal wieder ein Stück hinauf. Ein Stück Abstieg wird mir zum Verhängnis: die Absätze rutschen auf der feuchten Erde nach vorne und schwupp sitze ich an einer ganz engen Stelle auf dem Hosenboden. Eigentlich ist nichts passiert, doch links und rechts an der Hüfte hat es Schürfungen gegeben. Die Hose ist bald wieder sauber. Herrliche Steinmauern ziehen uns beim Anwesen Case Costa (303 m) in ihren Bann. Über Treppenwege gelangen wir später durch einen ausgedehnten Olivenhain hinunter zur Kirche von Maxena (153 m).

Foto: Helmut Eßlinger

Speicherkarten- und Akkuwechsel sind angesagt. Noch eine lange Treppe und geteerte Straße hinunter, an kläffenden Hunden vorbei. Vor einem Haus steht ein seltsamer Baum mit zitronenartig-schrumpeligen Früchten. Wie die wohl heißen?
Endlich haben wir dann nahe der Autobahn die Kirche von San Pier di Canne erreicht – auf nunmehr 9 Höhenmetern. Wie vom Reiseführer empfohlen besorgen wir uns Fahrkarten in einem Lebensmittelladen und fahren mit dem Linienbus bis hinein nach Chiavari.
Durch die schöne mittelalterliche Altstadt mit ihren kilometerlangen Arkaden kommen wir ins Zentrum und machen Pause in einem Cafe.

Arkaden in Chiavari

In einem Süßwarenladen Leone gibt es Pastillen, Bonbons und Schokoladen. Da kann man nicht einfach vorbeigehen. Später noch ein Baby Gelato-Joghurteis mit einer Fruchtmischung nach Wahl (Heidelbeere!).

Am Bahnhof schnell Fahrkarten und was zum Lesen gekauft, rein in den IC und ab nach Monterosso al Mare, eines der fünf Cinque Terre-Dörfchen. Mit dem Regionalzug weiter bis Riomaggiore. Hier scheint die Sonne auf die erdfarbenen Hausfassaden, unten toben die Wellen und schlagen mit ungeheurer Wucht die Wassermassen gegen den Kai. Herrliche Abendstimmung, Fotografier-Orgie!!

Riomaggiore im Abendlicht

Riomaggiore ist der südöstlichste und größte Ort der Cinque Terre. Es hat kaum Platz, um sich am Fuße einer engen Schlucht gegen das Gebirge zu behaupten. Die hohen Häuser hangeln sich den Felsen hinauf, der Strand ist so winzig, dass die Boote hinter die Hafenmauern gezogen werden müssen. Bei Einbruch der Dunkelheit lassen die Fischer ihre Boote zu Wasser. An Bord werden die Lampen angezündet. Bis zum frühen Morgen bleiben die Fischer draußen. Wenn sie zurückkehren werden die Fänge ausgebreitet, sortiert und gewogen.
Ein Bummel durchs Dörfchen folgt. In der Trattoria La Lanterna ganz unten am kleinen Hafen, reservieren wir ein Tischchen für 19.30 Uhr. Dann haben wir Zeit, die Hauptstraße bis weit hinauf zu gehen, seitlich entlang bis zur Chiesa di San Giovanni Battista und weiter hinauf bis zum alten Castello zu gehen. Hier genießen wir den Blick auf die Abendstimmung am Meereshorizont, auf die Wellen, die Pinien, folgen mit den Augen dem Verlauf der Via Amore.

Im Ristorante La Lanterna ist alles auf Fischgerichte ausgerichtet: Mit einem Antipasto piccolo alla casa beziehungsweise einer Zuppa Cecci et Seppie und einem ausgezeichneten Weißwein alla casa beginnen das Abendessen. Acciughe Vernazzano (Sardellen mit Kartoffeln und Tomaten überbacken) bzw. Pesce Pesto geht es in die Hauptrunde. Ein Tartufo affogato in Cafe (ertränkt in Espresso) und Panna Cotta geht das genüssliche Mahl zu Ende.

Fischgerichte in Riomaggiore

Das Restaurant ist stilvoll mit allerlei Fischmotiven ausgestattet, Bilder erzählen von riesigen Fischen, die die Angler und Fischer des Dorfes an Land gezogen haben. Der Zug um 22.34 bringt uns nach Camogli zurück, wo wir gegen 23.40 Uhr im Hotel eintreffen.

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