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Erichs (B)Logbuch » Aktiv sein

Mitmachen: Mein Mobilitätsheld

Aktiv sein, Fahrrad Ein Kommentar »

Michael Fröhlich aus Heidelberg ist mein Held der nachhaltigen Mobilität. Noch zwölf Tage lang kann das Publikum einen von zehn nominierten Preisträgern der Landesauszeichnung online wählen. Ich möchte die Gelegenheit nutzen und euch um eure Stimme für Michael Fröhlich bitten.  Klickt hier – und los geht’s zur Abstimmungsseite

Zur Abstimmungsseite gehen

… und dann Michael Fröhlich wählen! Michael Fröhlich ist Projektleiter Verkehrspädagogik beim ADFC Kreisverband Rhein-Neckar/Heidelberg. Er begeistert Kinder für das Radfahren und legt dabei größten Wert auf Sicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme. Er setzt sich dafür ein, dass Kinder im derzeitigen Verkehrssystem weniger benachteiligt werden.

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Lügenpresse?

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Heute ist der „Welttag der Pressefreiheit“. Eine Gelegenheit, einmal darüber nachzudenken, was das für eine Pressefreiheit ist. „Eine Beschränkung der Pressefreiheit ist immer auch eine Beschränkung der Demokratie,“ so heißt es.
Stuttgarter Aktivisten gegen das unsägliche Bahnprojekt kennen das Problem einseitiger Berichterstattung aus schmerzhaftem, langjährigem Erleben.
Ist das saubere, gründliche Recherchieren von Sachverhalten und Hintergründen, das Ausleuchten beider Seiten heute überhaupt noch gefragt? Wieso wird nicht mehr hinterfragt, immer wieder und wieder? Warum ist es das Nach-dem-Mund-reden, das Herunterbeten des sogenannten Mainstreams und der immer gleichgeschalteten ‚gesteuerten‘ Rhetorik, was uns als angeblich seriöse Presse angedreht wird? Wieso verkaufen die sogenannten Qualitätsmedien das Volk für dumm? Was läuft heute schief zwischen Journalisten und Publikum? Woher kommt das Misstrauen bei der Ukraine-BerichterstattungStephan Hebel bringt in seinem aktuellen KONTEXT-Beitrag „Die ‚Lügenpresse‘ lässt grüßen“ einige Beispiele für die „Verrohung der Sitten“.

Mehr zum Buch erfahrenWilly Wimmer, von 1976 – 2009 CDU-Abgeordneter im Deutschen Bundestag und Staatssekretär im Verteidigungsministerium (1985-1992) hat im April 2015 am Bodensee sein Buch Wiederkehr der Hasardeure: Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure 1914/2014″ vorgestellt und zeigt dabei wichtige Aspekte der aktuellen geopolitischen Entwicklung auf. Während der völkerrechtswidrigen Kriege in Jugoslawien und im Irak erregte er durch pointierte öffentliche Stellungnahmen größere Aufmerksamkeit, ebenso durch eine Verfassungsklage im Streitfall Afghanistan. „Warum geht die Berichterstattung von ARD und ZDF so sehr an den Interessen unseres eigenen Volkes vorbei?“ fragte Wimmer seine Zuhörer. Kein Zweifel: Es gibt eine Krise zwischen den Leitmedien und ihren Lesern bzw. Zuschauern.

 

 

 

Der Schwarze Donnerstag

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Buch bei Osiander bestellenDer 30. September 2010 geht als historisches Datum in die Geschichte ein. Dafür wurde der Begriff vom Schwarzen Donnerstag geprägt, der die Geschehnisse im Mittleren Schlossgarten in Stuttgart auf den Punkt bringt: die Jagd mit Wasserwerfern, Pfefferspray und Knüppeln auf friedliche Menschen.

Jürgen Bartle und Dieter Reicherter haben 2014 für die ‚Kontext:Wochenzeitung‚ sieben Monate lang, beinahe Woche für Woche, über den Wasserwerferprozess am Stuttgarter Landgericht berichtet. In ihrem Buch bieten sie nun Gerichtsberichterstattung vom Feinsten und Journalismus, wie er selten geworden ist: gründlich, hintergründig, gut geschrieben. Und spannender als mancher Krimi.

Pfefferspray und fehlende Rettungskräfte

Wolfgang Schorlau schreibt dazu in seinem Vorwort: „Dieses Buch belegt, dass die Stuttgarter Justiz von einem tiefen Misstrauen gegen die Zivilgesellschaft geprägt ist. Das Erschütternde … ist, … dass die Stuttgarter Justiz in dem Konfliktfeld von Investoreninteresse, Bürger(un)willen und Demonstrationsrecht Partei war und ist.“

Unerhört. Ungeklärt. Ungesühnt.

Das Buch wurde finanziert durch Crowdfunding, bei dem innerhalb von vier Wochen mehr als 300 Unterstützer – einer davon war ich – über 14.000 Euro zusammenbrachten. Es erscheint im Selbstverlag, hat 240 Seiten, ist broschiert, reich bebildert und für 19,80 Euro erhältlich (ISBN 978-3-00-048659-3).

Erhältlich ist das Buch ab sofort exklusiv in allen Filialen von Osiander und auf www.osiander.de: Kostenlose Zustellung bundesweit, in Stuttgart und einigen anderen Städten sogar per umweltfreundlichem Fahrradkurier.

Video ist nicht verfügbar

Besser als der bekannte Stuttgarter Fotograf Josh von Staudach hat noch niemand das Versagen der Polizei-Strategen bei der Einsatzplanung für den 30.09.2010 auf den Punkt gebracht. . Und Staudach brauchte dafür gerade mal vier Tage, denn sein Video hat er bereits am 4.10.2010 auf Youtube veröffentlicht.

„Gemeinsam sind wir stark!“

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254. Montagsdemo. - Foto: Erich Kimmich

Zum Panorama bitte klicken. - Foto: Erich Kimmich

HipHop mit MC Luxusliner auf der 254. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 am 5. Januar 2014.

MC Luxusliner auf der 254. Montagsdemo

Cool! Diese Bürgerbewegung hat immer wieder Neues zu bieten!
Und der Titel „Gemeinsam sind wir stark!“ gilt nicht zuletzt auch für die Bewegung gegen das Irrsinnsprojekt – sie lässt sich nicht von ihrem Weg abbringen.

Video ist nicht verfügbar

In seiner Rede bezog sich Peter Erben von der Bürgerinitiative Neckartor auf das Problem der Feinstaub-Belastung in Stuttgart. Er kritisierte, die vom Regierungspräsidium und der Mehrheit des Stuttgarter Gemeinderats ergriffenen Maßnahmen gegen den Feinstaub seien ungeeignet und unzureichend – der Gesundheitsschutz müsse unstrittig oberste Priorität haben. Die Grenzwerte könnten nur eingehalten werden, wenn das Verkehrsaufkommen im innerstädtischen Bereich halbiert werde. Stuttgart 21 fördere jedoch die Feinstaubproblematik

  • durch tausende Lkw-Fahrten,
  • durch dieselbetriebene Baumaschinen,
  • durch den Rückbau der Schieneninfrastruktur am Bahnknoten Stuttgart,
  • durch ein ausgedünntes Angebot von S-Bahnen und Regionalbahnen,
  • durch mehrjährige Unterbrechungen von Stammstrecken der SSB.

Oberbürgermeister Kuhn (GRÜNE) dürfe nicht zulassen, dass die Deutsche Bahn die Stadtbahn ins Chaos befördere. Stuttgart 21 stehe also für mehr Feinstaub und gegen einen reibungslos funktionierenden Nah- und Fernverkehr. Und es verhindere ein modernes Verkehrskonzept, das Mobilität und Luftschadstoffbelastung in Einklang bringt. „Nur wer Stuttgart 21 abbläst, kann geeignete Maßnahmen gegen die Feinstaubbelastung durchführen. Und umgekehrt“, sagte Erben.

 

  252. Montagsdemo am 22.12.2014

 

„Komakaufen in betonierter Trostlosigkeit“

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252. Montagsdemo gegen den Kellerbahnhof Stuttgart 21. - Foto: Erich Kimmich

Die 252. Montagsdemo gegen das Großprojekt Stuttgart 21 führte heute per Demonstrationszug vom Hauptbahnhof durch das neue Europaviertel bis vor das Einkaufszentrum Milaneo am Mailänder Platz. Die Polizei hatte zum Start vor dem Hauptbahnhof nicht mal die Straße gesperrt, obwohl die Demonstranten so zahlreich erschienen waren, dass sie nicht mehr alle auf dem breiten Gehweg vor dem Hauptbahnhof Platz fanden.

252. Montagsdemo gegen den Kellerbahnhof Stuttgart 21. - Foto: Erich Kimmich    252. Montagsdemo gegen den Kellerbahnhof Stuttgart 21. - Foto: Erich Kimmich

252. Montagsdemo gegen den Kellerbahnhof Stuttgart 21. - Foto: Erich Kimmich    252. Montagsdemo gegen den Kellerbahnhof Stuttgart 21. - Foto: Erich Kimmich

252. Montagsdemo gegen den Kellerbahnhof Stuttgart 21. - Foto: Erich Kimmich    252. Montagsdemo gegen den Kellerbahnhof Stuttgart 21. - Foto: Erich Kimmich

252. Montagsdemo gegen den Kellerbahnhof Stuttgart 21. - Foto: Erich Kimmich

252. Montagsdemo gegen den Kellerbahnhof Stuttgart 21. - Foto: Erich Kimmich

Das Immobilienprojekt Stuttgart 21 war beim Demozug zum Mailänder Platz ganz und gar augenfällig: kalte, gläsernde Fluchten, Einheitsbauten, Beton und Asphalt.

Die LBBW-Chefs dürfen vor ihrer Bank parken. - Foto: Erich Kimmich

252. Montagsdemo gegen den Kellerbahnhof Stuttgart 21. - Foto: Erich Kimmich    252. Montagsdemo gegen den Kellerbahnhof Stuttgart 21. - Foto: Erich Kimmich

252. Montagsdemo gegen den Kellerbahnhof Stuttgart 21. - Foto: Erich Kimmich    Joe Bauer bei seiner Rede. - Foto: Erich Kimmich

252. Montagsdemo gegen den Kellerbahnhof Stuttgart 21. - Foto: Erich Kimmich    252. Montagsdemo gegen den Kellerbahnhof Stuttgart 21. - Foto: Erich Kimmich

Der Kolumnist Joe Bauer hielt bei der anschließenden Kundgebung die Hauptrede. Er rief dazu auf, gegen den Umgang der Politiker mit unserer Stadt, gegen den Ausverkauf unserer Lebensbereiche zu protestieren und zu demonstrieren. Schon vor 20 Jahren habe der damalige OB Schuster auf der Immobilien-Messe von Cannes den Spekulanten Stuttgart 21 im großen Stil angeboten. Wie zum Hohn betreibe er heute eine Firma „für nachhaltige Stadtentwicklung“.

Bauer hob hervor, die Montagsdemo müsse man in diesen Tagen differenzierter sehen denn je. Überall in Deutschland machten montags Rassisten und Rechtsextreme mobil, um den Fremdenhass zu schüren. Als demokratische Bürgerbewegung habe man hier in Stuttgart die Aufgabe, eine klare Position zu beziehen, eine antirassistische Haltung zeigen. Denn die Hetze gegen Asylanten habe immer mit unserer unmittelbaren Umgebung zu tun und sehr wohl mit der Immobilienpolitik. Die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger seien den Politikern beim Immobilien-Geschacher unserer Tage scheißegal, so Bauer.

Hier der komplette Redetext als PDF (1 MB)

(c)  Klaus Behrendt,  www.s-bahn-chaos.de

 

Demo in Bad Cannstatt – die 251ste

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251. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 in Bad Cannstatt. - Foto: Erich Kimmich    251. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 in Bad Cannstatt. - Foto: Erich Kimmich

251. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 in Bad Cannstatt. - Foto: Erich Kimmich    251. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 in Bad Cannstatt. - Foto: Erich Kimmich

15. Dezember 2015. Heute fand die 251. Montagsdemo gegen den geplanten Kellerbahnhof „Stuttgart 21“ statt und zwar im Stuttgarter Stadtteil Bad Cannstatt. Siegfried Deuschle, Cannstatter Bezirksbeirat wies auf die Bedrohung der Mineralwasservorkommen durch die Bohrungsarbeiten hin. Die wertvollen Mineralquellen seien hochgradig in Gefahr. Er kritisierte den Baulärm entlang der Bahnlinien. Von den 20 Millionen Tonnen Erdaushub sollen anch Angaben der Bahn ungefähr die Hälfte Richtung Osten, also über die Remstalstrecke abtransportiert werden. Es sei die Rede von täglich 13 schweren Güterzügen in Spitzenzeiten.

Millionen und Millarden Euro Steuergelder würden mit dem projekt umverteilt in die Kassen von Immobilienspekulanten, Baukonzernen und Banken. Damit müsse endlich Schluss ein – zugunsten einer menschen- und umweltgerechten Mobilität.

Zweiter Redner war Andreas Kegreiß vom Fahrgastverband Pro Bahn, der sich dem Thema S-Bahn widmete: Zahlreiche Fehler und Probleme des Projekts würden sich unmittelbar auf die Verlässlichkeit des S-Bahn-Systems auswirken. Die S-Bahn sei derzeit so unpünktlich wie noch nie zuvor!

251. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 in Bad Cannstatt. - Foto: Erich Kimmich    251. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 in Bad Cannstatt. - Foto: Erich Kimmich

251. Montagsdemo gegen Stuttgart 21 in Bad Cannstatt. - Foto: Erich Kimmich

Der Demonstrationszug führte vom Marktplatz über den Wilhelmsplatz bis zum Bahnhofsvorplatz.