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Erichs (B)Logbuch » Zeitgeist

„Ich bin dann mal weg“

Jakobsweg, Wandern, Zeitgeist Ein Kommentar »

Obwohl ich beim Lesen des Buches (als digitale Ausgabe, während meines Jakobsweges 2013) vieles nicht allzu sehr gelungen fand, wollte ich heute den neuen Film nach dem Buch von Hape Kerkeling im Kino in Weil der Stadt ansehen. Doch: Schock! Eine gut 20 Meter lange Schlange erstreckt sich bis hinaus auf die Straße. Mehr als eine Viertelstunde lang anstehen… Dann klärt sich die Lage allerdings: Die meisten Leute – vor allem Familien mit Kindern – wollen in den neuen „Heidi“-Film oder „Die Peanuts“ sehen, der schnell ausverkauft ist . Der „Kerkeling-Film“ war also nicht der Grund für die Warteschlange. Er wird im kleinsten Kinosaal gezeigt. Doch auch da sind zum Schluss alle Plätze besetzt.

Warteschlange vor dem Kino.

Devid Striesow (der Schauspieler) spielt den Künstler Hape Kerkeling (selbst Schauspieler). Und das macht er ganz ausgezeichnet. Zum Beispiel als die rücksichtslosen Pilgerhorden gezeigt werden, die sich um einen Stempel anstellen, die um die Stockbetten kämpfen. Da wirkt es schon ein wenig überzeichnet. Doch wer das Buch gelesen hat, den wundert das weniger. Ein wenig ging es mir damals auch wie dem Kerkeling: Mehr als ein Mal habe ich eine kleine Pension oder ein sauberes Hotel den überfüllten, engen Pilgerherbergen vorgezogen.
Featurette und TrailerSchon ist man in St. Jean-Pied-de-Port und flugs mittendrin in den Pyrenäen. Und es regnet auch noch in Strömen. Und Hape rutscht aus, fällt aufs Gesicht. Pilgerfrust. Er fragt sich, wozu er das eigentlich macht?
Der ganze Film geht natürlich überhaupt recht flott: 791 Kilometer in anderthalb Stunden, inklusive Bus- und Taxifahrt. Und je weiter sich der Film entwickelt, desto mehr Gefühle und Eindrücke weckt er im eigenen Gedächtnis auf. Herrliche Landschaftsbilder, atemberaubende Panoramen, schwindelerregende Drohnenflüge dürfen nicht fehlen – Sonne, Himmel, Felsen, Felder. Und schlussendlich natürlich auch nicht die Szene, in der die Priester in der Kathedrale von Santiago de Compostela den Botafumeiro mit Weihrauch befüllen und dieses einzigartige Instrument abhebt und durch den Kirchenraum fliegt. Tränen in den Augen!

Das Buch ist immerhin mindestens fünf Millionen mal verkauft worden. Da steckt also „Wucht“ dahinter! Der Film zeigt sehr schön auf, worum es beim Wandern auf dem Jakobsweg vor allem geht: Nämlich sich mit sich selbst zu beschäftigen. Antworten auf die Frage nach Gott suchen, auf ein Leben nach dem Tod, dem Sinn des Lebens zu finden. Im Film wachsen einem die Schauspieler Devid Striesow (als Hape Kerkeling), Martina Gedeck (als Pilgerin Stella), Karoline Schuch (als Pilgerin Lena) und Katharina Thalbach (als Kerkelings Oma) schnell ans Herz. Mit dem Film und im Making-of hat mich auch die Regisseurin Julia von Heinz beeindruckt.

 

Meine „Erkenntnis des Tages“: Sehr berührend, gelungenes Unterhaltungskino mit Tiefgang. Diesen Film solltest du  anschauen! Sehenswert, empfehlenswert.

Hier deinen Senf dazu geben!

Lügenpresse?

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Heute ist der „Welttag der Pressefreiheit“. Eine Gelegenheit, einmal darüber nachzudenken, was das für eine Pressefreiheit ist. „Eine Beschränkung der Pressefreiheit ist immer auch eine Beschränkung der Demokratie,“ so heißt es.
Stuttgarter Aktivisten gegen das unsägliche Bahnprojekt kennen das Problem einseitiger Berichterstattung aus schmerzhaftem, langjährigem Erleben.
Ist das saubere, gründliche Recherchieren von Sachverhalten und Hintergründen, das Ausleuchten beider Seiten heute überhaupt noch gefragt? Wieso wird nicht mehr hinterfragt, immer wieder und wieder? Warum ist es das Nach-dem-Mund-reden, das Herunterbeten des sogenannten Mainstreams und der immer gleichgeschalteten ‚gesteuerten‘ Rhetorik, was uns als angeblich seriöse Presse angedreht wird? Wieso verkaufen die sogenannten Qualitätsmedien das Volk für dumm? Was läuft heute schief zwischen Journalisten und Publikum? Woher kommt das Misstrauen bei der Ukraine-BerichterstattungStephan Hebel bringt in seinem aktuellen KONTEXT-Beitrag „Die ‚Lügenpresse‘ lässt grüßen“ einige Beispiele für die „Verrohung der Sitten“.

Mehr zum Buch erfahrenWilly Wimmer, von 1976 – 2009 CDU-Abgeordneter im Deutschen Bundestag und Staatssekretär im Verteidigungsministerium (1985-1992) hat im April 2015 am Bodensee sein Buch Wiederkehr der Hasardeure: Schattenstrategen, Kriegstreiber, stille Profiteure 1914/2014″ vorgestellt und zeigt dabei wichtige Aspekte der aktuellen geopolitischen Entwicklung auf. Während der völkerrechtswidrigen Kriege in Jugoslawien und im Irak erregte er durch pointierte öffentliche Stellungnahmen größere Aufmerksamkeit, ebenso durch eine Verfassungsklage im Streitfall Afghanistan. „Warum geht die Berichterstattung von ARD und ZDF so sehr an den Interessen unseres eigenen Volkes vorbei?“ fragte Wimmer seine Zuhörer. Kein Zweifel: Es gibt eine Krise zwischen den Leitmedien und ihren Lesern bzw. Zuschauern.

 

 

 

Jolie Drôme

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Überraschung aus Frankreich

Post von Frédérique und Jean-Paul mit einer Postkarte aus dem Département Drôme mit dem Titel „Le mistral“. Herrliche Wolkenformationen!

Postkarte Jolie Drome - Le Mistral

Das Kuvert enthält noch einige Überraschungen für mich: ein kleines Buch zur Alltags-Philosophie (superb!).
Die Überraschung ist aber die neueste Ausgabe von Charlie Hebdo vom 14. Januar 2015, die erste Ausgabe nach dem mörderischen Terroranschlag auf die Redaktion am 7. Januar 2015, bei der zwölf Menschen ermordet wurden.

Titelseite der Charlie Hebdo, Ausgabe No. 1178 vom 14. Januar 2015

Warum das Elektroauto sterben musste

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Haste das gewusst? Vor 100 Jahren gab es bereits mehr Elektroautos als Benziner!

Auch im Jahr 1996 tauchten überall Elektroautos in Kalifornien auf. Sie waren leise und schnell, verursachten keine Abgase und fuhren ohne Benzin. Zehn Jahre später haben wir Krieg in Ölländern, steigende Ölpreise, globale Erwärmung… und trotzdem wurden all diese Elektro-Autos zerstört.
Lag es tatsächlich am mangelnden Kundeninteresse oder gab es gar eine Verschwörung?

Dieser Dokumentarfilm von Chris Paine  (88 Minuten) zeigt die Geburt eines der ersten serientauglichen Elektroautos – des EV1von General Motors – und wie es schließlich trotz monatelanger Aktionen von Bürgerbewegungen und Kunden dennoch verschrottet wurde. Eine falsch orientierte Politik und die überwältigende Macht der Ölkonzerne haben die positive Entwicklung verhindert. Sehenswert. So funktionieren Wirtschaft und Politik…

Warum das Elektroauto sterben musste: http://vimeo.com/12505220 [ Deutsche Version ]

Wikipedia gibt folgende Zusammenfassung: Warum das Elektroauto sterben musste (Originaltitel: Who Killed the Electric Car?) ist ein 2006 erschienener Dokumentarfilm des Autors und Regisseurs Chris Paine, der die Neuentwicklung von Elektroautos in den USA der 1990er Jahre schildert, die stark begrenzte Einführung dieser Fahrzeuge und deren baldige Rücknahme vom Markt und Zerstörung nach dem teilweisen Fall des California Clean Act. Schwerpunkt ist die Geschichte des General Motors EV1, von dem heute nur noch drei Exemplare existieren. Der Film behandelt kritisch die Rollen der Automobilhersteller, der Ölindustrie, der Regierungen der USA und Kaliforniens und der Verbraucher. Außerdem beschreibt er moderne Elektroautos, die geniale Batterietechnologie von Stan Ovshinsky (NiMh-Akkuentwicklung) und – kritisch – die Wasserstofftechnologie.
Der Film erschien am 14. November 2006 bei Sony Pictures Classics.

Englischsprachige Originalseite: http://www.whokilledtheelectriccar.com/

Bericht aus 2006 in der Wirtschaftswoche

 

 

Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts

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Ausschnitt Feldpostkarte von 1917Seit ich in meiner Schulzeit den ergreifenden Roman „Erziehung vor Verdung“ von Arnold Zweig gelesen hatte, ist der Horror des Weltkrieges in mir verankert. Dieser Roman, so sagen viele, sei unter den Romanen über den Ersten Weltkrieg der beste. Arnold Zweig zeigt darin auf, wie ein intellektueller, kreativ denkender Mensch durch die sinnlosen Grausamkeiten eines Krieges sowohl körperlich als geistig zu verkommen droht.

An Ostern 2014 entstand in der Kontext:Wochenzeitung die Idee, aus den Beiträgen zum hundertsten Jahr des Ersten Weltkrieges ein Buch zu fertigen. Alle Beiträge haben einen Bezug zum Südwesten Deutschlands. „Der König weint“ sollte ein etwas anderes Buch zum Ersten Weltkrieg werden. Keine Schlachten, keine Helden. Stattdessen: Friedensbewegung, Rüstungsindustrie, Kriegsgegner in Kunst und Politik, koloniales Erbe. Vergessenes und Verdrängtes zum „Großen Krieg“; Beispiele aus dem Südwesten Deutschlands.

Buchprojekt: Der König weintDie Herstellungskosten eines Buches sind erheblich. Aus dem Redaktions-Etat oder dem Kontext-Verein konnte das Geld nicht vorfinanziert werden. Also startete Kontext bei www.startnext.de eine Crowdfunding-Initiative, bei der ich spontan und gerne mitgemacht habe. Innerhalb von 28 Tagen haben sich 168 weitere Unterstützer aus der ganzen Republik an dem Vorhaben beteiligt und so das Buchprojekt unterstützt. Für das kleine Team um Jürgen Bartle und Wilhelm Reschl war es am Ende dennoch weit mehr Arbeit als man sich vorgestellt hatte.

Nun ist das Werk vollendet. Es erinnert mit gut recherchierten Beiträgen an die schrecklichen Jahre zwischen 1914 und 1918, an Themen, die in der öffentlichen Diskussion vielfach nur am Rande oder gar nicht beachtet worden sind.  Der Erste Weltkrieg – die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ (George F. Kennan) –  wird mit Blick auf den deutschen Südwesten beleuchtet. Fokussiert werden die Rüstungsindustrie, die Königshäuser und Politiker, die Schlacht am Hartmannsweilerkopf, aber auch die militaristische Erziehung.

Das 172 Seiten starke Buch erscheint ab 1. September für 14,90 Euro im Buchhandel. Hier bei Kontext oder hier bei Amazon kann es bestellt werden.

Übrigens, liebe Kontext-Macher: Beim nächsten Buchprojekt bin ich wieder dabei!

Die Monster sind da

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Sie sind da. Was lange Zeit als Befürchtung galt ist jetzt zur sicheren Realität geworden: Die Monster kommen. Grüne Monster!

Grüne Monster

Sie kommen in Rudeln, ähnlich den Hunden. Ihre drei Augen beweisen, dass sie nicht von dieser Welt stammen.  Wer hat sie geschaffen? Wer hat sie losgelassen? Ist die Fußball-WM schuld? Sind sie wie unser Geld entstanden – aus dem Nichts? Rächt sich die Natur an den Menschen? Wohin werden sie sich wenden, wen sich als nächstes Opfer aussuchen?