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Erichs (B)Logbuch » 2003 » August

Krabben, Seehunde, Wattwürmer

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Letzte Runde unseres Nordsee-Urlaubs:

Am Dienstag haben wir eine Wattwanderung mit Krabbenfischen mitgemacht. Macht mächtig Spaß, barfuß im nass-kalten Sand zu waten. Der Wattführer war voll gut drauf, hat uns einen Wattwurm ausgegraben und gezeigt, was die Viecher alles leisten, neben den 20.000 Wattschnecken pro Quadratmeter. Und den Herzmuscheln, die sich in Windeseile im Sand verstecken. Dann hat er Garnelen gejagt am Meeresboden bei einsetzender Flut und alle Kinder durften dann Krebse, kleine Schollen und Garnelen auf die Hand nehmen. (Infos gibts vielleicht unter www.multimar-wattforum.de)

Abends hab ich mir noch eine längere Fahrt mit dem 4-Gang-Leihrad angetan und bin in ein Orgelkonzert nach Langenhorn, das der dortige Orgelbauverein veranstaltet hat. Das war wirklich sehr beeindruckend. Nur die Rückfahrt durch die Nacht (3/4 der Strecke ohne Licht, weils mal tat, mal wieder nicht) war weniger toll. Aber auf den 17 km haben mich genau zwei Autos überholt und etwa vier kamen mir entgegen. Nordfriesland 22 Uhr…

Mittwoch sind wir mit der MS Hauke Haien zu den Seehundbänken im Wattenmeer gefahren (www.wattenmeerfahrten.de). Da hatten wir auf Deck eine Möwe als Begleitung, die man optimal im Flug fotografieren konnte. Für Kinder gabs frische Krabben im Aquarium (und später gekocht zum Auspulen). Auf den Sandbänken lagen die faulen Robbies und liessen sich Bestaunen. Im Schiffsbauch gabs dann Erbsensuppe und ein Flens aus der Bügelflasche. Die „Tote Tante“ (das ist heiße Schokolade mit Rum und Sahne) hab ich mir dann doch nicht angetan…

Vom Anleger in Schlüttsiel hab ich mir dann noch eine Deichwanderung genehmigt: 7 km auf der Deichkrone Richtung Norden, parallel zur North Sea Cycle Route (die geht unten am Deichfuß entlang), zwischen grasenden Schafen und Disteln. Abends wurde noch gegrillt hinterm Hof (und es gab Kontakt zu den anderen Urlaubern, die – aus Remscheid – schon dreieinhalb Wochen hier sind!).

Heute war das Wetter ganz bedeckt, den ganzen Tag lang. Wir haben das alte Städtchen Friedrichstadt (www.friedrichstadt.de) besichtigt, das 1621 von niederländischen Glaubensflüchtlingen am Zusammenfluss von Treene und Eider erbaut wurde. Auf dem zentralen Marktplatz bilden neun Treppengiebelhäuser eine geschlossene Front holländischer Kaufmannshäuser aus der Gründungszeit. Hier ein selbst gebasteltes Foto mit einer feinen Auswahl schöner Eingangstüren.

Matjesbrötchen und Scholle, daneben ein duftiger Teeladen nach dem anderen („Friesenpunsch“ – www.teekontor-nf.de).

Dann nochmal nach Husum (www.husum.de) zum Nordfriesischen Museum im Ludwig-Nissen-Haus (www.nissenhaus.de). Der Nissen ist damals nach New York ausgewandert, weil ihm hier alles zu öde war, und ist dann vom Tellerwäscher und Schuhputzer zum Diamantenhändler geworden. Und weil er kinderlos nicht wusste, wohin mit seinem ganzen Zaster, hat er es den Husumern vermacht. Für das nette Museum…). Da konnten wir nun einiges über das Leben auf den Halligen und den Deichbau und die Sturmfluten, die Robben und die Auswanderer erfahren.

Die nächsten zwei Tage soll es noch ruhig zu gehen. Am Sonntag rutschen wir zügig zurück in den sonnigen Süden.

Ferien, Fahrrad, Fähre, Föhr & Flens

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Sechs Tage bleiben uns noch hier im hohen Norden. Dieser Urlaub eignet sich offenbar ausgezeichnet für ein virtuelles „Mit-Reise“:

Nachdem wir das Theodor-Storm-Haus (www.storm-gesellschaft.de) besucht hatten, schnappte ich mir erst mal den kleinen Reclamband und las in ein paar Stunden den berühmten Roman vom Schimmelreiter. Spannend – kann ich nur sagen. Schließlich liegt der Hauke-Haien-Koog nur wenig südlich von unserem Ferienhof hier (www.jensen-ferien.de). Jeden Morgen kommen hier übrigens die Brötchen automatisch vor unsere Wohnungstüre…

Am Samstag sind wir nach dem Frühstück erst mal nach Niebüll (www.Niebuell.de) und haben uns mit Lebensmitteln eingedeckt. Da war auch ein bunter Wochenmarkt, wo es zum Beispiel Käse und geräucherte Wurst vom Schaf gab (www.fruehlings-hof.de). Weiter im Westen am Südwesthörn hinterm Deich hat Jana erste Bekanntschaft mit dem Schlick
im Wattenmeer gemacht; es war Ebbe und man konnte kilometerweit in das Watt hineinwandern. Von außerhalb merkt man auch, wie viele Windmühlen (die ganz modernen versteht sich) hier im Norden stehen und Strom erzeugen. Wenn die laut brummen würden, wärs hier nicht mehr auszuhalten…

Am Sonntag sind wir mit Leihrädern (Hercules, tiefer Durchstieg, Shimano 4-Gang-Nabenschaltung, Rücktritt und so) an der kleinen Kirche von Dagebüll vorbei (www.Dagebuell.net) und entlang der Bahngleise zum modernen Anleger (Dagebüll-Hafen) geradelt. Mit einer der großen Fähren der Wyker Dampfschiffsrederei W.D.R (www.wdr-wyk.de) sind wir
in einer etwa dreiviertelstündigen Fahrt übergesetzt zur Insel Föhr. Interessant war das Navigieren in einer engen Fahrrinne (es war Ebbe) und der Blick auf die Sandbänke bzw. Flachwasserzonen auf beiden Seiten.

Der Touristenrummel in Wyk war abschreckend, wir sind gleich auf die schön markierte Inselrundtour und haben im Prinzenhof im Garten uns ein paar deftige Pfannkuchen schmecken lassen (www.prinzen-hof.de). In Nieblum haben wir die alte Dorfkirche mit dem Friedhof rundum bewundert, natürlich auch die schnuckligen reetgedeckten Häuschens überall herum und sind zum Badestrand.
Als das Meer uns kommen sah, hat es sich gleich ganz weit nach hinten verzogen. So konnten wir die Muscheln im Sand besser sehen und vor allem die (wie Spaghettieis aussehenden) Kringel der Sandwürmer. Das
Meer wurde dann langsam doch zutraulicher und näherte sich in großen Schritten dem Strand. Bald war es Zeit für die Fähre-Rückfahrt.
Zuhause gab es noch ein dunkles Flensburger (www.flens.de) und im Fernsehen die Wetternachrichten.

Am Montag war es zwar bedeckt, aber den ganzen Tag ohne Regen: Das Emil-Nolde-Museum (www.nolde-stiftung.de) stand heute auf dem Programm. Noldes ehemaliger Wohnsitz Seebüll liegt an der Grenze zu Dänemark inmitten der weiten Marschlandschaft nahe der Nordsee, nicht weit von Tonder und dem Dorf Nolde, wo der Maler 1867 als Sohn eines Bauern (namens Hansen) geboren wurde. Das Haus Seebüll, das er nach eigenen Plänen erbauen ließ, ist von einem prächtigen Blumengarten umgeben. Die zahlreichen Bild-Motive – zum Beispiel „Großer Mohn (rot, rot, rot)“ von 1942 – verteilt auf zwei Stockwerken waren sehr eindrucksvoll. Bei Kaffee und Kuchen im zugehörigen Café (www.museumscafe-seebuell.de) ließen wir die bunte Bilderflut nachklingen.

Ein Ausflug nach Dänemark lag nahe: wenige Kilometer und wir waren in Tonder (www.tdr-turist.dk & www.visittonder.dk), einer alten Kaufmannsstadt mit viel Flair. Erst mal den Umrechnungskurs von Euro in dänische Kronen ausfindig machen: 733 Kronen für 100 Euro. Dann fotografieren: In vielen Straßen, mit Kopfstein gepflastert, gibt es noch die charakteristischen niedrigen Giebelhäuser mit ihren putzigen Erkern, reizvollen Türen und altmodischen Fenstern. Und seit kurzem fährt die Nord-Ostsee-Bahn wieder auf der bislang stillgelegten grenzüberschreitenden Strecke nach Niebüll. Im Touristenbüro gabs einen CykelGuide des Dansk Cyklist Forbund (www.dcf.dk) über die 12 nationalen Radrouten.

Grüße aus Lüneburg und Husum

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Vom heißen Süden in den frischen Norden – wo wir am Donnerstag noch gut geschwitzt haben, war es in Hannoversch-Münden schon feucht-kühler. Die Stadt mit den vielen herrlich schönen Fassaden der Weserrenaissance am
Zusammenfluss von Werra und Fulda hat uns viel Spaß gemacht. Am Nachmittag sind wir noch weiter gefahren bis zur alten Salzstadt Lüneburg.

Hier haben wir übernachtet, einen schönen Stadtbummel gemacht und in der Altstadt zu Abend gegessen – Matjes auf Röstkartoffeln… mit Blick auf den alten Schiffsladekran.
In 10 Sekunden 56 Meter hoch auf den alten Wasserturm ging es am Freitag morgen. Der Ausblick auf die Lüneburger Altstadt war trotz wechselhafter Wolken und starker Windböen beeindruckend.

Und weiter gings in einem langen Rutsch bis Husum – ins Theodor-Storm-Haus, an den kleinen Hafen und durch die lebhafte Hauptstraße.

Und noch ein paar Kilometer weiter gen Norden, am Deich entlang, hunderte sich im Gleichschritt drehender Windräder, dann waren wir beim Osterwoldtkoog und haben den Hof der Familie Jensen dann auch bald gefunden. Zwei winzige Katzen-Babys, ein netter Bernhardinerhund gleich am Eingang, ein gepflegter Garten – wir haben uns gleich wohl gefühlt in der Weite der flachen Landschaft. 15 Grad, windig, manchmal leichter Sprühregen…