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Erichs (B)Logbuch » 2007 » Februar

Basel 2007: «D Strooss gheert uns!»

Fastnacht Diesen Beitrag kommentieren »

Schlag vier der Kirchenglocken erlischt in ganz Basel die Strassenbeleuchtung und die Cliquen spielen den ersten Marsch, den „Morgenstreich“, die City mutiert zu einer riesigen Freilichtbühne. Ab diesem Moment umgibt Basel die nächsten drei Tage ein Zauber, der kaum beschrieben werden kann, sondern erlebt werden muss.

© Foto: Erich Kimmich

Von ihrem Stammlokal aus, ziehen die Cliquen stadteinwärts. Tambouren und Pfeifer tragen die unterschiedlichsten Kostüme. Auf den Larven ist meist eine „Kopflaterne“ montiert, die Aufschluss über die Cliquenzugehörigkeit gibt. Nach einiger Zeit trennt sich die Clique in die verschiedenen Altersklassen auf. Die Teilgruppen gehen ihre eigenen Wege und spielen ihre einstudierten Märsche. Und es kommt Bewegung ins Ganze. Vor dem Rathaus defilieren die Aagfrässene, die Rootsheere, die Basler Rolli, die Verschnuuffer, die Alti Stainlemer mit ihrem Markenzeichen auf dem Kopf, den Petrolpfunzeln als Kopflaternen. Eine sehenswerte Laterne haben die Opti-Mischte –  «Fettnapf dr XVI.», ein Sujet aus Rom. Die Lampe der Breo-Clique erhellt wunderbar die Fassaden – kein Wunder, denn das Sujet heisst «Aljoschka strahlt».

Von Zeit zu Zeit werden Pausen eingelegt, um sich auszuruhen. Denn das Trommeln und Pfeifen ist ziemlich anstrengend (die Tambouren haben unter dem Gewicht der Trommel zu leiden, den Pfeifern geht irgendwann die Luft aus). Die Gruppen suchen dann eine „Baiz“ (Kneipe) auf, um sich aufzuwärmen. Zum Morgenstreich gehört untrennbar die „Mehlsuppe“ und die „Zwiebel-“ und „Käsewähe“. Bei der Mehlsuppe handelt sich um eine Suppe, die aus gebranntem Mehl und Zwiebeln hergestellt und mit geriebenem Käse abgeschmeckt wird.

© Foto: Erich Kimmich

Am Morgenstreich wird nur getrommelt und gepfiffen. Guggenmusiken und Waggiswagen nehmen dann erst am großen Umzug (dem Cortège) teil. Gegen acht Uhr in der Früh kehren die Cliquen und ihre Züge ins Stammlokal zurück.

Da bin ich doch glatt wieder dabei nächstes Mal (am 11. Februar 2008), ich glaube fast, das macht süchtig. Die Basler Online Fasnacht bietet ja sogar einen putzig-kleinen Onlinezähler, damit man weiß, wie lange es noch bis zur nächsten Fasnacht dauert.
[Zur selbstablaufenden Bilder-Galerie 2007]

 

Weitere Blog-Beiträge zur Basler Fasnacht:

Basler Morgestraich (2006)
Basler Morgestraich (2009)

Immer mehr Räder…

Fahrrad Diesen Beitrag kommentieren »

Das Fahrrad wird in Deutschland immer beliebter. Anfang 2005 standen 63,3 Millionen Fahrräder in den deutschen Haushalten, das waren 2,5 Millionen mehr als fünf Jahre zuvor. Im Durchschnitt kamen 178 Fahrräder auf 100 private Haushalte. (Nicht erfasst wurden Haushalte von Selbständigen und Landwirten.) Besonders gut ausgestattet waren Haushalte mit Kindern: mehr als 96 Prozent dieser Haushalte besaßen Fahrräder.
Quelle: Statistisches Bundesamt 6/2006

Nicht geklärt haben die Statistiker die Frage, wie oft die 63 Millionen Räder in den Kellern und Garagen auch genutzt werden…

Geld, Geld, Geld…

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Das private Geldvermögen beträgt derzeit 4,53 Billionen Euro und hat im letzten Jahr um satte 6 % zugelegt. An den Löhnen kann es allerdings nicht gelegen haben – die sind um 0,3 % zurückgegangen. Und an der Großzügkeit der Banken lag es definitiv auch nicht: Seit 5 Jahren zahlen die Banken für die Einlagen auf Girokonten gar keine Zinsen mehr. Das mag im Einzelfall wenig ausmachen – in der Summe sind das aber horrende Beträge!
Während die Vermögenden die Zinserträge unter sich aufteilen, kommen beim Rentner oder Geringverdiener nicht mal die paar Euro an, die die Bank mit seinem Geld allemal verdient. Im Gegenzug sind die Gewinne der Banken explodiert.

Tyrannei des Frühaufstehens

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Klasse, was ich da in der Zeitung las: In Dänemark gibt es einen Verein, der gegen die Tyrannei des Frühaufstehens und für einen anderen Tagesrhythmus kämpft. Gefordert wird mehr Flexibilität – denn ein natürlicher Rhythmus macht kreativer. Jeder soll dann arbeiten können, wenn es seiner inneren Uhr passt und nicht der am Handgelenk. Der Verein der Morgenmuffel (die sog. B-Gesellschaft) will einen Rahmen geschaffen wissen, in dem diese „Lebensform unterstützt“ wird. Laut Studien sind nämlich nur zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung Frühaufsteher, 20 bis 25 % dagegen ausgeprägte Nachtmenschen mit gegenteiligem Tagesrhythmus. Für die Abendmenschen sollte es zum Beispiel längere Ladenöffnungszeiten geben, oder Gymnasien, die erst um zehn Uhr mit dem Unterricht beginnen. In Norwegen ist bereits ein Partnerverein entstanden. Ich drücke diesen Vereinsaktivisten auf jeden Fall die Daumen… so ab zehn Uhr etwa…