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Erichs (B)Logbuch » 2007 » April

Atomkraftwerke retten nicht das Klima

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Die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) hat anlässlich des Tschernobyltag am 26. April zur Unterstützung aufgerufen.

Man muss nur einmal rechnen: Weltweit tragen 435 Atomkraftwerke nur 3 Prozent zur Energieversorgung bei. Was ist mit den restlichen 97 Prozent?

Wenn auch nur 10 % der fossilen Energie durch Atomkraft ersetzt werden sollten, dann müssten zusätzlich ca. 1.000 neue Atomkraftwerke gebaut werden. Die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Super-GAU wie in Tschernobyl würde drastisch zunehmen.

PS.: Mein Rebellenstrom kommt umweltfreundlich aus der Steckdose.

Radreisewoche in Istrien (Kroatien)

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Liebe Besucher,

dieses Webtagebuch ist chronologisch aufgebaut. Das heißt, die Artikel stehen hier in umgekehrter Reihenfolge zur Verfügung, der jüngste also ganz oben. Die nachfolgende, verlinkte Übersicht soll helfen, einen schnellen Einstieg zu finden:

1. Tag: Anreise Stuttgart – Poreč. Kleine Radtour Diaschau
2. Tag: Vrsar – Limski Fjord – Kanfanar – Dvigrad Diaschau
3. Tag: Pazin – Hum – Roc – Buzet – Pazin Diaschau
4. Tag: Oprtalj – Grožnjan – Buje – Novigrad – Poreč Diaschau
5. Tag: Poreč – Rovinj – Pula Diaschau
6. Tag: Poreč – Vižinada – Motovun – Poreč Diaschau
7. Tag: Poreč und Umgebung Diaschau

Erich Kimmich. - Foto: Karin Faude

Am Anfang und Ende jedes Artikels sind Verzweigungen jeweils zum vorhergehenden und zum folgenden Beitrag.
Mit der Kommentierfunktion am Ende jedes Beitrags können Ergänzungen einfach eintragen werden. Bitte einfach ins Feld „kommentieren“ eintragen und abschicken. Ich würde mich über ganz, ganz viele Kommentare freuen! Danke!

Liebe Mitradler! Gerne dürft ihr mir auch noch einzelne Fotos zusenden, wenn sie mit in der Zusammenstellung auf diesen Seiten auftauchen sollen. Bitte per Mail zusenden; ich baue sie dann an der gewünschten Stelle ein.. 🙂

Hotel Valamar Rubin (Pfeil); oben Porec. - Foto: Prospekt

Empfohlene Weblinks:

Sonne, Cappuchino, Abschied nehmen

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Istrien-Radreise (7. Tag, Freitag 20. April 2007)           6 | 7 | 0
Bildergalerie

Der letzte Tag in Poreč ist angebrochen. Heute geht alles gemütlich zu: die Gruppen fahren eine halbe oder ganze Stunde später als gewohnt ab. Wir dürfen alle Sachen in den Zimmern lassen und müssen dort erst nach dem Abendessen ausziehen. Rundfahrten mit ca. 35 km stehen heute an.

Café am Turm, Poreč. - Foto: Erich Kimmich

Nicht mehr alle machen mit. Ich gehe zum Beispiel mit dem Rad ganz gemütlich an der Küste entlang, schaue mir die anderen Hotels an und die vielen Buchten, in denen man überall baden kann. Schließlich finde ich ein nettes Plätzchen und vertiefe mich in meinen dicken Wälzer. Die Sonne reicht aus, mich aufzuheizen und so ist es nicht verwunderlich, dass ich ein paar Mal ins 15 Grad kalte Wasser steige. Prima erfrischend und sehr wohltuend!

Badeplatz bei Porec

Später fahre ich ins Städtchen, besorge noch Mitbringsel und treffe die Mitradler wieder beim Cappuchino. Dann folgen zwei Kugeln feines Eis. Das Ganze in der Sonne vor dem runden Stadtturm von Poreč. Hier hat vor knapp einer Woche alles angefangen…
Tja, und zur Grotte Jama Baredine hat es nun auch nicht mehr gereicht… Nächstes Mal…
Gegen 16 Uhr fahren wir zum Hotel zurück. Bleibt noch Zeit im Zimmer fürs „Tagebuch“, zum Duschen und zum Packen. Hanni erwägt bereits, fürs kommende Jahr die Reise wieder zu buchen oder in Slowenien eine Anschlusswoche zu planen…
Nach dem Abendessen, von dem wir wie immer nicht genug bekommen können, bringt uns Bernd im Komfortbus mit sanfter Fahrweise der Heimat näher. Die Tourenleiter Achim Huf, Angelika Schmidt und Eberhard Schill erhalten von der Gruppe großes Lob und Präsente überreicht.
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Der folgende Bericht der Radelgruppe stammt von Karin. Vielen Dank dafür!!

Meeresbewohner & Off-Road-Strecke

Am letzten Tag zeigte sich Istrien noch einmal von seiner besten sonnigen Seite und es standen nur kleinere Touren auf dem Programm. Cornelia und Hans-Peter haben sich schon früh verabschiedet und sind weiter Richtung Venedig geradelt. Die Gruppe 3 zeigte Auflösungserscheinungen. Ob sie schon ausgepowert waren, von Achim’s Enthusiasmus für die \“Off-Road\“-Strecke angesteckt oder Angelika’s Charme erlegen sind, ist nicht bekannt. Später als an den übrigen Tagen sattelten wir unsere Drahtesel und machten uns nur noch in zwei Gruppen auf den Weg.Einer der Mischlingswelpen. - Foto: Franziska Dobias
Wir – in Achim’s \“Schottergruppe\“ – folgten zuerst der ausgeschilderten Mountainbike-Strecke, die auf wunderschönen Naturwegen direkt an der Küste entlang und durch prächtige Olivenhaine führte. Die Pausen am Meer wurden genutzt zu biologischen Studien der Meeresbewohner wie Muscheln (oder waren es vielleicht doch Schnecken?), Quallen und Blutegeln (?) und zum Sammeln von Erinnerungen in Form origineller Steine.

Meeresforscherinnen. - Foto: Karin Faude

Bei der Cappuccino-Pause im schönen Städtchen Tar schloss sich der Kreis, denn wir kehrten im selben Café ein wie bei der Einradeltour am Ankunftstag. Weiter gings nach ViÅ¡njan, wo wir auf Angelika und ihre Gruppe stießen, die bereits auf der Suche nach einem schönen Café waren. Wir wollten uns jedoch das schöne Städtchen bzw. die Aussicht nicht entgehen lassen und fuhren noch eine Bergwertung auf den Aussichtspunkt.
Beim Anblick zweier ganz goldiger und sehr anhänglicher Mischlingshunde (einer war noch ein Welpe) war die Aussicht nur noch Nebensache. Vor allem Achim hatten es die beiden angetan. Er streichelte und kraulte sie und bald balgte er mit den beiden auf dem Boden und konnte sich kaum mehr loseisen. Am liebsten hätte er sie wohl mitgenommen. Angelika’s Gruppe hatte sich inzwischen auf zwei Cafès verteilt und es brauchte nicht viel Überredungskraft zu einer weiteren Pause in einem netten Gartencafé. (Was dort außer Getränken noch genossen wurde – verschweigt des Sportlers Höflichkeit!). Von dort wollte unsere Gruppe wieder auf einer \“Schotterstrecke\“ in Richtung Hotel fahren.
Super Eisbecher und super Cappu. - Foto: Erich Kimmich

Doch mit und ohne GPS und auch mit Angelikas Hinweisen war diese nicht zu finden und so machten wir uns mit Angelikas Gruppe gemeinsam über die schon bekannte \“Sofa\“-Strecke auf den Rückweg nach Poreč. Dort wurden dann die letzten Kuna in Olivenöle und sonstige Mitbringsel (Erich hatte einen tollen Laden ausgekundschaftet), Cappuccini und riesige Eisbecher investiert.

Eberhard, Rose und Achim. - Foto: Erich Kimmich

Am Hotel gab es zuerst eine Dusche für die Fahrräder (Fast O-Ton Bernd: \“Dreckige Fahrräder kommen mir nicht in den Anhänger\“) und später eine für uns. Achim, Angelika und Eberhardt verstauten währenddessen unter Aufsicht und Kommentaren einiger Nichtradler und \“Schnellduscher\“ die Fahrräder im Anhänger. Da gab es dann auch die einzige Panne zu beheben: denn Heike’s Reifen war beim Einladen platt. Doch für Angelika kein Problem – die wechselte den Schlauch im Handumdrehen.
Eine letzte Henkersmahlzeit im immer voller werdenden Hotel und dann wurde auch schon die Heimfahrt angetreten. Aufregend wurde es noch einmal an der Grenze nach Slowenien, als festgestellt wurde, dass ein paar ihre Pässe Angelikas Gedenksteinan der Rezeption nicht abgeholt hatten.
Nach einem \“Dankeschön\“ von Richard an die Tourenleiter, fielen die meisten in einen mehr oder weniger tiefen Schlaf.
Die letzte gemeinsame Frühstückspause bei Augsburg war geprägt von schönen Erinnerungen und auch Vorfreude auf Zuhause. Nachdem das auf dem Parkplatz \“verloren gegangene\“ Geburtstagskind wieder eingesammelt war, konnten die letzten Kilometer in Angriff genommen werden.
Mein Fazit: Es war eine tolle Woche!!!!!!!!!!! Karin Faude

Foto: Erich Kimmich

 Wer es wissen will: heute waren es auf meinem Gerät nur 18,8 km, durchschnittlich 14,5 kmh, 1:17, maximal 47,8 kmh.

Die Radelstrecke der Gruppe 2 hier in GoogleMaps. Danke an Achim für den Track!

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Ein Sonnentag in Motovun

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Istrien-Radreise (6. Tag, Donnerstag 19. April 2007)          5 | 6 | 7
Bildergalerie

Heute holen wir nach dem Frühstück unsere Räder aus dem Bus und kurz nach neun geht es hinterm Hotel herum, am Meer entlang nach Poreč. Im Konzum-Supermarket am nördlichen Hafenbecken gibt es wieder die passende Verpflegung (Bananen, Wasser, Erdnüsse!) und endlich geht es weiter durch diverse Kreisverkehre hinauf nach Kastelir und weiter nach Vizinada. Die Rennradgruppe ist knapp vor uns, der Wind bläst recht heftig vom Land Richtung Meer, die Sonne scheint kräftig, der Himmel strotzt im tiefen Blau.

Unterwegs nach Motovun. - Foto: Erich Kimmich

Streckenweise fahren wir Reifen an Reifen im Windschatten. Da kommt uns um dreiviertel Elf die Kaffeebar „Monte Carlo“ in Vizinada gerade recht. Wir genießen den würzigen Cappu, den wir draußen zu uns nehmen.

Vizinada: Im Cafe MonteCarlo. - Foto: Erich Kimmich

Gleich nach dem Kriegerdenkmal weitet sich der Blick und wir sehen unser heutiges Tagesziel vor uns thronen: Motovun! Das befestigte Städtchen erhebt sich in traumhafter Lage auf einem hohen Berghügel. Gegenüber sehen wir oben auf der Hochfläche Oprtalj, wo wir von zwei Tagen nach dem endlos langen Aufstieg uns erholt haben.

Doch erstmal liegt eine gut fünf Kilometer lange Abfahrt nach Portoportone vor uns. Wir können nicht ganz so schnell fahren, wie wir das gerne tun würden, denn an den steilsten Stellen ist der Asphalt aufgerauht worden, um bei Regen die Rutschgefahr zu mindern. In diesen Bereichen rüttelt es gewaltig und wir fahren sorgfältig die Kurven aus.
Die nächsten acht Kilometer versprechen wieder eine flotte Fahrt entlang der breiten Straße im Mirnatal. Heike hat mit einer angreifenden Biene zu kämpfen. Auf halber Strecke machen wir einen Fotostopp – der Blick hinauf nach Motovun ist jetzt steiler, der Anstieg steht bald bevor. In den Talauen quaken die Frösche und Kröten.

Nun steht der Anstieg ins Bergstädtchen Motovun bevor. Hier gleich nach der Brücke bei Livade machen wir noch eine kurze Pause. Einige Orchideen stehen mit ihren schmetterlingsartig aussehenden Blüten in voller Pracht am Straßenrand. Nun gehts mit gut 14 % Steigung im Anti-Uhrzeigersinn den Hang hinauf, vielfach schattig im Wald. Im Vordorf unterhalb der historischen Stadt macht uns Achim Mut: nur noch 500 Meter. Angeblich. Denn hier erst ist das steilste Stück. Immer weiter geht es kreisförmig den Hügel hinauf. Gegen 12.30 Uhr haben wir es endlich geschafft. Und die Hitze des Aufstiegs hat uns geschafft! Wir stellen die Räder ab und gehen den Rest zu Fuß hinauf ins uralte Bergstädtchen.

Motovun: Pause mit Aussicht. - Foto: Erich Kimmich

Achim erzählt, dass die Venezianer zuletzt die Stadt in Besitz hatten. Damals seien auf der ausgebauten Mirna sogar Schiffe bis vor Motovun gefahren. Markuslöwen bestätigen das eindrucksvoll: Am Stadttor, am Kirchturm hoch oben, über dem oberen Turm und einige mehr. Souvenirshops haben mit einer deutschsprachigen Busgruppe einigen Umsatz. Trüffelprodukte werden vielsprachig angeboten. Ein Künstler arbeitet zwischen zwei Häusern an Holztäfelchen und Fischfiguren.

  • Schon zu illyrischer Zeit stellte Motovun eine Art Fluchtburg dar. Der alte Stadtkern ist komplett erhalten und von begehbaren Mauern aus dem 13. und 14. Jh. umgeben. Im Mittelalter gehörte Motovun ebenso wie Pazin zu Poreč und wurde erst unter venezianischer Herrschaft ausgebaut. Motovun liegt im Herzen Istriens. Das mittelalterliche Städtchen thront 277 Meter über dem Meer auf einem Berg hoch über dem Tal. Die Altstadt umgibt immer noch die Originalmauer aus dem 13. und 17. Jahrhundert. Eine zweite, später erbaute Mauer schützte die äußeren Siedlungen. Ein Tor in einem Turm aus dem 15. Jahrhundert führt von der Unter- zur Oberstadt. Heute leben etwa 600 Leute in Motovun (einst ca. 5000).

Hinter dem ersten Stadttor stehen Tische und Bänke direkt an der Mauer. Wer hier isst und trinkt hat einen ausgezeichneten Blick! Klar, dass wir uns hier hin setzen. Zuvor aber noch ein Stadtrundgang: Hinauf durchs innere Tor, an der barocken Kirche vorbei zur Stadtmauer. Dahinter, auf dem kleinen Spielplatz, ist einer mit dem Kreiselmäher lautstark dabei, das Gras zu mähen. Die Stadtmauer bietet einen wirklich faszinierenden Ausblick. Ein 300 Grad-Rundumfoto soll diesen Eindruck speichern. Ich bin gespannt, ob daraus ein schönes Panorama entstehen wird.

Motovun: Blick von der Stadtmauer. - Foto: Erich Kimmich
Klick aufs Bild: Quicktime-Panorama (7,1 MB)
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Gegen 13 Uhr sitzen wir dann an der Stadtmauer und genießen ein Radler, einen kleinen Toast und später eines dieser herrlichen heißen Schokoladengetränken, für die es allein eine mehrseitige Karte gibt. Die Rennradgruppe macht sich schon mal auf den Weiterweg.

Panoramablick von Motovun aus. - Foto: Erich Kimmich
Klick aufs Bild: Quicktime-Panorama (6,3 MB)
Mit Strg bzw. Shift Zoomen, Maus zur Bewegung

Gegen 14 Uhr sind wir in der Unterstadt, von wo es auch schon wieder heftig ansteigend Richtung Karojba weitergeht. Eindrucksvolle Blicke zurück nach Motovun.

Blick zurück nach Motovun

Vor Visnjan gehts zwar abwärts, wird aber heftig holprig: aus einer Lenkertasche fällt ein Schlüsselbund, jemand anderem hüpft die Trinkflasche aus der Halterung. Links und rechts der Straße sehen wir auffällig viele Dolinentrichter. Hier ist unterirdisch ein Stück des Kalkfelsens mit der darüberliegenden Erde eingebrochen. In den fußballfeldgroßen Trichterlöchern wurden später windgeschützte Felder angelegt. Es geht flott voran, unsere Truppe hat gut 23 kmh „drauf“ und so sind wir bald schon in Poreč zurück und sitzen schon kurz vor vier auf dem großen Platz in den prallen Sonne wieder beim Café Calypso bei Bier und Cappu. Später noch ein Miz Maz (eine Mischung aus 1/3 Rotwein und 2/3 Orangenlimo). Schmeckt erfrischend wie Sangria. Wir haben heute kräftig viel Sonne abbekommen. Manche Arme und Wangen sind deutlich rot gefärbt.

Solare Bier- und Kaffeepause in Porec

Vom Schlaraffenland im Essensraum (heute gabs unter anderem eine istrische Truthahnspezialität) will ich weiter nichts berichten. Mir tut wohlig der Bauch weh, wenn ich nur daran denke…

Die Strecke war heute 70,3 km lang, 880 Höhenmeter waren das heute, reine Fahrzeit war 3:48 Stunden, max. Tempo war 58 kmh und der Durchschnitt lag bei 18,5 kmh.

Die Strecke dieses Tages gibt es hier in GoogleMaps. Danke an Achim für den Track!

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Härtetest und Mas-s-s-s-age auf dem Pula-Highway

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Oder: „Vrdammt holprig und stoinig heit!“
Istrien-Radreise (5. Tag, Mittwoch 18. April 2007)                     4 | 5 | 6
Bildergalerie

9 Uhr. Rovinj (Rovigno) und Pula sind unsere heutigen Ziele. Der Himmel zeigt sich zum ersten Mal bedeckt. Aber es sieht nicht nach Regen aus und so sind wir grade mal eine Schicht mehr bekleidet als sonst. Achims Gruppe hat sich den kompletten Weg nach Pula vorgenommen. Aus Poreč geht es über Flengi und Klostar zum Limfjord. Karin kauft sich zwei Honigpräsente, die Dame in der Verkaufsbude lässt Richard einen Likör probieren und lobt Propolis und all ihre anderen Produkte. Dann sausen wir wieder in den Limfjord hinunter – und gleich auf der anderen Seite wieder hinauf. Die ganze Zeit fliegen zwei Düsenjäger am Himmel, als ob sie sich jagen wollten, immer in großen Kreisen hintereinander her und uns mit Lärm berieselnd.

Unterhalb der Tankstelle nach dem Limfjord-Aufstieg, die wir ja schon kennen, biegen wir ab nach Rovinjsko Selo. Bunte Blumenteppiche in rosa, gelb und violett wechseln sich am Wegesrand ab. Gegen 11.20 Uhr erreichen wir die Stadt Rovinj mit der auf einem eindrucksvollen Felsen erbauten Kirche. Allgemeines Fotoshooting.

Rovinj-Gruppenbild. Foto: Erich Kimmich

Und gleich noch ein gemeinsames Gruppenbild. Dann fahren wir erstmal weiter in die Innenstadt. Neben dem Tourist Office parken wir die Räder und machen uns zu Fuß auf in die Altstadt. Erst durch enge Gässchen, dann an der Uferpromenade entlang, ansteigend bis hoch zur Kirche. Hier treffen wir auf Eberhards schnelle Radelgruppe – und Heerscharen sachsen-anhaltiner Senioren.

  • Urkundlich wird sie erstmals im 7. Jh. als „Ruigno“ und „Rovignio“ erwähnt. 788 wurde sie Teil des fränkischen Reiches, wonach einige Machtwechsel erfolgten, bis sie 1283 an Venedig fiel. Diese Epoche prägte Rovinj als Stadt am meisten. Wie alle anderen istrischen Städte gehörte Rovinj ab 1797 zu Österreich-Ungarn. Vom Ersten Weltkrieg bis 1945 schließlich, stand sie das letzte Mal unter Fremdherrschaft (1920 – 1943 italienisch, 1943 – 1945 deutsch), ab 1945 zu Kroatien und Jugoslawien. 1963 wurde Rovinj zum Kulturdenkmal erklärt.

Kleine Gässchen und Treppchen führen auf aalglatten Pflastersteinen hinunter. Künstler stellen ihre Gemälde aus, Souvenirhändler bieten das gesamte Spektrum von Kitsch bis Postkarten an. Die Kirchenglocken schlagen 12 Uhr. In einem Seitengässchen tummeln sich Katzen neben Ölgemälden. Durch ein kleines Tor gelangen wir wieder auf den Hauptplatz. In einem der vielen Cafés am Hafen genießen wir einen Cappuchino, Hermann hat sich einen Erdbeer-Eisbecher bestellt.

Auf einem der Boote ordnet ein Fischer sein großes Netz; ein Mann trägt eine große Matratze auf dem Rücken quer durch die Touristenströme. Überall stehen Souvenirshops. Von der gegenüberliegenden Seite des Hafens ergibt sich ein postkartenreifer Blick über die blaue Wasserfläche, die Häuser, Restaurants und Cafés bis hinauf zum weißen Kirchturm mit der Engelsfigur auf seiner Spitze.

Hafen von Rovinj. - Foto: Erich Kimmich
Klick ins Bild: Quicktime-Panorama (4,5 MB!)
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Noch ist Zeit für einen weiteren Cappuchino und um 12.50 Uhr starten wir rund um den Hafen weiter nach Süden. Nochmals ergeben sich traumhafte Foto-Stopps. Hanni aus Bremen, der sich hier auskennt, führt uns entlang des Hafens auf eine Mountainbikestrecke entlang der Küste Richtung Polari. Doch erst mal ein Stopp: Richard hat eine der Schrauben verloren, die die Klickvorrichtung an der Schuhsohle fixieren. Über schräge Felsplatten, parkartige Strandanlagen und geschotterte Wege führt der Pfad entlang der Küste.
Einige Kilometer weiter – wir haben auf Schotterwegen etliche Ferienkolonien durchquert – stellt sich die Frage, wie wir auf die Straße nach Bale kommen. Ein Herr im Rot-Kreuz-Fahrzeug gibt uns Auskunft. Auf grob geschotterten Pisten mit weißen Kalksteinbrocken übersät fahren wir im Zickzack zwischen Schlaglöchern und Steinen – und zunehmend genervt. Wer ein Mountainbike dabei hat, für den ist die Strecke ein echtes Eldorado. Alle anderen werden samt Rad und Gepäck kräftig durchgerüttelt.

Eingestaubt im Kalkschotterweg...

Ab einer Steinbruchzufahrt ist der Weg links und rechts so verstaubt, dass Pflanzen und Bäume weiß wie Schnee aussehen. In der hellen Sonne kann man nicht mal alle Schlaglöcher auf dem weißen Kalkbelag erkennen. Hanni hat aus dem Nichts eine Dose Pivo hervorgezaubert, Karin verteilt Gummibären. Noch eine ganze Strecke lang geht es auf der Rüttelpiste, bevor wir endlich auf die Hauptstraße treffen und nach flotter Fahrt in Bale erstmal in der Pizzeria Toni eine erholsame Pause einlegen. 15 Uhr ist es mittlerweile geworden, Pula liegt noch gut 25 km vor uns.

Frisch gestärkt legen wir nun auf der E751 ein flotteres Tempo vor, fahren im Dreierpack auf Windschatten. Hinter Vodnjan ziehen Hanni und Harald dann richtig los, während die anderen langsamer nachkommen. Inzwischen ist es sonniger geworden, die meisten Wolken haben sich aufgelöst. Und endlich erreichen wir den Ortsrand der großen Stadt Pula. Am Hafen sehen wir den Hassler-Bus stehen – 17 Uhr ist es schon.

  • Pula ist mit 82.000 Einwohnern die größte Stadt der Halbinsel Istrien. Die frühesten Spuren einer Besiedlung wurden wohl vor ca. 35.000 Jahren hinterlassen. Die Histrer, ein illyrischer Volksstamm, errichteten um 1700 v. Chr. erste Befestigungen ungefähr beim heutigen Kastell. Pula taucht auch in griechischen Legenden unter dem namen „Polai“ (Flüchtlinge) auf. Die Histrer wurden dann 177 v. Chr. durch römische Truppen besiegt und ca. 100 Jahre später erhielt das heutige Pula den Status einer römischen Kolonie.
    Das bedeutendste und auffälligste Erbe der Römerzeit ist sicherlich das berühmte Amphitheater, das gut erhalten ist. Nach dem Ende der römischen Herrschaft im Jahre 476, gehörte Pula zum Gebiet von Ravenna, bis 788 das Frankenreich die Kontrolle übernahm. Bis 1331 dauerte diese Epoche, in der unter anderem der Hafen weiter ausgebaut wurde.
    Danach gehörte Pula bis 1797 zu Venedig und wurde mehr oder weniger ausgebeutet.
    In der Zeit Österreich- Ungarns war die Stadt der Marinehafen der Monarchie. Es waren neben den U-Booten der Österreichisch-Ungarischen Kriegsmarine auch die der deutschen Kriegsmarine hier stationiert. Pula ist der Endpunkt des Radweges EuroVelo 9, der von Danzig an der Ostsee aus durch Polen, Tschechien, Österreich, Slowenien und Kroatien verläuft.

Wenigstens das Wahrzeichen Pulas, das riesige Amphitheater aus der Römerzeit, wollen wir uns noch kurz anschauen. Es hat eine Größe von 133×105 Metern, bot etwa 23.000 Menschen Platz und ist damit eines der größten von den Römern erbauten Amphitheatern.Die Römer-Arena von Pula. - Foto: Erich Kimmich

Dann ist auch ein rascher Gang durch die nette Innenstadt noch möglich. Zunächst mit einem Kiwi-Eis ausgestattet, kommen wir zum römischen Triumphbogen Porta Herculea am Eingang in die Altstadt. Er ist das älteste Bauwerk Pulas (1. Jh. v. Chr.). Ein Stück später treffen wir auf dem Forum (Platz der Republik) – und nun mit einem Pistazien-Eis ausgerüstet – auf den römischen Augustustempel mit den typischen Säulen. Er ist 17 Meter lang, nur etwa 6 Meter breit. Als Kaiser Augustus die in den Bürgerkriegen zerstörte Stadt Pula wieder errichten ließ, wurden rechts des alten Tempels ein ihm und der Göttin Roma gewidmeter Tempel errichtet. Seiner Form nach ist er eine der typischen Tempelkonstruktionen.
Rasch geht es weiter am Hafenbecken entlang und schon kommt uns der Bus entgegen. Gegen 18.30 Uhr sind wir wieder in Poreč im Hotel; die Räder lassen wir erstmal im Bus.

Schnell frisch machen und zum Abendessen. Das ist wahrlich ein echter Aktivurlaub! Heute funktioniert auch erstmals der hoteleigene Internetzugang. Doch die Tastatur kennt keine Umlaute und kein „ß“ – stattdessen tummeln sich dort die typischen kroatischen „č“ und „z“-Buchstaben mit ihren „Krönchen“ und Accents… Die Bilder zum Text folgen dann also erst von zuhause aus.

Die Zahlen heute: ca. 850 Höhenmeter, 88,5 km Strecke, Durchschnitt 18,97 kmh, reine Fahrzeit 4:39 Stunden, max. 53,3 kmh

Und hier ist die Strecke als digitale Karte. Vielen Dank an Achim!!

Bildergalerie 5. Tag

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Oprtalj – Grožnjan – Buje – Novigrad

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Istrien-Radreise (4. Tag, Dienstag 17. April 2007)                       3 | 4 | 5
Bildergalerie

Heute bringt uns der Bus über Baderna bis etwa Portoportone. Nach dem Ausladen ziehen wir einer hinter dem andern los in Richtung Motovun. Achim fährt vorneweg und gibt das Tempo vor: 22 kmh, später 24 kmh. Der Himmel strahlt blau, die Sonne scheint, kaum Wind. Rechts das Flusstal der Mirna, der wir am späten Nachmittag nochmals begegnen werden. An manchen Stellen hören wir Frösche im Konzert quaken, rechts zieht ein Schäfer mit seiner Herde dem Tal entlang. Gut zehn Kilometer legen wir derart flott als lange Radler-Perlenschnur zurück, dann sind wir in Livade, wo bereits die Radler aus der schnellen Truppe eingekauft haben. Ab hier beginnt eine etwa 6 km lange Bergstrecke, die es in sich hat: An der voll besonnten Bergflanke geht es in Serpentinen hinauf, 10 % dürften das wohl schon sein. Eine Rennradler-Mannschaft aus Hallein in Österreich zieht locker im Wiegetritt an uns vorbei. Je höher wir kommen desto
reizvoller werden die Ausblicke auf das gegenüberliegende Bergstädtchen Motovun, das wir heute ausgespart lassen. Endlich, endlich sind die ersten auf dem kleinen Paß vor Oprtalj angekommen.

Kaffeepause in Oprtalj. - Foto: Erich Kimmich

Wir beschließen, nicht lange auf den Rest zu warten, sondern sausen rüber ins Örtchen, wo wir das zweite Café neben dem schönen Lapidarium offen vorfinden. Gleich mal für jeden einen Cappuchino bestellt. Franziska hat heute Geburtstag und bekommt von Heinrich eine große Kastanienblütenkerze überreicht. Peu à peu kommen die restlichen Radler hinzu; wir schlürfen inzwischen am zweiten Cappu und lassen uns vor dem Café als immer größer werdende Cappu-Truppe fotografieren. Die Stimmung ist ausgezeichnet, vergessen sind die Strapazen des Anstiegs.

  • Oprtalj wurde erstmals im Jahre 1115 erwähnt. Im Mittelalter war die Stadt Sitz verschiedener Feudalherren. Anfang des 19. Jahrhunderts von den Venezianern besetzt, war es bis zur Hälfte des 20. Jahrhunderts unter französischer, österreichischer und italienischer Herrschaft. 1993 erhielt Oprtalj den Status einer Gemeinde. Das Dorf liegt auf einem ca. 380 Meter hohen Hügel. Auf einer Fläche von 70 km² stellt die Gemeinde Oprtalj mit 1100 Einwohnern eine der am schwächsten besiedelten Gemeinden Istriens dar. Das milde mediterrane Klima, viel Sonne und die Anhöhe von Zrenj lassen Wein, Obst und Oliven gut gedeihen. Die Gegend um Oprtalj ist besonders für Ihren Trüffelreichtum bekannt. Weiters bietet das an Fauna und Flora reiche Gebiet gute Jagdmöglichkeiten.

Alte Stadttore, verfallenes Gemäuer, blühende Mandelbäume und eine prachtvolle Aussicht. Dann geht die Fahrt weiter, jetzt oben auf der Hochebene, durch eine mit Lebensbäumen bestandene Allee, die den Weg zur kleinen Kapelle am Ortsrand zu einer Wallfahrt verwandelt.

Karin hat den Anstieg geschafft!

Die Strecke zieht sich elegant, mal auf, mal ab durch Wiesen und Wälder. Es macht Spaß, sich in dieser sommerlichen Idylle zu bewegen. Die Gruppe bleibt homogen beisammen und legt ein gutes Tempo vor. Nach etwa 4 km erreichen wir den Weiler Sterna, wo uns Heinrich abhanden kommt. Er ist vermutlich weiter gradeaus gefahren, während wir Richtung Martincici links abbiegen wollen. Alles Warten und Suchen bleibt vergebens und so fahren wir ohne ihn weiter.

Anstieg vor Groznjan: Richard, Dagmer, Hermann

Nach einigen kurzen aber heftigen Anstiegen erreichen wir das Künstlerstädtchen Grožnjan hoch oben auf einem Felsplateau. Pause ist angesagt, wir stellen die Räder neben der großen Kirche ab und bummeln durch die Gässchen und bewundern die teilweise sehr liebevoll restaurierten Häuser, Eingänge, Tore.

  • Grožnjan liegt 288 m über dem Meeresspiegel auf einem Bergrücken oberhalb des Mirnatales. In geschichtlichen Aufzeichnungen wird Grožnjan das erste Mal um 1100 als Besitztum der Aquilea Patriarchen erwähnt. Im 14. Jahrhundert wurde es von den Venezianern aufgebaut. Ca. 190 Einwohner zählt heute das kleine mittelalterliche Dorf. Sehenswert, gleich hinter dem Ortstor, sind die alte Stadtloggia (1587) aus der Renaissance, die Pfarrkirche Maria und Vitus aus dem Jahre 1770. Der Tourismus entwickelte sich seit 1965. Grožnjan, einst dem Verfall preisgegeben, entwickelte sich zu einer Künstlerkolonie. In den verlassenen Häusern entstanden Künstlerateliers und Galerien. Grožnjan ist heute ein ansehnliches Örtchen geworden. Vornehmlich von Juni bis August versammeln sich in Grožnjan junge Musiker aus aller Welt. Im Ort finden jedes Jahr Kurse, Musiktage, Workshops für einzelne Instrumente (Violine, Violoncello, Viola, Klavier, Orgel u.a.) und Jazzkonzerte mit Künstlern aus vielen Ländern — auch aus Übersee — statt. Von Grožnjan hat man einen Blick auf Motovun, die Ucka und ins weite Mirnatal. Am Fuße von Grožnjan, am Fluss Mirna, befindet sich der ehemalige Hafen Bastia. Bis zu dieser Stelle war die Mirna einst schiffbar. Hier an dieser Stelle befindet sich die kleine Kirche der Muttergottes aus dem 15. Jahrhundert.

Hausfassade in Groznjan. - Foto: Erich Kimmich

In einer Konoba (Gasthaus) setzen wir uns unter die gelben Sonnenschirme unter der alten Kastanie, genießen ein erfrischendes Pivo (Bier) und genießen den Blick auf den in gleißendes Sonnenlicht getauchten Platz und die Häuserfassaden rundum.
Noch ein Bummel zurück zu den Rädern und gegen 14 Uhr fahren wir wieder los, es läuft flott und bald sehen wir das Städtchen Buje hoch oben auf 222 Meter thronen, die „Wacht Istriens“ mit einer fantastischen Aussicht auf das slowenisch-istrische Grenzgebiet.

Buje: Campanile und Kirche. Foto: Erich Kimmich
Buje: Pfarrkirche Sant Servola aus dem 16. Jahrhundert

Diesen Blick haben wir vom höchsten Punkt Bujes, hinter dem hohen Campanile mit seinem Markuslöwen. Wer gute Augen hat, kann ganz hinten Schneeberge ausmachen, Ausläufer der gut 100 Kilometer entfernten Julischen Alpen in Slowenien mit Höhen bis ca. 2.750 m. Wir genießen den Gang durch die Altstadtgässchen der 5000-Einwohner-Gemeinde und holen dann die anderen im Café an der zentralen Kreuzung ab. Nun schießen wir hinunter in Richtung Umag, Brtonigla, doch schon geht es wieder steil bergauf, auf diesem ruppigen Belag, den man offenbar extra so hergerichtet hat, damit es an dieser Steilstrecke bei Regen und im Winter nicht allzu glatt wird. Über Nova Vas und Buzinia erreichen wir flott und überwiegend abwärts das Meeresstädtchen Novigrad, das auf einer halbinselförmigen Landzunge liegt. Bewaffnet mit einer Waffel Eis (Kugel zu 55 Cent) spazieren wir zu Fuß durch die Gässchen, vorbei an dem riesigen Campanile mit der Engelsfigur auf der Spitze bis hinaus zur Mole und schließen den Entdeckerweg mit einem Cappu am Hafen ab. Nun ist es schon halb fünf und es heißt abdüsen Richtung Hotel. Nach wengen Kilometern überqueren wir vor Tar das Mündungsgebiet der Mirna über einen Damm mit Zugbrücke. Im folgenden bleiben wir auf der Verbindungsstraße nach Poreč, die recht stark befahren ist. Das bietet eben auch den Vorzug, rasch voran zu kommen. Vorbei an Olivenhainen und frisch in die rote Erde gepflügten Äckern geht es zügig voran und gegen 18 Uhr das Hotel.

Die rote Erde Istriens. - Foto: Erich Kimmich

Das Abendessen wird wieder die reine Freude, heute gibt es erstmals Cevapčiči, der Fisch ist wieder pefekt, aber auch die zarten Gemüsevariationen und der vielfältige Nachtisch. Abends stellen uns die Tourenleiter das morgige Programm vor: Die römische Stadt Pula ist dann unser Ziel.

Bilanz des Tages: 75 km, Durchschnitt auf 19,4 kmh gesteigert, 3:53 Stunden reine Fahrzeit, 50,4 kmh max und mal wieder diverse Höhenmeter.

Die Strecke dieses Tages gibt es hier in GoogleMaps. Dank an Achim für den Track!

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