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Erichs (B)Logbuch » 2007 » September

Zu Fuß auf dem MWW* (2)

Urlaub 2 Kommentare »

*) Markgräfler Wii-Wegli

Ein formidables Frühstück im Haus Irene erwartet uns am Sonntag. Mindestens 10 verschiedene frische Obstsorten, Ei, Käse, Wurst, Marmelade, knusprigste Brötchen und vieles mehr – paradiesische Zustände!! Wir unterhalten uns über die heimischen Weine und deren Anbau und schon haben wir ein paar Flaschen Spätburgunder und Gutedel im Kofferraum. Ist doch praktisch, so ein Auto dabei zu haben. Kurzerhand fahren wir wieder zum Bahnhof Heitersheim, parken und lassen uns vom einzigen Bus am Sonntag bis hinauf nach Sulzburg bringen.

Ottonische Klosterkirche St. Cyriak in Sulzburg

Hier haben sich schon um das Jahr 993 Benediktinerinnen niedergelassen. Aus dieser Zeit stammt auch die Klosterkirche St. Cyriak, eines der wenigen noch erhaltenen ottonischen Bauwerke.
Erklärungen zu Kirche und Gemeinde Wir erfahren von einem diensteifrigen Kirchgänger am Friedhof vor der Kirche fast alles was wir wissen wollen. Zwei in den Turm der Basilika eingemauerte Holzbalken stammen von einer Tanne, die nach der dendrochronologischen Datierung im Winter 996 gefällt wurde. Das macht nachdenklich. Mit unseren Rucksäcken sind wir gerade rechtzeitig vor Beginn des Gottesdienstes daher gekommen und nehmen den Geist dieser romanischen Bogen mit auf die sonntägliche Wanderstrecke. Vorbei geht es am Geburtshaus von Ernst Leitz (1843-1920), dem Begründer der Optischen Werke Ernst Leitz in Wetzlar.

Das alte Stadttor des Städtchens Sulzburg

Am Gasthof Rebstock vorbei kommen wir zum Marktplatz (335 m) und informieren uns über das Bergbaumuseum. Ein Wegweiser kündigt 11,5 km bis nach Müllheim an, eine Infotafel verweist auf zahlreiche reizvolle Mountainbiketouren rund um Sulzburg und ins Münstertal bis hinauf zum Belchen (1414 m).
An einem Ziegengehege vorbei zieht sich das Wiiwegli den Talhang hinauf, taucht kurz in den Wald, an knorrigen Buchenbüschen entlang und eröffnet über einem Wasserreservoir einen fantastischen Ausblick auf das Rheintal, die Kirche von Ballrechten und den Kaiserstuhl. Fast unsichtbar zartblau lassen sich im Hintergrund die Berge der Südvogesen ausmachen.

Kaiserstuhl, Vorberge, Kirche von Ballrechten

Auf Naturwegen führt uns das Wiiwegli Richtung Süden. Immer wieder wandert der Blick zwischen den Rebzeilen hindurch und hinaus in die Rheinebene, beobachten wir weiße Rauchfahnen aus den Schornsteinen der Industrieflächen von Rhône Poulenc bei Mulhouse. Gewölbte Kuppen neigen sich zur Ebene hin, spitze Kirchtürme schauen hervor.
Wie ein Spotlight im Theater wandert ein Sonnenstrahl zu einzelnen entfernt liegenden Häusern, Kirchen und Dörfern.
Ausgezeichnete, informative Beschilderung

„Auf der Wurmisholen“ (335 m) und „Im Ennwegen“ (360 m) heißen die Stationen des weiteren Wegverlaufs. Hinter einer geschlossenen Decke aus Clematis-Grün ist der Waldsaum wie ein geheimer dunkler Raum versteckt. Zwischen den Weinbergen steht oberhalb des Weilers Muggardt.

Lampionblumen im Dörfchen Muggardt

In dem sympathischen kleinen Weiler erwartet uns eine ungeahnte Blütenpracht. In allen Vorgärten blüht eine herbstliche Pracht: violette und dunkelrote Astern, riesige Trompetenblumenbäume in dicken Kübeln, Dahlien und Lampionblumen. Reife Walnüsse sind vom Baum gefallen, ein kleiner Junge will uns seine Fahrkünste auf dem kleinen Fahrrad vorführen: kurzzeitig schafft er es, auf nur einem Rad zu fahren. Ein Brunnen plätschert fröhlich und quirlig daher.

Von der gegenüberliegenden Hangseite werfen wir unter Pfaffenhütchen einen Blick zurück zum Türmchen im Weinberg. Die Landschaft ist außerordentlich abwechslungsreich.

Gutedel-Trauben im Gegenlicht

Im Gegenlicht schimmern die Gutedel-Trauben an den Weinstöcken wie goldene Lämpchen. Hier kommt kein Wanderer vorbei, ohne davon probiert zu haben. Mundraub-Notfall, oder? Der Gutedel (Fendant, Chasselas) wurde schon 3900 vor Christus in Ägypten angebaut. Die Römer waren es, die ihn nach Europa brachten. Die dunkelroten Reben des Spätburgunders (Pinot Noir) stammen aus dem Burgund. Die Löß-, Lehm- und Mergelböden bieten an den Ausläufern des Schwarzwaldes ein ideales Klima.

Ein weiter Blick zurück nach Ballrechten schließt dieses schöne Wegstück ab.

Blick auf Britzingen und die Rheinebene

Durch sattgrüne Wiesenwege, strahlend im Sonnenlicht, führt das Wiiwegli abwärts, vorbei an Apfelplantagen. Einige zünftig bepackte Radwanderer kommen uns entgegen. Vom Römerberg (425 m) schauen wir hinunter nach Badenweiler und Müllheim. Ein paar zarte Regentröpfchen fallen vom Himmel. Die Aussicht ist dennoch herrlich. Das Tal liegt offen vor uns. Durch große Rebhänge führt der Weg hinab nach Müllheim. Ein Winzer im Gelände misst die Öchslegrade seiner Trauben und erzählt uns, dass es sich noch lohnt, ein paar Tage länger mit der Ernte zu warten solange das Wetter stabil bleibt. Er berichtet auch von den ruinösen Hagelgewittern, die es vor einigen Jahren gab und manchen Winzer die Existenz gekostet haben.
Müllheim durchqueren wir flott und verlassen die Stadt auf einem langen Bergrücken durch Rebflächen ansteigend.

Radwanderer auf dem Markgräfler Wiiwegli

Bei der großen Linde am „Luginsland“ machen wir Pause und ein Foto mit dem Selbstauslöser.

Richard und Erich am Luginsland bei Auggen Nun brechen wir die Tour auf dem Wiiwegli ab, steigen hinunter, überqueren die stark befahrene Bundesstraße und marschieren zum Bahnhof. Nach einer dringenden Stärkung mit Cappuchino und Himbeerkuchen bringt uns der Regionalexpress nach Heitersheim zum Fahrzeug zurück. Doch ans Heimfahren denken wir nicht… eine Sehnsuchtstour in die Vogesen spukt uns im Kopf herum…

Links: Mehr zum Thema erfahren
www.wii-wegli.de
www.freiburg-schwarzwald.de

Zu Fuß auf dem MWW* (1)

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Markierung des Markgräfler Wii-Wegli *) Markgräfler Wii-Wegli

Es gehört zu den Fernwanderwegen, ist immerhin 84 km lang, existiert seit den siebziger Jahren und verläuft von Freiburg-St.Georgen über Staufen, Sulzburg, Müllheim, Schliengen und Efringen-Kirchen bis nach Weil am Rhein bzw. umgekehrt. Die Rede ist vom Markgräfler Wii-Wegli. Schon eine Weile stand die Strecke auf der Liste: Der nahende Herbst schien uns nun eine gute Zeit zu sein, ein Stück im Zeichen der Weintraube abzuwandern. Am 29. September 2007 ging es los: Richard und Erich, Vater und Sohn. Anreise mit dem Pkw bis nach Ebringen südlich von Freiburg.

Aufstieg in den Weinbergen des Batzenbergs, Blick nach Freiburg

Direkt beim kleinen Bahnhof haben wir geparkt; entlang der Bahntrasse führte der Weg unter reifen Walnuss- und Zwetschgenbäumen bis an den Fuß des Batzenbergs. Schon waren wir mitten im Geschehen rund um den „Wii“, den Wein, der hier in militärisch geraden Rebzeilen reichhaltig gedeiht.

Sonnengereifte Gutedel-Taruben

Im Markgräfler Rebland – mit einer Fläche von mehr als 1400 Hektar ungefähr ein Sechstel des gesamten badischen Anbaugebiets – tragen 90 Prozent aller Rebstöcke die Gutedel-Traube. Daraus wird ein zarter und leichter Schoppenwein gekeltert.

Weinlese als Groß-Aktion

Etwa elf Uhr war es als wir mitten im Weinberg auf eine fleißige Winzerfamilie trafen. Gleich gabs ein Gläschen Wein (vom letzten Herbst) und eine Menge Erklärungen. Zum Beispiel zur Arbeitsweise des Vollernters, einer Erntemaschine, die die reifen Trauben einfach von den Weinstöcken schüttelt. Oder wie das Schneiden der Reben von Hand in ein fieses Kreuzweh ausarten kann, weil man sich ständig bücken muss.

Blick vom Batzenberg Richtung Süden nach Staufen

Das sonnige Wetter, die prächtige Aussicht und das laue Lüftchen taten uns sichtlich gut. Nach dem Gläschen Wein noch eine Stärkung aus dem Rucksack, der schöne Blick hinunter nach Pfaffenweiler und auf den Zwiebel-Kirchturm von Kirchhofen. Ein Wegkreuz: Dem Gekreuzigten hatte man reife Trauben mit ans Kreuz gehängt.
Herbstliche Blattfärbung

Ein riesiger Schwarm Starenvögel – der Schrecken jedes Winzers – flog in Kreisen am Himmel, eine Krähe jagend, setzte sich auf Stromleitungen ab und flog aufgeschreckt wieder auf. Kirchhofen streifen wir nur am Ortsrand, steigen wieder aufwärts zum Hasenbrunnen auf 310 m Höhe. Vor uns sehen wir immer wieder die markante Burgruine von Staufen. Vorbei an der kleinen Weinbergkapelle von Ehrenstetten kommen wir dem kleinen Tal entlang, überqueren den Bach bei der Lourdesgrotte (290 m) und kommen durch herbstlich gefärbten Laubwald.

Zurück reicht der Blick: Der Zwiebelturm von Kirchhofen und der sanft ansteigende, langgezogene Batzenberg liegen hinter uns. Ganz hinten zeigt sich uns die Silhouette des Kaiserstuhls.

Wir wandern ein wenig anders als geplant auf einem Stück des Bettlerpfads, der von Ebrigen nach Sulzburg parallel führt. Durch grüne Wiesen, am Waldrand entlang und durch dunklen Tann gelangen wir zum St. Gotthards-Hof, einem beliebten Ausflugslokal.

Hier kann man draußen im Freien sitzen und bei Neuem Wein und Zwiebelkuchen die herbstliche Aussicht genießen. Ein Gläschen „Donnerwetter“-Sekt aus Ehrenstetten gibt uns wieder prickelnde Energie.

Bald sind wir zwischen Weiden, Schafen und durch herrliche Wohngebiete im Ortskern des Fauststädtchens Staufen im Breisgau angekommen. Im Löwen fragen wir nach Quartier, doch nichts geht mehr: Samstag ist die Stadt ausgebucht. Die freundliche Dame telefoniert in die umliegenden Dörfer und es dauert nicht lange, bis wir im Gästehaus Irene in Ballrechten-Dottingen eine Quartierzusage bekommen. Also noch ein paar Kilometer weiter wandern… Weinberge, Trauben, Trauben, Trauben.
Als wir nach anderthalb Stunden dort ankommen, sind wir rechtschaffen müde. Die Dusche macht uns wieder fit. Die Gastgeberin, Irene Schwab, bringt uns freundlicherweise nach Heitersheim zum Bahnhof und in wenigen Minuten hat uns der Zug nach Ebringen zum Auto gebracht. Wir fahren über Heitersheim gleich das Tal hinauf bis zum Luftkurort Sulzburg, wo wir im Landgasthof Rebstock hervorragend zu Abend essen. Natürlich begleitet von einem Markgräfler Wein.

>> Hier gehts weiter am 2. Tag

Sai zwoite odr sai dridde?

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Werbekampagne von Schwabenbräu im September 2007

Ganz unkonventionell… und doch einfach schön gemacht. Oifach widr schbiddse!

laofd ’subbr

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Werbung von Schwabenbräu (Sept. 2007)

Wieder neue Werbung von Schwabenbräu. Herrlich, was man mit schwäbischer Sprache doch alles machen kann. Oifach schbiddse, Schwabenbräu!
Wer es als Norddeutscher nicht versteht, für den gäbs notfalls auch eine Übersetzung hier 😉
Und wer eines der Motive als e-card versenden will, klickt hier.

Lichtrevolution

Fahrrad 3 Kommentare »

Der Lumotec IQ LED Fly senso plusAuf der Eurobike wurde unter anderem das neue Super-Licht von Busch und Müller, die Lumotec IQ LED Fly senso plus, mit dem Eurobike-Award bedacht. Gestern hab ich das LED-Lämpchen an meinem Rad installiert. In der Mitte des neu entwickelten Spezial-Reflektors ist keine LED zu sehen. Stattdessen strahlt eine Hochleistungs-LED indirekt als Lichtquelle in den Reflektor. Bis ich soweit fertig war, war es kurz vor 20 Uhr und ich konnte das Ding gleich ausprobieren: Schluss mit der schlappen Funzel – das Ding hat 40 Lux und ist damit deutlich heller als alles Bisherige auf dem Markt. Die „Senso“-Einschaltautomatik mit Hell/Dunkel-Sensor wird künftig das Licht je nach Bedarf an- oder abschalten, zum Beispiel bei Tunneldurchfahrten. Über einen eingebauten Kondensator wird während der Fahrt Energie gespeichert. Bleibt man stehen, brennt der Frontscheinwerfer weiter. Sicherheit über alles. Das Ganze ohne Batterie oder Akku und mit einem breiten Reflektor kombiniert, der 300 % heller ist als von der StVZO gefordert. Das Lichtfeld ist doppelt so hell und doppelt so breit wie bisher und bereits bei langsamem Tempo sehr hell. Den Leuchtwinkel kann man mit einem Handgriff bequem einstellen.
Juhu! Selten ging mir solch ein Licht auf!

Die unglaubliche Zauberkugel

Fun & Spaß 7 Kommentare »

Das ist mal etwas völlig Neues: Eine richtige Zauberkugel, flach und zweidimensional am Bildschirm.
Und das soll funktionieren? JA, wirklich!!
Das sollten Sie unbedingt ausprobieren!! Oder hätten Sie gedacht, dass Ihr Computer Ihre Gedanken lesen kann? Nichts scheint ihm mehr verborgen zu bleiben… Gläserne Zeiten, Orwell…
Unglaublich, nicht wahr? (Wer kennt des Rätsels Lösung? Wie funktionierts?)
Danke für den Tipp an den zauberhaften Marko.