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Erichs (B)Logbuch » 2007 » Dezember

Erichs Adventskalender (24)

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Weihnachtskrippe im Schwarzwald. Foto: Erich Kimmich 13.12.2003

Man nehme 12 Monate,
putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie
und zerlege sie in 30 oder 31 Teile,
so dass der Vorrat für ein Jahr reicht.
Jeder Tag wird einzeln angerichtet
Aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor.
Man füge 3 gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu,
1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt.
Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen.
Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten
und serviere es täglich mit Heiterkeit.
Katharina Elisabeth Goethe (1731 – 1808)

Erichs Adventskalender (23)

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Die Abenteuer der kleinen Schneemaus
von Heidi

Es war ein kalter Wintermorgen an irgend einem Dezembertag. Weihnachten stand kurz vor der Tür und alle Leute liefen sehr geschäftig durch die Straßen, um noch Geschenke für ihre Lieben zu besorgen und um dies und das noch zu erledigen. Ein paar Kinder tobten laut lachend und schreiend die Straße entlang. Eines von ihnen formte gerade einen sehr großen Schneeball und zielte damit auf das Hinterteil seines Freundes. Es war ein lustiger Anblick, den der Schneeball auf der Hose des kleinen Jungen hinterließ.

Die Geschäfte, alle herrlich geschmückt, mit Kugeln, Girlanden, Lametta und Engelshaar, die Straßen festlich aufgeputzt mit vielen bunten Lichtern, einige in Sternform, andere sahen aus wie Glocken und über dem breitesten Stück der Straße hing sogar ein Rentier-schlitten, aus dem der Weihnachtsmann mit lachendem Gesicht winkte. Am Ende der Straße stand ein wunderschön geschmückter Christbaum mit roten und goldenen Kugeln und an der Spitze war ein Engel angebracht.
Es begann zu schneien. Ganz leicht zuerst, aber die Flocken wurden immer dichter. Wie Federn so leicht sanken sie vom Himmel herab und gesellten sich zu ihren Kammeraden, die schon am Boden liegen geblieben waren. Nach und nach waren die Dächer der Häuser und der schöne Christbaum wie mit Zucker überstreut. Die Menschen auf den Straßen sahen alle schon aus wie lauter Schneemänner, ganz weiß waren sie schon auf ihren Köpfen.

Hinter einem Holzstoß, neben einem recht hübschen, alten Haus, wohnte eine Mäusefamilie mit ihren zwei Kindern. Eines hieß Max und das andere Moritz, so wie die beiden Lausbuben im Märchen. Und Lausbuben waren sie alle beide, so richtige, neugierige Mäusekinder, immer zu neuen Streichen aufgelegt. Die Mäuseeltern hatten ihre Kinder sehr lieb, so wie alle Eltern ihre Kinder liebhaben und sie waren sehr stolz auf die beiden. Es war mittlerweile schon einiges an Schnee gefallen und das Schneetreiben wurde immer dichter. Man konnte fast nicht mehr auf die andere Straßenseite hinüber schauen, so dicht fielen die Flocken vom Himmel.

„Mann, ist das aber ein Schneegestöber! Man sieht ja vor lauter Schnee die Häuser auf der anderen Straßenseite nicht mehr!“ rief der Mäusevater. “ Ich möchte, daß ihr beide heute zu hause bleibt, weil wenn das so weiter schneit, verlauft ihr euch noch da draußen.“ Max und Moritz machten lange Gesichter, sie wollten doch noch Weihnachtsgeschenke für die Eltern einkaufen, wie sollten sie das machen, wenn der Vater sie nicht raus ließ.

Die Mäusemutter strich den beiden liebevoll über die Köpfe und meinte:“ Es ist ja noch nicht spät, es wird bald aufhören zu schneien und dann könnt ihr rausgehen und spielen, aber geht nicht zu weit vom Haus weg, hört ihr?“ Die beiden nickten artig und trollten sich in ihr Zimmer. “ Was machen wir jetzt? “ fragte Max. “ Wir haben doch noch nichts für die Eltern zu Weihnachten, was wir ihnen schenken können“. „Es wird schon aufhören und dann gehen wir einfach raus und kaufen was schönes“ antwortete Moritz und kramte die Spielzeugkiste hervor.

Aber es wollte nicht aufhören zu schneien, die Flocken fielen immer dichter und der Schnee lag mittlerweile schon ziemlich hoch . Die beiden Mäusekinder fassten einen Plan. Sie würden sich jetzt an den Eltern vorbeischleichen und sehen , dass sie sich unbemerkt aus dem Haus stehlen könnten. Es war ja schon höchste Zeit , ein Geschenk für den Vater und die Mutter zu kaufen, sie sollten ja auch eine Weihnachtsfreude haben.

Gesagt , getan. Max und Moritz setzten ihre Mützen auf und stahlen sich aus dem Haus. War das ein Schneegestöber! Man sah die Hand vor den Augen kaum. Die beiden machten sich auf den Weg , sie wollten für die Eltern eine schöne Teekanne besorgen, doch schon nach einigen Metern fiel ihnen das laufen im tiefen Schnee schwer und oh Schreck!, sie hatten sich verirrt. Ängstlich duckten sie sich in eine Mauernische und kuschelten sich aneinander , es war auch bitterkalt geworden. „Wir werden warten, bis es aufhört, zu schneien, dann finden wir den Weg bestimmt wieder“. meinte Max.Sein Bruder nickte und zitterte am ganzen Leib, so kalt war ihm inzwischen.

In der Zwischenzeit war den Eltern aufgefallen , dass die Kinder nicht mehr da waren und sie machten sich grosse Sorgen, da es schon dunkel wurde. Sie beratschlagten, was zu tun sei und wo man die Kinder suchen könnte, Die Mutter weinte und der Vater tröstete sie und versuchte, ihr Mut zu zusprechen, obwohl der ihn auch schon langsam verliess.
Auf einmal klopfte es an der Türe. Der Mäusevater öffnete und bekam einen Riesenschreck! Draussen stand der böse schwarze Kater, der immer den anderen Katzen das Leben schwer machte und er brachte , ihr werdet es nicht glauben , die beiden Mäusekinder nach Hause!

„Die beiden habe ich soeben am Strassenrand an einem Haustor aufgelesen, sie haben nicht mehr nach hause gefunden, sie sind schon ganz erfroren, ich dachte mir, ihr werdet sie sicher vermissen.“

War das eine Freude! Der Mäusevater konnte es genausowenig wie die Mutter fassen, dass ausgerechnet dieser böse Kater ihre beiden Kinder nach hause brachte und ihnen kein Leid antat.

Natürlich war der Kater, er hiess Felix, herzlich eingeladen, das Weihnachtsfest mit der Mäusefamilie zu verbringen und war von dieser Zeit an ein guter Freund der Familie und er hatte ausserdem auch eine wunderschöne Teekanne besorgt, aber das ist eine andere Geschichte.

Erichs Adventskalender (22)

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Eisblumen am Fenster

Eisblumen am Fenster (Januar 2002) - Foto: Erich Kimmich

Ja, und hier noch die echte Weihnachts-Nummer:  Elf yourself!
Klick mal hier bei www.elfyourself.com, lade ein Bild hoch und lass die Puppen tanzen!
So macht Weihnachten doch Freude! Viel Spaß!

Erichs Adventskalender (21)

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Sehr geehrter Herr Kollege,

in den letzten Tagen hatte ich mich mit einer Anzeige wegen unerlaubter Ausübung des Gastgewerbes in dafür nicht zugelassenen Räumen zu beschäftigen. Die Nachforschungen haben Folgendes ergeben:

Die Ortsbeschau des Anwesens Flur Nr.148/51 in der Gemarkung Bethelheim/Niederbayern wurde am 25.Dezember durch Amtmann Gscheidmeier und mich durchgeführt. Das betreffende Gebäude ist ausgewiesen als landwirtschaftlicher Nutzraum im Aussenbereich.

Bereits der äußere Augenschein erbrachte erhebliche bau- und feuerpolizeiliche Mängel. Im Inneren mußten wir feststellen, daß der Besitzer das Grundstück als Stallung für Grossvieh nutzt, ohne daß ein entsprechender Nutzungsbescheid vorliegt. Weder die Vorraussetzungen für eine artgerechte Tierhaltung sind gegeben, noch gar die für einen Mischviehbestand, wie wir ihn vorfanden (Mastochse und Esel, nicht einmal in getrennten Boxen!).

Weiterhin erbrachten unsere Ermittlungen, daß die vorgebrachte Anzeige tatsächlich begründet ist. In dem hygienisch höchst zweifelhaften „Stall“ trafen wir zwei männliche und eine weibliche Person an, den Angaben nach ein gewisser Joseph von Nazerbach mit Gattin und Sohn. Die Personen konnten sich nur unzureichend ausweisen. Der vorgebliche Herr von Nazerbach hatte lediglich einen Mitgliedsausweis der Zimmerergewerkschaft, Ortsgruppe Nazerbach, bei sich. Einen Kinderausweis für den Säugling besaßen die Eltern nicht, angeblich, weil der Sohn ihren Angaben nach erst am Vorabend geboren worden sei.

Unsere Skepsis gegen diese zweifelhafte Geschichte verstärkte sich, als die Kindesmutter (?) auf Vorhalt hin keinen Mutterpass über eine bestehende Schwangerschaft vorweisen konnte. Da die Personen ohnehin einen verwirrten Eindruck machten – sie faselten von Hirten und einem Stern -, verständigten wir die Polizeiinspektion Bethelheim, die sie vorläufig in Gewahrsam nahm.

Nach Auskunft der Polizei ergab die amtsärztliche Untersuchung der Frau, daß es sich um eine „virgo intacta“ handelt. Die Herkunft des Säuglings wird nun das zuständige Jugendamt ermitteln müssen, ein Verbrechen ist nicht auszuschließen.

In der eigentlichen Untersuchungssache wurde die Staatsanwaltschaft inzwischen eingeschaltet, um den Grundstücksbesitzer wegen der diverser Delikte zu belangen. Wir haben in den uns betreffenden Sachverhalten Bußgeldbescheide und Mängelanzeigen erlassen.

Mit freundlichen Grüßen und besten Weihnachtswünschen

Franz-Xaver Pingelmann, Ordnungsamt Bethelheim

Erichs Adventskalender (20)

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Baumkrippe von Sieger Köder in Horb-Ihlingen

In der Jakobuskirche in Ihlingen bei Horb (von hier aus sind es noch 2.270 km bis Santiago de Compostela) findet sich eine sogenannte Baumstamm-Krippe des Künstlers und Pfarrers Sieger Köder. Kinder, Hirten, Schafe und Jakobspilger, die drei Könige auf einem Elefanten – sie alle sind unterwegs in den Stall zur Geburt Jesus. Die Figuren ziehen sich rund um den „Baumstamm“ (gefertigt aus einem Metallgestell und einer Menge Pappmachée) und sind farbenfroh bemalt.

Erichs Adventskalender (19)

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Zur technischen Seite der Sache mit dem Weihnachtsmann:

Keine bekannte Spezies der Gattung Rentier kann fliegen.
Aber es gibt 300.000 Arten von lebenden Organismen, die noch klassifiziert werden müssen. Und obwohl es sich dabei hauptsächlich um Insekten und Bakterien handelt, schließt dies nicht mit letzter Sicherheit fliegende Rentiere aus, die nur der Weihnachtsmann bisher gesehen hat.

Es gibt 2 Milliarden Kinder (Menschen unter 18) auf der Welt.
Aber da der Weihnachtsmann (scheinbar) keine Moslems, Hindu, Juden und Buddhisten beliefert, reduziert sich seine Arbeit auf etwa 15% der Gesamtzahl – 378 Millionen Kinder (laut Volkszählungsbüro). Bei einer durchschnittlichen Kinderzahl von 3,5 pro Haushalt ergibt das 91,8 Millionen Häuser. Wir nehmen an, daß in jedem Haus mindestens ein braves Kind lebt.

Der Weihnachtsmann hat einen 31-Stunden-Weihnachtstag, bedingt durch die verschiedenen Zeitzonen, wenn er von Osten nach Westen reist (was logisch erscheint).
Damit ergeben sich 822,6 Besuche pro Sekunde. Somit hat der Weihnachtsmann für jeden christlichen Haushalt mit braven Kindern 1/1000 Sekunde Zeit für seine Arbeit: Parken, aus dem Schlitten springen, den Schornstein runterklettern, die Socken füllen, die übrigen Geschenke unter dem Weihnachtsbaum verteilen, alle übriggebliebenen Reste des Weihnachtsessens vertilgen, den Schornstein wieder raufklettern und zum nächsten Haus fliegen.
Angenommen, daß alle diese 91,8 Millionen Stops gleichmäßig auf die ganze Erde verteilt sind (was natürlich, wie wir wissen, nicht stimmt, aber als Berechnungsgrundlage akzeptieren wir dies), erhalten wir nunmehr 1,3 km Entfernung von Haushalt zu Haushalt, eine Gesamtentfernung von 120,8 Millionen km, nicht mitgerechnet die Unterbrechungen für das, was jeder von uns mindestens einmal in 31 Stunden tun muß, plus Essen usw.

Das bedeutet, daß der Schlitten des Weihnachtsmannes mit 1040 km pro Sekunde fliegt, also der 3.000-fachen Schallgeschwindigkeit. Zum Vergleich: das schnellste von Menschen gebaute Fahrzeug auf der Erde, der Ulysses Space Probe, fährt mit lächerlichen 43,8 km pro Sekunde. Ein gewöhnliches Rentier schafft höchstens 24 km pro Stunde.

Die Ladung des Schlittens führt zu einem weiteren interessanten Effekt.
Angenommen, jedes Kind bekommt nicht mehr als ein mittelgroßes Lego-Set (etwa 1 kg), dann hat der Schlitten ein Gewicht von 378.000 Tonnen geladen, nicht gerechnet den Weihnachtsmann, der übereinstimmend als übergewichtig beschrieben wird.

Ein gewöhnliches Rentier kann nicht mehr als 175 kg ziehen. Selbst bei der Annahme, daß ein „fliegendes Rentier“ (siehe Punkt 1) das zehnfache normale Gewicht ziehen kann, braucht man für den Schlitten nicht acht oder vielleicht neun, man braucht 216.000 Rentiere. Das erhöht das Gewicht – den Schlitten selbst noch nicht einmal eingerechnet – auf 410.400 Tonnen. Nochmals zum Vergleich: das ist mehr als das vierfache Gewicht der Queen Elizabeth.

410.400 Tonnen bei einer Geschwindigkeit von 1040 km/s erzeugen einen ungeheuren Luftwiderstand. Dadurch werden die Rentiere aufgeheizt, genauso wie ein Raumschiff, das wieder in die Erdatmosphäre eintritt. Das vorderste Paar Rentiere muß dadurch 16,6 Trillionen Joule Energie absorbieren. Jedes. Anders ausgedrückt: sie werden praktisch augenblicklich in Flammen aufgehen, das nächste Paar Rentiere wird dem Luftwiderstand preisgegeben, und es wird ein ohrenbetäubender Knall erzeugt.

Das gesamte Team von Rentieren wird innerhalb von 5 Tausendstel Sekunden vaporisiert. Der Weihnachtsmann wird währenddessen einer Beschleunigung von der Größe der 17.500-fachen Erdbeschleunigung ausgesetzt. Ein 120 kg schwerer Weihnachtsmann (was der Beschreibung nach lächerlich wenig sein muß) würde an das Ende seines Schlittens genagelt – mit einer Kraft von 20,6 Millionen Newton.

Und jetzt möge jeder sich seine eigenen Gedanken über den Weihnachtsmann machen.