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Erichs (B)Logbuch » 2008 » Mai

4-Tages-Radtour Stuttgart – Ravensburg

Radtouren Diesen Beitrag kommentieren »

Am verlängerten Wochenende nach Fronleichnam sind wir wieder mit der Radtourgruppe unterwegs. Diesmal in vier Etappen von Stuttgart nach Ravensburg. Das Wetter ist kühl und wolkig, aber deutlich besser als letztes Jahr bei der Ostalbtour. Am Feiertag fahren wir von Musberg bis Bad Urach. Ich bin schon von Weil der Stadt aus losgefahren.

Bad Urach, Hotel Ratstube

In Metzingen gibts die erste Cappu-und-Eis-Pause. In Bad Urach statten wir noch dem Wasserfall einen Besuch ab und so kommen abends fast 92 km zusammen. Im Hotel Ratstube sind wir untergebracht.

Meine Tourdaten vom ersten Tag: 91,6 km, Durchschnitt 16,3 km/h, reine Fahrzeit 4:46 Stunden, 52,5 km/h maximal.
Hier gibts die Karte vom ersten Tag.
Hier gibts Erichs Bildergalerie für alle vier Tage.

Am zweiten Tag sind von Urach aus wir die Erms aufwärts bis Seeburg und an der Ermsquelle vorbei bis Trailfingen und nach Münsingen gefahren.

Albaufstieg: Die letzte Steigung bei Trailfingen

Hier gabs, wie am Vortag in Metzingen, eine wohltuende Eisbecher-Pause. Zum Landesgestüt Marbach und von dort aus das idyllische Tal der Großen Lauter entlang bis zur Donau führte uns der weitere Weg. Die Große Lauter ist einfach fantastisch! Am Ortsrand von Munderkingen waren wir im Gasthof Rössle untergebracht.

Meine Tourdaten vom zweiten Tag: 63,5 km, Durchschnitt 15,3 km/h, Radelzeit 4:08 Stunden, maximal 56,9 km/h.
Hier gibts die Karte vom zweiten Tag
Und hier ein Link zu Werners Bildergalerie

Am dritten Tag führte uns der Weg entlang der Donau, zunächst bis Riedlingen.

Radfahren im Donautal

Herrliche Eisbecher-Pause. An Hundersingen und dem Heuneburg-Museum vorbei. Startende Störche direkt neben dem Radweg. Noch weiter flußaufwärts bis zur Mündung der Ostrach.

Pause im Ostrachtal

An der Ostrach entlang bis Burgweiler-Waldbeuren. Regnerisch-kühles Wetter, die kleinen Mitradler sind müde. Im Landhotel Alte Mühle in Waldbeuren waren wir vortrefflich untergebracht. Zum Abendessen eine kleine Radtour ohne Gepäck bis zum Gasthof Goldenes Kreuz in Pfrungen, wo wir von Familie Hügle aufs Köstlichste bewirtet wurden – und danach gings mit vollem Bauch wieder zurück.

Meine Tourdaten vom dritten Tag: 76,1 km, Durchschnitt 17,8 km/h, Radelzeit 4:17 Stunden, maximal 45,9 km/h.
Hier gehts zur Streckenkarte vom dritten Tag
Und hier ein Link zur Bildergalerie von Stefan

Radfahren in Oberschwaben. Foto: Erich Kimmich

Der Sonntag bot eine relativ kurze, aber gut „durchwachsene“ Radelstrecke bis nach Ravensburg. Oben auf der Höhe beeindruckte eine phänomenale Alpensicht. In Ravensburg gab es den abschließenden Eisbecher in der Altstadt. Wehmutstropfen: Der vorgesehene Zug nahm uns nicht mit, da das Radabteil bereits komplett überfüllt war. Eine Stunde später ging es dann aber besser, in Ulm mussten wir umsteigen und einen erneuten Rad-Engpass bewältigen.
Meine Tourdaten vom vierten Tag: 38,5 km, Durchschnitt 16,7 km/h, Reisezeit: 2:18 Stunden, maximal 42,3 km/h. Zusammen sind es also knapp 270 Kilometer geworden.

Radlergrüße aus Cesenatico

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Postkarte aus Cesenatico. Foto: S. Garofalo, www.cartolini.de„Lieber mit dem Fahrrad zum Strand als mit dem Auto zur Arbeit.“ – Mein Satz des Monats! Da steckt Urlaub drin… Karin aus Rietheim schickt Grüße von der ADFC-Radreise aus Cesenatico. Es sei wie immer wunderbar, ordentlich anstrengende Touren seien sie gefahren und der Trainingszustand verbessert sich Tag für Tag. Das Wetter sei schön und die Sonne heizt abends in Form von Sonnenbrand nach…
Danke, Karin!

Ooooh, wars das schon?

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Sonntag: Heute gibt es keinen Ausflug, sondern nur noch gemütliches Genießen vor Ort. Deshalb gibt es heute nur drei wirklich schöne Postkarten-Motive zu sehen.

Postkarte: Cala Esmeralda mit einem der Hotel-Pools (COFIBA)

Die Hotelanlage Esmeralda Park ist recht groß und verteilt sich auf mehrere Gebäude entlang der Cala Esmeralda. Wir genießen das ausgiebige Frühstücksbüfett. (Na ja: Mal abgesehen vom Spießrutenlaufen zwischen Kinder-Baggys schiebenden Eltern, zerspringender Teller und Gläser und dem Überall-Gelärme im Frühstücksraum – ja, das Hotel ist super-kinderfreundlich!!).

Postkarte Cala Esmeralda (COFIBA)

Auf dem sonnigen Balkon kann ich meinen spannenden Thriller zu Ende lesen. In der Paparazzi-Bar neben der lebensgroßen Humphrey-Bogart-Figur gibts zwischendurch mal ein englisches Sandwich.

Postkarte Cala d'Or, Mallorca (COFIBA)

Dann gibt es für mich zwei Sauna-Gänge, unterbrochen durch herrlich kühle Bäder im Außenpool. Und zum letzten Mal das umfangreiche Abendessen, den prickelnden mallorquinischen Rosé-Wein und einen feinen, umfangreichen Nachtisch mit viel Obst.

Und abends vom Balkon aus ein nächtlicher Abschieds-Blick auf Hotel und Bucht:

Hotel Cala Esmeralda Park, Mallorca. - Foto: Erich Kimmich

Am Montag wird uns um 7.05 Uhr der Bus abholen und zum Flughafen bringen. Gegen Nachmittag sind wir dann schon zu Hause.

Wieso ist die Woche schon vorbei??? Das ging viel zu schnell!! Nächstes Mal muss das eindeutig länger dauern…

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Barcarole im Erdinneren

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Samstag. Graue Wolken, kein Fitzelchen Blau am Himmel. Dann beginnt es zu regnen. Wir setzen uns in den Honda und fahren nach Porto Christo. Das liegt ein Stück weiter nördlich an der Küste. Und da gibt es die weltberühmten Drachenhöhlen (Cuevas del Drach) – genau das Richtige für einen solchen grau-feuchten Tag.

Cuevas del Drach. Foto: Erich Kimmich

Wir lösen die Eintrittskarten und stellen uns mit dem Regenschirm in die Warteschlange. Um 12 Uhr geht die Türe auf. Eine kleine Treppe führt uns steil hinunter und nach wenigen Schritten sind wir mitten im Reich der Tropfsteine. 700 m im Erdinneren liegen vor uns. Die Höhlen sind indirekt beleuchtet, es ist faszinierend zu sehen, wie sie gewachsen sind.

Stalaktiten entstehen, wenn kohlensäurehaltiges Wasser in das Gestein eindringt und sich als Calcit ablagert.

Manche haben sich von oben und unten getroffen und dicke Säulen gebildet. Andere Stalaktiten hängen wie Spaghettisalat filigran von der Decke, manche Stalagmiten sehen aus wie richtige Miniaturbäume.

Der Martel-See in den Cuevas del Drach. Foto: Erich Kimmich

Nach einem ordentlichen Marsch sind wir in einer großen unterirdischen Halle angekommen. Hier sind Sitzplätze für 1.100 Personen. Wie im Theater nehmen wir alle Platz, immer noch mehr Besucher strömen nach. Vor uns liegt anstelle einer Bühne einer der größten unterirdischen Seen der Welt, nach seinem Entdecker Martel-See genannt. Er ist 177 m lang und etwa 30 m breit, seine Tiefe variiert zwischen 5 und 9 Meter am tiefsten Punkt. Im klaren Salzwasser – der See befindet sich auf Meereshöhe – kann man riesige Felsblöcke erkennen, die sich aus dem 6-8 Meter hohen Gewölbe gelöst haben.

Als alle da sind, erlischt die Beleuchtung. Man hört zarte Violinenklänge aus der Ferne, ein mit Lichtern geschmücktes Boot kommt lautlos hinter den Felsen hervor, gefolgt durch zwei weitere. Auf dem Boot ist ein Harmonium installiert, auf dem eine Frau die daneben sitzenden Geiger begleitet. Wir hören die Musik, die sich mit dem Boot bewegt, aus verschiedenen Richtungen, Chopin und Händel. Zu guter Letzt folgt noch „Barcarole“ aus Hoffmanns Erzählungen von Jacques Offenbach – eine sehr imposante Darbietung. Schließlich kann, wer mag, sich in den Booten zum Ausgang rudern lassen oder zu Fuß dorthin gehen.

Porto Christo

Den Mittag verbringen wir in Porto Christo am Hafen. Das Wetter ist jetzt nahezu perfekt: alle Wolken sind weg, die Sonne scheint, aber es weht ein starker Wind.

Eines der vielen Castells auf der Punta de n'Amer. Foto: erich Kimmich

Später fahren wir noch ein Stück weiter nördlich an S’Illot vorbei bis zur Punta de n’Amer, einer Halbinsel, die als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Es windet noch furchtbar kühl und kräftig. Ich unternehme eine Tour zum Castell auf der Spitze der Halbinsel und genieße die herrliche Aussicht – auf einen heftig verbauten Küstenabschnitt bei Cala Millor…

Punta de n'Amer. Foto: Erich Kimmich

Interessant sind die großen Hecken, die hier direkt an der Küste wachsen. Sie sehen aus wie beschnitten. Das ist aber einzig der Wind, der sie zu solch „stromlinienförmigem“ Wachstum – mit dem geringsten Windwiderstand – veranlasst.

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Shopping Palma

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Freitag: Ein Honda Jazz steht uns zwei Tage lang zur Verfügung. Heute heißt es Inselhauptstadt besuchen: Mallorcas Metropole mit ihren 350.000 Einwohnern wird uns mit Jugendstilatmosphäre und Designer-Shops überraschen. Das gut bewölkte Wetter passt heute ganz gut zu unserem Vorhaben.
Gegen 11 Uhr sind wir direkt vor der Kathedrale de la Seu. Davor stehen die unvermeidlichen lebenden Figuren, die als „römischer Krieger“ oder als Zulu-Häuptling verkleidet sich gerne gegen ein Trinkgeld mit den Touristen fotografieren lassen. Pferdekutschen transportieren fußmüde Touristen durch die Straßen der Altstadt.

In der Kathedrale von Palma de Mallorca

Dann sind wir in der Kathedrale (www.catedraldemallorca.es) und ich staune wieder ein Mal über diese Kirche, die als eines der fünf schönsten Gotteshäuser Spaniens gilt und mit deren Bau schon 1306 begonnen wurde. Die große Rosette mit ihren etwa 12,5 Meter Durchmesser besteht aus mehr als 1.200 Glasteilen und strahlt in hellem Licht.

Bougainvillea

Ein paar Häuser weiter ist der Bischöfliche Garten mit Wasserbecken, farbenfrohen Blumenbeeten und schattenspendenden Bäumen. Enge Gassen wechseln sich ab mit platanenbestandenen Plätzen, an denen Cafés zum Verweilen einladen.

Palma de Mallorca

Gotik und Jugendstil prägen Palmas pittoreske Altstadt. Wir kommen vorbei am Rathaus, gegenüber gibt es Dunkin Donuts und ein Gewirr kleiner Einkaufsstraßen schließt sich an.

Jugendstilhaus (Ausschnitt)

Hier herrscht das mondäne Leben, flanieren Touristen und Einheimische. Ein ganz besonderer Shop ist ein Dekoshop namens Cuadros-Lifestyle.com (C/ santo Domingo 10). Hier gibt es riesige Bildmotive, die man zuhause auf die Wand kleben kann. Aber auch schattenartige Stanzaufkleber, die manch schnöde Wand zu einem interessanten Objekt verwandeln können.

Plaza Major, Palma de Mallorca

Am Plaza Major ist Hochbetrieb. Ein Schmuckmarkt baut seine Stände ab, Artisten, Trommler, Gitarrenspieler bieten ihr Programm dar.

Plaza Major, Palma de Mallorca

Ringsum – wie auf dem Markusplatz in Venedig – reiht sich ein Café ans andere. Da kann man stundenlang sitzen und beobachten oder einfach nur die Sonne genießen bei einer kühlen Sangria.

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Quäl dich!

Urlaub 2 Kommentare »

Donnerstag: Noch einmal Radfahren. Trotz meiner Bitte ist an dem Bike offenbar überhaupt nichts gecheckt worden, es steht noch da wie am Vortag. Egal, man gewöhnt sich ja an alles.
Bei www.rad-mallorca.de hatte ich mir eine Tour geladen, die ich heute fahren will. Sie führt von Cala d’Or über S’Horta nach Porto Colom, einem riesigen Naturhafen und weiter nach Felanitx.

Porto Colom, Mallorca

Von da aus gehts dann auf der PM-401 Richtung Nordwesten. Nach einigen Anstiegen kommt mir das Restaurante El Castillo del Bosque (das Waldschlößchen) gerade richtig. Es sieht sehr einladend aus und schnell steht ein Café con leche neben mir. Es ist kurz nach 12 Uhr. Nach dem opulenten Frühstück reicht der Kaffee völlig aus. Und gleich gehts auch schon weiter auf ansteigender Piste bis kurz vor Felanitx auf ca. 230 m Meereshöhe. Nun sind es noch schnöde 5 km bis hinauf zum 510 Meter hohen Puig mit dem Kloster San Salvador – bei 6,4 % Steigung, wie ein Schild ankündigt.

300 Höhenmeter: Straße zum Puig de San Salvador

Erst zieht sich die Straße noch schnurgerade gegen den Berg hin, verläuft dann aber bald in immer enger und steiler werdenden Kehren. Alpine Gefühle kommen auf, das Herz pumpt. Immer wieder ziehen Rennradler an mir vorbei. Die können mit ihrer Gangschaltung offenbar nicht so langsam fahren wie ich…
Auf halbem Weg hinauf wurde 1910 eine kleine Kapelle zur Erinnerung an die legendäre Auffindung der Jungfrau gebaut. Da wird es Zeit für einen weiteren Schluck aus der Wasserflasche und einen Energieriegel.

Kapelle beim Aufstieg auf den Puig de San Salvador

Die Leute, die weiter oben am Fuß eines Steinkreuzes stehen, sehen noch immer winzig aus, weitere Kehren stehen bevor. Das riesige Steinkreuz „Picot“ stammt aus dem Jahr 1957. Eine ganze Flotte bunt lackierter Motor-Trikes überholen mich. Gegen 13.40 kommt denn endlich die „Zielgerade“ mit dem Schild „San Salvador 510 m“, im Hintergrund das weithin sichtbare Christkönigsmonument, das 1934 eingeweiht wurde.

San Salvador, 510 m hoch mit dem vorgelagerten weißen Steinkreuz und dem Christkönigsmonument. Fotos: Erich Kimmich

Die bunten Trikes haben hintereinander geparkt und werden gleich von allen Leuten bewundert und fotografiert. Einer der Fahrer macht ein Bild von mir – es gibt noch freundliche Menschen. Ich stelle mein Rad am Klostereingang ab, werfe einen Blick ins Innere der Kirche. Zuvor gelangt man in eine große Halle, an deren Wand Radtrikots in Bilderrahmen hängen. Sie alle stammen von Guillermo Timoner, mehrfacher spanischer Weltmeister im Steher-Rennen, und sind in verschiedene Sprachen übersetzt worden (Auszug „…nehmen Sie daher, Heilige Jungfrau von San Salvador, diesen Pullover, welcher Symbol des Wettkämpfers ist, als inbrünstige Huldigung Ihres demütigen Guillermo Timoner…“).

Das Kloster San Salvador liegt auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges und geht auf das Jahr 1348 zurück. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde mit dem Bau der heutigen Kirche begonnen, nachdem die ursprüngliche Kirche die Pilgermassen nicht mehr aufnehmen konnte. Seit dem 15. Jahrhundert wird eine Marienstatue „unserer lieben Frau“ aus dem 13. Jahrhundert verehrt. Die Kirche, die anliegenden Gebäude sowie der Berg sind Eigentum des Bistums von Mallorca.
Meine Stärkung besteht in einem Apfelkuchen und einem Cappu. Das unglaubliche Panorama fotografiere ich vom Monument aus. Der Blick geht im Osten bis Portocolom an die Küstenlinie, im Norden und Westen kann man ganz hinten die Tramuntana ausmachen, man sieht den Puig de Randa im Westen und weitere Bergflanken in südlicher Richtung.

Wie immer geht die Abfahrt viel zu schnell vonstatten. In den Kurven fühle ich mich auf dem Rad unsicher, als ob das Rad ein wenig eiert. Rasch habe ich Felanitx erreicht. Der Navi lotst mich perfekt im großen Bogen um die Stadt herum. Richtung Santanyi verlasse ich das Städtchen. Doch nein, der hintere Reifen ist eindeutig zu schlapp. Pumpe raus – hilft nichts. Ein echter Plattfuß. Also frage ich, wo das nächste Radgeschäft ist. Man schickt mich durch die ganze Stadt Richtung Porreras. Erst nach gut zwei Kilometer Fußmarsch treffe ich am anderen Ende der Stadt das Radgeschäft. Und gleich die nächste Überraschung: Öffnungszeiten 10-13 und 17-20 Uhr. Es ist 15.30 Uhr und ich habe keine Lust zu warten. Drei Rennradler kommen vorbei, schicken mich zur Tankstelle nebenan. Mit Hilfe der Pumpstation stellt sich heraus, dass ein sattes Loch im Schlauch ist. Der Tankwart hat kein Flickzeug, ich leider auch nicht. War eher auf Urlaubsgenuß eingestellt…

Also wähle ich dann doch die „Hotline“ von Fabians Bikestation. Nach dem vierten Versuch nimmt er ab und kommt tatsächlich nach einer guten Viertelstunde mit dem Transporter. Zum Radeln habe ich keine Lust mehr (bin froh, dass die Panne nicht bei der rasanten Abfahrt passiert ist!) und lasse mich dann ebenso wie das defekte Bike mitnehmen zurück nach Cala d’Or.
Hier kann ich die restliche Strecke schwimmend in der Bucht zurücklegen und dann in der hoteleigenen Sauna ausklingen lassen.
Verglichen mit den CUBE-Rädern, die ich vor einigen Jahren in der Bikestation von Rad International (www.rad-international.de) in Pagueras ausgeliehen hatte, war das gestern und heute einfach nur Durchschnitt. Oder hab ich nur einfach Pech gehabt? Eine Flasche mallorquinischer Roséwein zum Abendessen – und solche Fragen sind schnell vergessen.

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