Warning: include_once(/homepages/2/d27689112/htdocs/neu/blog/wp-content/plugins/follow.php): failed to open stream: Permission denied in /homepages/2/d27689112/htdocs/neu/blog/wp-settings.php on line 255

Warning: include_once(): Failed opening '/homepages/2/d27689112/htdocs/neu/blog/wp-content/plugins/follow.php' for inclusion (include_path='.:/usr/lib/php5.6') in /homepages/2/d27689112/htdocs/neu/blog/wp-settings.php on line 255

Warning: include_once(/homepages/2/d27689112/htdocs/neu/blog/wp-content/plugins/simple-countdown/cc_countdown.php): failed to open stream: Permission denied in /homepages/2/d27689112/htdocs/neu/blog/wp-settings.php on line 255

Warning: include_once(): Failed opening '/homepages/2/d27689112/htdocs/neu/blog/wp-content/plugins/simple-countdown/cc_countdown.php' for inclusion (include_path='.:/usr/lib/php5.6') in /homepages/2/d27689112/htdocs/neu/blog/wp-settings.php on line 255

Warning: include_once(/homepages/2/d27689112/htdocs/neu/blog/wp-content/plugins/timezone.php): failed to open stream: Permission denied in /homepages/2/d27689112/htdocs/neu/blog/wp-settings.php on line 255

Warning: include_once(): Failed opening '/homepages/2/d27689112/htdocs/neu/blog/wp-content/plugins/timezone.php' for inclusion (include_path='.:/usr/lib/php5.6') in /homepages/2/d27689112/htdocs/neu/blog/wp-settings.php on line 255
Erichs (B)Logbuch » 2008 » Juni

Bike-Crossing Schwarzwald (2)

Radrouten Diesen Beitrag kommentieren »

Bike Crossing Schwarzwald Von Pforzheim nach Freiburg kreuz und quer durch den Schwarzwald.

2. Tag: Enzklösterle – Bad Rippoldsau-Schapbach (30.6.2008)

Gutes Frühstück, Räder pflegen und checken, los gehts! Über Enzklösterle sofort wieder bergauf. Bis zum „Toten Mann“ fühlen wir uns auch fast ebenso…

Foto: Erich Kimmich

Die Aufs und Abs wechseln sich ab. Hinter Besenfeld stürzen wir uns ins Murgtal hinunter.

Foto: Erich Kimmich

Zwischen Klosterreichenbach und Baiersbronn hätten wir im Tal fahren können, doch der schweißtreibende Anstieg über den Rußenkopf hatte die bessere Aussicht zu bieten.

Foto: Erich Kimmich

Pause in Baiersbronn. In der Backstube beim Bahnhof Erdbeertörtchen, Cappuccino, Bionade, Wasser – der Durst lässt nicht nach. Weiter gehts auf reizvoller (Varianten-)Strecke zum Sankenbachsee, wo wir die Gelegenheit nutzen, unser „Fahrwerk“ im kühlen Wasser zu erfrischen.

Foto: Erich Kimmich

Es folgt ein passabler Aufstieg auf geteerter Straße bis zum Dörfchen Kniebis. Während die einen den nächsten „Schlenker“ angehen – eine „Runde“ zum Bauernkopf hoch über Bad Griesbach – gönnen sich die anderen einen Eiskaffee und fahren kurzer Hand auf der Talstraße bis zum historischen Flößergasthof „Zum letzten Gstehr“ in Schapbach. Gut 70 km sind heute auf dem Tacho zusammengekommen.

Foto: Erich Kimmich

Der Hotelier serviert uns eine fangfrisch geräucherte Schwarzwaldforelle – herrlich im Geschmack. Und wir erfahren eine Menge über die Geschichte der Holzflößerei im Schwarzwald.


Bike Crossing Schwarzwald

Bike Crossing Schwarzwald

Bike-Crossing Schwarzwald (1)

Radrouten Diesen Beitrag kommentieren »

Bike Crossing SchwarzwaldRund 6.000 Kilometer beschilderte Mountainbike-Wege gibt es im Schwarzwald. Mitten darin liegt die 450 km lange Bike-Crossing-Strecke, die von Pforzheim bis Bad Säckingen führt. Mit einer ADFC-Radreise sind wir auf einem Teilstück zwischen Pforzheim und Freiburg/br. unterwegs gewesen.

1. Tag: Pforzheim – Enzklösterle (29.6.2008)
Gegen Mittag starteten wir in Pforzheim. Am Kupferhammer noch ein Pressetermin: Ist ja mal was Neues, wenn eine geführte Gruppe auf dem X-ing startet… Durchs Würmtal ein Stück und dann hoch hinauf nach Hohenwart. Da waren dann auch mal richtig nette Trails mit dabei, wo wir gleich ausprobieren konnten, ob wir unser Rad im Griff und genügend Kraft haben.

Foto: Erich Kimmich

Hier hatte Tourguide Achim Huf ein paar Schikanen eingebaut, um zu sehen, wie die Teilnehmer mit schwierigerem Gelände umgehen.

Foto: Achim Huf

Dann gings nach Hohenwart zwischen Würm- und Nagoldtal: Der 40 Meter hohe Turm bietet aus 573 m Höhe eine prächtige Aussicht auf den Nordschwarzwald – auf die Täler und Berge, die noch vor uns liegen.

Foto: Erich Kimmich

Steil hinunter ins Nagoldtal, dann wieder heftig bergauf, an der Kapfenhardter Mühle bei Schömberg vorbei.

Foto: Achim Huf

Wer wollte konnte einkleines Bachbett durchqueren.

Foto: Achim Huf

Und wieder hinunter ins Enztal. Höfen an der Enz. Wasser nachtanken. Und neben der Eyachmündung wieder einen endlos langen Holzabfuhrweg hinauf. Schweißtreibend.

Foto: Erich Kimmich

Immer mal wieder kurze Pausen zum Verschnaufen oder Banane essen.

Foto: Erich Kimmich

Dann auf endlos erscheinenden „Forstautobahnen“ durch die Wälder des Schwarzen Waldes. Zwischendurch herrliche Ausblicke – dank „Lothar“-Sturm.

Foto: Erich Kimmich

Erst gegen 17.30 Uhr kommen wir hinter Wildbad auf der Grünhütte an. Die Aussicht auf ein kühles Radler oder ein Weizenbier hat das Tempo noch beschleunigt. Dazu ein Stück herrlicher Heidelbeerkuchen. Schade, dass wir weiterfahren müssen: Der Kaiser-Wilhelm-Turm und das Hohloh-Moor liegen noch vor uns.

Foto: Erich Kimmich

Aussicht pur vom Turm. Nicht mehr alle haben die Wendeltreppe in Angriff genommen…

Foto: Erich Kimmich

Wollgras-Blüte am Hohlohsee. Fantastische Landschaft!

Foto: Erich Kimmich

Endlich am Ziel. Über 70 km zeigt der Zähler an als wir spät Abends beim Berghof in Enzklösterle ankommen. Der Wirt serviert uns lokale Köstlichkeiten draußen unter den Linden. Das Fußball-EM-Endspiel interessiert niemanden so richtig…


Bike Crossing Schwarzwald

Bike Crossing Schwarzwald

Trans Swiss Trail (Porrentruy – Bern)

Bücher, Urlaub: Trans Swiss Trail Diesen Beitrag kommentieren »

Trans Swiss TrailHier wie immer zum Schluss eine Zusammenfassung zu den einzelnen Tagesetappen, die wir dieses Jahr gewandert sind, als eine Art Inhaltsverzeichnis. So kann man die Beiträge in beliebiger Reihenfolge ansteuern und lesen. Nun habe ich mal addiert, was die Software so alles errechnet hat. Demnach haben wir mindestens 140 km zurückgelegt, 3.110 Meter Steigungen und 2.510 Meter Gefälle bewältigt.
Porrentruy – St. Ursanne
St. Ursanne – Saignelégier
Saignelégier – Dombresson
Dombresson – Praz/Vully
Praz/Vully – Laupen
Laupen – Bern
Wettervorhersage und Webcam-Links
Vorplanung (Wanderland Schweiz)
Rucksack-Rätsel und Lösung

Übersicht über unsere Wegstrecke

Wanderbuch bestellen

Den offiziellen Führer Wanderland Schweiz: Trans Swiss Trail aus der Reihe „Die schönsten Fernwanderrouten durch die Schweiz“ gibt es vom AT-Verlag, Baden und München, 2008, ca. 94 Seiten. Verfasser ist Luc Hagmann. Preis: 14,90 Euro. Er umfasst die Beschreibung der 30 Etappen über 460 Kilometer, mit allen praktischen Informationen, übersichtlichen Kartenausschnitten und Höhenprofilen, einer Fülle an Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten und Attraktionen am Weg und ist mit zahlreichen Farbfotos reich illustriert.

[Hier gleich bei Amazon bestellen]

Des Rätsels Lösung

Urlaub: Trans Swiss Trail Diesen Beitrag kommentieren »

Trans Swiss TrailWar es zu schwer? Die Frage am Montag lautete: Ein Rucksack wiegt 15,2 kg, sein Besitzer 80 kg. Wieviel wiegen alle Lebensmittel im Rucksack zusammen?

Eine Schätzung war gefragt. Die Antwort ergibt sich aus der Summe der einzelnen Lebensmittel:
Schokolade 240 g, Gummibärchen (extra die mit Vitaminen drin!) 315 g, Mandeln 200 g, Datteln (ohne Stein) 250 g, getrocknete Pflaumen 250 g, Pumpernickel 250 g, Tomaten 250 g, Würstchen 170 g, drei Bananen 512 g, neun Energieriegel 270 g, Wasserflasche 750 g, Rotweinflasche 750 g.
Macht zusammen 4,207 Kilogramm.
Na? Gut geschätzt?
Wetter, Währungskurs und Gewicht spielten eigentlich keine Rolle…

Sense und aus…

Urlaub: Trans Swiss Trail Diesen Beitrag kommentieren »

Trans Swiss Trail 7. Wandertag, Sonntag 22. Juni 2008. – Die Schluss-Etappe für dieses Jahr. Zum Frühstück in Laupen gibt es selbst gemachte Bitterorangenmarmelade und dazu frische Croissants vom Bäcker. Der Tee schmeckt vorzüglich, Joghurt, Müsli, Erdbeeren, Käse – alles ist vorhanden. So gestärkt verlassen wir das „Stedtli“, das durch die Schlacht von 1339 berühmt wurde. Damals kämpfte Bern, unterstützt von Waldstätten und Solothurn, erfolgreich gegen die Herren von Burgund und Habsburg.
Am Bahnhof wirbt ein Plakat für das Schienenvelo, einer originellen Draisine, mit der man auf einer abgelegenen Bahnstrecke bis Gümmenen selbst fahren kann.

Burg Laupen

Wir wandern zunächst am linken Sense-Ufer ostwärts, werfen einen letzten Blick auf die mächtige Burg und genießen das unablässige Plätschern und Glucksen des Wassers neben uns. Kiesbänke und Felsbrocken wechseln sich ab, die Sonne lässt das Wasser immer wieder wie Diamanten glitzern.
Die Sense im Gegenlicht

Ein schattiger Platz mit einer Sitzbank bietet uns eine willkommene Verschnaufpause. Mehrere Wandergruppen und Biker ziehen vorüber.

Wanderweg entlang der Sense

bei Flammat an der SenseErich ohne Wanderschuhe - Foto: Helmut EßlingerMeine Wanderschuhe baumeln heute hinten am Rucksack; ich habe zur Schonung der geplagten Füße die Trekkingsandalen bevorzugt. Bei Neuenegg überqueren wir die Sense auf einer provisorischen Brücke, die von Pionieren eigens für das „Oranje Dorp“, das Quartier der holländischen EM-Fans, hier angelegt worden ist. Denn mit der S-Bahn ist es von hier aus nicht weit bis ins Berner Stadion.

Ein Schild vor einer großen Wiesenfläche warnt vor dem Betreten „während des Hornussen“. Kurz danach kommen wir am Haus der Hornusser vorbei. Es handelt sich um den Schweizer Nationalsport, „Swiss Golf“ sozusagen. [mehr bei Wikipedia, Video].

Bei der Steinigen Brücke, Sense Füße abkühlenDer Wanderweg führt an der Steinigen Brücke vorbei. Ein kurzes Stück dahinter erfrischen wir die Wanderfüße im eiskalten Nass des Flusses. Kinder plantschen vergnügt zwischen den Steinen. Sommersonntags-Vergnügen. Bald erreichen wir Thörishaus-Dorf, kehren noch auf ein Panasch und einen Salat ein und nehmen die S-Bahn, die uns in wenigen Minuten nach Bern bringt.

Rucksäcke ins Schließfach. Fahrkarten kaufen. Ein kurzer Stadtbummel durch die Eidgenössische Hauptstadt, die sich komplett auf die Fußball-EM ausgerichtet hat. Überall flattern statt der rotweißen Fähnchen die blauen Flaggen der UEFA, Optiker haben ihre Schaufenster in holländischer Sprache beschriftet.

Bundeshauptstadt Bern

In der Confiserie Tschirren (since 1919) in der Kramgasse 73 läuft die Klimaanlage auf Hochtouren. Ein Stück echter Berner Haselnusslebkuchen und einige Schokoladentrüffel werden verpackt und wechseln den Besitzer.

Confiserie Tschirren, Bern

Schon fährt unser Zug los. Von der Brücke aus sehen wir Leute in der Aare schwimmen. Über Olten kommen wir nach Basel SBB. Dort geht es per ICE nach Hause weiter. Die Heimat hat uns wieder…

Outdoor-Sauna, See & Sonne

Urlaub: Trans Swiss Trail Ein Kommentar »

Trans Swiss TrailSamstag, 21. Juni 2008. – Unser vorletzter Wandertag. Ich habe auf dieser Matratze nicht gut geschlafen, offenbar gab es auch einige Schnaken, die uns während der Nacht ordentlich gepiesackt haben. Das Hotel hat von dem segensreichen Fliegengitter wohl noch nie etwas gehört. Das Frühstück gibt’s auf der Terrasse unter den Platanen – aber ohne Müsli, ohne Wurst, ohne Käse – aber mit Schmelzkäse (aber das ist ja keiner)!

Murtensee

Endlich haben wir alles im Rucksack verstaut, die Akkus sind aufgeladen und wir machen uns auf den Weg am Seeufer entlang nach Sugiez, dort wo der Mont Vully endet und der Broyekanal vom Neuchâteller See in den Murtensee mündet. Wir kommen an unzähligen modernen Villen und hübschen Seegrundstücken vorbei. In einer Bäckerei kurz vor der Brücke über den Kanal kaufen wir ein „Pain de Vully“ (kl. Weißbrot). Zwei Pferdekutschen vollbesetzt mit tratschenden Touristen fahren über die Brücke; heute fallen uns die vielen Radfahrer auf. Die weitere Strecke führt zunächst am Kanal entlang und später durch ein Naturschutzgebiet parallel zum Ufer des Murtensees.
Es geht durch artenreiche Auwälder, der Weg ist cremig-feucht, teilweise einfach weich und gut gefedert. An allzu matschigen Stellen hat man Holzhackschnitzel aufgetragen. Es begegnen uns hier mehrere Jogger, radfahrende Familien mit Kinderanhänger und – tausende Stechmücken, die wir abzuwehren versuchen. Von einer Art Hochsitz-Aussichtspunkt haben wir einen schönen Blick auf Murten, Praz und Mont Vully.

Praz und der Mont Vully

Am Strand von Muntelier vorbei und durch einen Campingplatz mit der typischen Kleingärtner-Idylle erreichen wir Murten, die ehemalige Zähringerstadt mit der Ringmauer aus dem 13. bis 17. Jahrhundert. Wir ziehen die Badehose an und genießen erstmal ein erfrischendes Bad im Murtensee. Das Wasser ist recht kalt – ideal für die Schwellung an meinem rechten Fuß.

In Murten herrscht emsige Betriebsamkeit, Boote laufen im Hafen ein, Besuchergruppen steigen aus Bussen aus. Wir steigen mit hinauf und gelangen durch eines der Stadttore in die wunderbare historische Altstadt von Murten.

Altstadt von Murten - Foto: Helmut Eßlinger

Hier ist ein großes Fest in Vorbereitung, sie Solennität, der sogenannte Soli-Samstag. Die Kinder sind vollständig weiß gekleidet, Jungen haben schiffchenförmige Mützen dabei. Das Käsegeschäft, das wir aufsuchen wollten, hat wegen des Feiertags geschlossen. Der große Marktplatz ist reichhaltig geschmückt, überall Leute, die Cafés voll besetzt.

Murten Innenstadt

  • Aus Wikipedia: Die Solennität in Murten, die im Volksmund auf Berndeutsch Soli genannt wird, wird jährlich am 22. Juni zur Erinnerung an die Schlacht bei Murten gefeiert. Am 22. Juni marschiert das Kadettenkorps aus Murten (Schüler) am Morgenumzug uniformiert durchs „Stedtli“, die Mädchen ganz in weiß. Danach folgt der Gottesdienst, der Schlachtbericht (von Schülern vorgetragen) und eine Rede des Hauptmanns (Ranghöchster der Kadetten). Am Nachmittag findet erneut ein Umzug durchs „Stedtli“ statt und anschliessend das Defilee der Kadetten und Tänzen der Mädchen statt. Das Ganze klingt aus in einem Volksfest, das bis in die frühen Morgenstunden hinein dauert.

Im Hotel Murtenhof kehren wir auf einen Erdbeerbecher bzw. Obstsalat ein. Von hier – ganz modern mit großen Glasscheiben in die alte Stadtmauer integriert – bietet sich – bei gutem Essen und kühlem Wein – ein schöner Blick auf Murtensee und Mont Vully. Wir werfen einen Blick in den Innenhof des Schlosses und hinunter zum See, gehen ein langes Stück am Stadtgraben entlang und damit an der Außenseite der Stadtmauer. Turm reiht sich an Turm, im Vordergrund die bunten Schrebergärten mit leuchtend bunten Blumen – ein wahrer Genuss. Am Bahnhof vorbei verlassen wir die Stadt über ein Neubaugebiet. In der stechenden Sonne zieht sich der Weg langsam ostwärts dan Hang hinauf. Bevor der Weg weit oben die Autobahn überquert, bietet sich ein letzter Blick auf die beiden Seen, den Mont Vully dazwischen und die Skyline der Murtener Altstadt.

Murten, Murtensee, Mont Vully  und Jurakette

Wieder einmal folgt der Weg einem Waldrand, die Sonne macht uns ordentlich zu schaffen. Weit hinaus zieht sich die Strecke gemächlich über die sanften Hügelzüge des Freiburger Mittellandes bis ins Örtchen Salvenach mit etlichen stattlichen Bauernhäusern mit mächtigen Walmdächern und üppigem Blumenschmuck in den Vorgärten.

Salvenach - Foto: Helmut EßlingerHinter Salvenach (auf dem Schießplatz donnert eine Salve nach der anderen) machen wir erstmal am Waldrand eine kurze Pause und genießen den kühlen Schatten. Ein Stückchen aufwärts noch und ein herrlicher Rastplatz mit Aussicht bietet uns Gelegenheit zum Rucksackvesper. Hier genießen wir einen ausgezeichneten Blick auf die Freiburger und Berner Alpen im Südosten. Und noch einmal sehen wir die Jurakette im Nordwesten.

Blick auf die Alpen

In Liebistorf sind wir angesichts der heißen Sonne rechtschaffen müde und genehmigen uns im Gasthof an der Straßenkreuzung je zwei erfrischende „Panasch“. Nun kann es weiter gehen, hinab ins Tal der Saane an einem geschützten Riedbereich vorbei und über eine schmale Brücke auf die andere Seite.

Die Saane - Foto: Helmut Eßlinger

Entlang der Saane auf kühlen Waldwegen begegnen uns immer wieder Joggerinnen und Jogger, die die schattige Strecke entlang des Flusses für ihr Training nutzen – Stechmücken gibts hier sehr viel weniger… An der Mündung von Saane und Sense sehen wir bereits das trutzige Schloss des mittelalterlichen Städtchens Laupen im Kanton Bern (490 m.ü.d.M.; ca. 2800 Einwohner). Am Bahnhof vorbei und schon bald stehen wir vor dem Hotel Bären, wo wir für diese Nacht eingebucht sind.

Hotel Bären, Laupen BEIn den Laupener Urkunden wird der „Bären“ erstmals 1704 erwähnt. Er stand unten an der Marktgasse, als erstes Gebäude innerhalb des Murtentores. Gegen 1828 wurde der Wirtschaftsbetrieb am heutigen Standort, im Gebäude einer ehemaligen Gerberei, aufgenommen. Seit 1872 befindet sich der „Bären“ im Besitz der Familie Schmid.

www.baeren-laupen.ch,
Bärenplatz 5,
CH-3177 Laupen

Laupen, Marktplatz

Rasch noch einen Blick auf die von der Abendsonne beschienenen Laupenhäuser und das Schloss, dann sitzen wir auch schon vor dem Hotel unter Weinranken beim Abendessen: Eine Nesslensuppe (Brennnesselsuppe), ein erfrischender Salat Doucette mit Ei, Croutons und Speckstreifen und als Hauptgericht ein hausgemachtes Gemüsegratin mit Knoblauchbrot bzw. Forelle blau bringen die müden Wander wieder auf Trab. Mit einem Coupe Romanoff (Erdbeereis statt Vanille) und einem sortenreinen Gravensteiner-Wasser und dem obligaten Espresso beschließen wir den Abend. Russland hat gegen Holland beim EM-Spiel gewonnen…