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Erichs (B)Logbuch » 2012 » Januar

Abrissbeginn

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Heute, am 30. Januar 2012, hat der Abriss des Südflügels des denkmalgeschützten Bonatzbaus begonnen. Schon wenige Stunden nach Beginn der Arbeiten am Bahnhofs-Südflügel sind Tausende „Stuttgart 21“-Gegner auf die Straße gegangen. An der traditionellen Montagsdemonstration am Abend beteiligten sich mehr als 5.000 Menschen. Die Polizei kam nur auf 2.300 Teilnehmer. Die evangelische Pfarrerin Guntrun Müller-Enßlin sagte in ihrer Rede: „Es blutet einem das Herz angesichts der offenbar durch nichts mehr aufzuhaltenden finalen Barbarei inmitten unserer Stadt.“ (1)  Sie rief zum Durchhalten auf: „Die Schlossgartenrodung wird der Paukenschlag sein, der unsere Bewegung noch enger zusammenschweißt. Verlassen Sie sich darauf: Sie werden uns nicht los, es sei denn, das Projekt stirbt. Und dieses Projekt wird sterben.“ (2)
Nachdem am Montagnachmittag mit dem Abriss des Südflügels begonnen wurde, ist nach Angaben der Bahn in den kommenden zwei Wochen auch mit dem Fällen und Verpflanzen der Bäume im Schlossgarten zu rechnen. 176 Bäume sollen gefällt oder verpflanzt werden.
Mittlerweile hat der ehemalige Richter und Staatsanwalt Dieter Reicherter dem Offenen Brief von Ministerpräsident Kretschmann (3) deutlich widersprochen. Er kritisiert, Kretschmann habe vor der Volksabstimmung versprochen, keinesfalls eine Bauruine in Stuttgart zuzulassen und daher vor Durchführung des Projekts die Kosten zu klären. Genau das werde jetzt nicht umgesetzt. Dabei sei das Land als Finanzierungspartner – entgegen Kretschmanns Schreiben – durchaus mit Rechten und Einflussmöglichkeiten auf die Bahn als „Trägerin des Projekts und Bauherrin“ ausgestattet. (4)

Oben bleiben!

S21 und die Wirtschaftskrise

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Was hat der Verkauf, die Privatisierung von Krankenhäusern mit der Bahn zu tun? Wie kommt es, dass über eine Million Menschen in der Produktion von Luxusgütern arbeiten?

Am 23.1.2012 fand eine Veranstaltung im Rathaus der Landeshauptstadt Stuttgart im Anschluss an die traditionelle Montagsdemonstration statt. Unter dem Titel “Stuttgart 21 in der Krise” stellten sich die Referenten Winfried Wolf und Pfarrer Gehring die zentrale Frage: Was hat Stuttgart 21 mit der heraufziehenden Wirtschaftskrise zu tun? Nachfolgend der Beitrag von Bahnkenner Winfried Wolf:


“Stuttgart und die Krise” 24012012 Teil 2 Winfried Wolf from fluegel.tv on Vimeo.

Der Trick mit dem Volksentscheid

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Gedankenspielchen. Frühjahr 2011: Gehen wir mal davon aus, die GRÜNEN wollen in Baden-Württemberg die Regierungsverantwortung übernehmen, also die Landtagswahl gewinnen. Der Protest gegen „Stuttgart 21“ scheint die Chance auf zusätzliche Stimmen zu bieten. Plakate werden gedruckt, Pläne und Strategien geschmiedet.
Nehmen wir jetzt noch an, es werde bewusst KEIN Volksentscheid ins Wahlprogramm geschrieben. Gewönnen die GRÜNEN dann so die Landtagswahl, dann hätten sie alle Chancen GEGEN dieses Unsinnsprojekt nutzen können. Zum Beispiel durch sehr kritische Projektbegleitung, Kürzung der Gelder usw. Genauer: sie hätten alles AKTIV dagegen  unternehmen können, um den Unsinn wirksam zu verhindern. Gut, da wäre noch der Koalitionspartner SPD gewesen… was vielleicht einiges ausgebremst hätte…

Nun ist aber damals in Wirklichkeit bekanntlich der Volksentscheid schlauerweise ins Wahlprogramm genommen worden. Und der bietet – wie man seit dem 27.10.2010 weiß – nun die Chance, dass sich die gesamte Landesregierung hinter das Projekt stellt, „stellen muss“. Und dass sie damit ein unliebsames Thema in den Griff und vom Tisch bekommt. Merke: Der Volksentscheid war das politische „Schlupfloch“ für die GRÜNEN, um an der Macht bleiben zu können. Da hilft man halt „notgedrungen“, dieses ungeliebte Projekt zu bauen – was solls… ist ja nur ein Bahnhof.
An die Macht kommen und an der Macht bleiben können ist den GRÜNEN wichtiger als ein Steuermilliarden verschwendendes Großprojekt zu verhindern.

Ministerpräsident Kretschmann schreibt in einer Antwort auf einen öffentlichen Brief von Prominenten und Parkschützern: „Ich hatte mir einen anderen Ausgang gewünscht, denn ich bin weiterhin der Überzeugung, dass die Alternativen zu Stuttgart 21 besser gewesen wären. Als Demokrat und Ministerpräsident akzeptiere ich den Willen des Souveräns aber ohne jeden Vorbehalt und werde dafür Sorge tragen, dass die Gräben im Streit um den Bahnhof geschlossen werden.“

Also nochmal: Wollte er wirklich alles gegen das Projekt unternehmen, dann hätte er verhindern müssen, dass der Volksentscheid ins Wahlprogramm aufgenommen wird. Genügend Fachleute haben in vielfältigen Gutachten und Darstellungen überzeugend dargelegt, was an den Projekt schlecht ist. Dazu hätte es keines Volksentscheides bedurft… Der hatte erkennbar eben einen anderen Zweck…

Ich gebe an dieser Stelle meine Prognose ab: Ist die Baustellengrube erst mal tief genug aufgerissen und ruft die Bahn dann erwartungsgemäß alle „Partner“ nach weiteren Finanzmitteln an, dann wird auch das Land einen Weg finden, noch viele weitere Steuer-Euros ins große schwarze Loch nachzuwerfen.

Wetten?

Deshalb soll die nachfolgende Passage heute deutlich festgehalten werden!
Kretschmann schreibt:

Auszug aus dem Brief von Ministerpräsident Kretschmann

„Die Landesregierung wird allerdings darauf achten, dass der vertraglich vereinbarte Kostendeckel von 4,526 Milliarden Euro eingehalten wird: Denn der  Kostendeckel gilt unabhängig von dem Ausgang der Volksabstimmung. Hierzu gibt es einen einstimmigen Beschluss des Ministerrats vom 13. September 2011. Wird dieser Kostendeckel überschritten, beteiligt sich das Land nicht an den Mehrkosten.“

Murks bleibt Murks. Kein "Stuttgart 21"

Stuttgart 21: Murks bleibt Murks

Schokolade & Wein

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Was hat ein 2004er Château Pech Redon aus dem Languedoc mit einer peruanischen Dunkelschokolade zu tun? Ganz einfach: sie ergänzen sich aufs Feinste. Von „Original Beans“ wurden im Jahr 2007 an den Ausläufern der Anden in Vergessenheit geratene weiße Kakaobohnen wiederentdeckt. In ihrer Ursprungsform sind sie extrem selten; die Schokolade wird wegen ihrer lebendigen, fruchtigen Geschmacksnoten hochgeschätzt – der würzig-kräftige Rote mit seinem Duft nach dunklen Früchten passt da bestens dazu.

Weihnachtsgeschenk von meinen Eltern

Wintersonne in Bad Urach

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Einsatzstellenkonferenz des Freiwilligen Ökologischen Jahrs (FÖJ) in Baden-Württemberg. Die Landeszentrale für politische Bildung hat in ihr Haus auf der Alb eingeladen. Nach dem Mittagessen hat uns die brilliant scheinende Sonne zu einem kurzen Spaziergang animiert. Vom Hanner Fels aus bietet sich ein toller Blick auf die Uracher Altstadt – die jetzt aber schon um 14 Uhr zur Hälfte im Schatten liegt.

FÖJ-Einsatzstellenkonferenz. - © Foto: Erich Kimmich

Bad Urach. - © Foto: Erich Kimmich

 

Schiffbrüchig & Bahnfahren

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Wieso sollten Schiffbrüchige Bahnfahren? Sogar das kommt vor: Da ist ein Ehepaar aus dem Westerwald auf der „Costa Concordia“ mitgereist, die vor einer italienischen Insel auf Grund lief. Die beiden konnten wie viele andere gerettet werden, wurden von Italien aus nach Frankfurt am Main gebracht. Nur dort war offenbar Schluss mit der Hilfe für die Gestrandeten. Von Frankfurt bis in den Westerwald mussten sie sich alleine durchschlagen. Was liegt also näher als mit dem Zug nach Hause zu reisen. Kleines Handicap: Die Tickets und das Geld liegen am Grunde des Meeres. Durchgefroren und übernächtigt standen sie am Bahnsteig, der Mann sogar noch in Hausschuhen. Die Bahnmitarbeiter ließ das indessen völlig kalt. So ließen sich die beiden – erschöpft von ihrer 50-stündigen Odyssee – von ihrem Sohn per Auto abholen und beklagen nun – so in der Rhein Zeitung vom22.1.2012 – die unverfrorene Behandlung durch die Deutsche Bahn.
Stuttgarter S21-Gegner wundern sich da allerdings schon lange nicht mehr…