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Erichs (B)Logbuch » 2013 » Mai

Relaxen in Thun

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Tag 22. Sonntag 26. Mai 2013. Pausentag am Thunersee.

Pausentag in Thun. Wiebke führt mich zum Schloss Schadau. Das hat sich damals ein Bankier im Tudorstil erbauen lassen. Heute ist es als Café genutzt – ideal für Familienfeiern oder andere Anlässe.

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Jetzt fahrn wir übern See…

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Tag 16. Pfingstmontag 20. Mai 2013. Von Brunnen über den Vierwaldstätter See nach Seelisberg.

Kühl und frisch, aber blauer Morgenhimmel in Brunnen. - © Foto: Erich Kimmich

Nach einem soliden Frühstück in Brunnen gehen wir zum Schiffsanleger. Wir müssen eine Zeit lang warten. Dann kommt das Motorschiff MS Rigi (Baujahr 1955) und bringt uns über den Vierwaldstätter See auf die gegenüberliegende Seite nach Treib.

Vierwaldstättersee-Schifffahrt: mit Brunnen und den Mythen. - © Foto: Erich Kimmich

Am Landeplatz in Treib. - © Foto: Erich Kimmich     Vierwaldstättersee-Schifffahrt. - © Foto: Erich Kimmich

Die Treib-Seelisberg-Bahn in der Talstation. - © Foto: Erich Kimmich     Treib-Seelisberg-Bahn. - © Foto: Erich Kimmich

Hier trifft schon nach wenigen Minuten aus der Gegenrichtung das Motorschiff Uri ein, Leute steigen aus und ein. Wir schauen uns an der Talstation der Standseilbahn um, werfen einen Blick in das aus Holz gebaute Gasthaus nebenan.

Fremdlinge stören einheimische Tiere. - © Foto: Marietta Kubanek

Und die Kuh macht muh. - © Foto: Marietta Kubanek     Kirche in Seelisberg. - © Foto: Erich Kimmich

Wir wandern durch blumige Wiesen parallel zur Standseilbahn hinauf nach Seelisberg. Die Pfarrkirche ist einen Besuch wert. Wir werfen einen Blick in die Kirche und sind um 13 Uhr mit Herrn Aschwanden von der Bergkäserei Seelisberg verabredet.

Aschwanden: Bester Schweizer Bergkäse. - © Foto: Erich Kimmich

Aschwanden: Bester Schweizer Bergkäse. - © Foto: Erich Kimmich

Von ihm erfahren wir eine ganze Menge über die Käseherstellung. Aschwanden bekommt seine Milch von 20 Bergbauern in der Umgebung. 3000 Liter sind das pro Tag. Das macht eine Menge Arbeit. Seine verschiedenen Käsesorten – von mild bis ¨wirzig¨ – werden vor allem in der Region und in der übrigen Schweiz verkauft. Auf Dias am Großbildschirm sehen wir, welche Schritte für die Käseherstellung nötig sind. Klar, dass wir einige Portionen einkaufen. Marietta und Nico fahren heute zurück und nehmen den Käse als Mitbringsel; ich packe vom Wirzigen welchen für die weiteren Wanderpausen der nächsten Tage in den Rucksack. Besonders gut schmeckt der lange gereifte Klewenalp-Rohmilchkäse; der muss auch noch mit…

Dann ist noch Zeit für einen Spaziergang entlang der Straße bis zum Zentrum für Transzendentale Meditation, das in einem ehemaligen pompösen Hotelkomplex untergebracht ist. Dort kann man seit 25 Jahren authentische Ayurveda-Kuren im „Maharishi Ayurveda Gesundheitszentrum“ machen. Die Preise für einzelne Leistungen beginnen bei 200 Franken…
Von dort aus genießen wir trotz des wechselhaften Wetters einen sagenhaften Ausblick auf den Urner See, die schneebedeckten Gipfel des Gotthard-Massivs und am anderen Ende die beiden markanten Berggipfel der Mythen im Hintergrund und zum mächtigen Fronalpstock direkt gegenüber. Zum Abschluss unserer gemeinsamen Tour lassen wir den Selbstauslöser ein Erinnerungs-Foto schießen.

Urner See, Blick Richtung Süden. - © Foto: Erich Kimmich

Blick zu den Mythen. - © Foto: Erich Kimmich    Ehemaliger Hotelpalast: Das waren noch Zeiten! - © Foto: Erich Kimmich

Abschiedsfoto nach drei gemeinsamen Tagen. - © Foto: Erich Kimmich

Ich begleite Marietta und Nico bis zur Bergstation der TSB (Treib-Seelisberg-Bahn). Im Bahnhofsgasthöfchen stärken wir uns mit Tortelloni. Dann heißt es Abschied nehmen. Die beiden gleiten mit der Seilbahn hinunter und werden ins Schiff umsteigen – und bereits heute Abend wieder zu Hause sein.

Bergstation der TSB. - © Foto: Marietta Kubanek     Abschied von Marietta und Nico. - © Foto: Erich Kimmich

Ich habe mich einstweilen im Hotel Tell in Seelisberg einquartiert. Vielleicht treffe ich ja morgen Claudia Hieber aus Filderstadt, mit der ich mich im Vorfeld telefonisch ausgetauscht hatte. Sie ist kürzlich gestartet und wird etwa einen Tag „hinter mir“ pilgern. Das Wetter wechselt zwischen Regen und Nicht-Regen. Die Sicht ist bescheiden und so ziehe ich mich ins Hotelzimmer zurück. Ich muss mich wieder „umgewöhnen“, denn die nächsten Tage werde ich wieder alleine durch die Welt wandern. Die gemeinsamen Wandertage mit Marietta und Nico sind allzu schnell vergangen. Ihre sehr angenehme Gesellschaft hat mir viel Freude bereitet. Nun haben sie womöglich auch noch das gute Wetter mit nach Deutschland zurück genommen…

Im Gespräch mit der Wirtin erinnern wir uns an meinen Aufenthalt im Sommer 2011 mit den Mountainbikes und der damaligen Bedienung Magdalena aus Polen. Im Radio kommt die Meldung, die Schneefallgrenze werde die nächsten Tage auf 600 – 800 Meter sinken. Na super. Tolle Aussichten. Also keine Besserung in Sicht. Der Braten mit Pommes frites und Gemüse zum Abendessen stimmt mich dann ein wenig zuversichtlicher.

8,5 bescheidene Kilometer heute. Das nennt sich Ruhetag…  Insgesamt sind es schon 309,8 km.
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Übern Berg geschafft!

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Tag 15.  Pfingstsonntag, 19. Mai 2013.  Von Einsiedeln übers Haggenegg bis nach Brunnen.

Der Wetterbonus scheint schon wieder aufgebraucht zu sein. Draußen ist es kalt und grau und es regnet. Erstmal genießen wir das Frühstück im Hotel St. Josef – vor allem die zartfrischen Croissants, ähm: Gipfeli – haben es uns angetan.

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Dann sind wir draußen im Regen, gehen zur Basilika des Klosters Einsiedeln. Doch dort ist Hochbetrieb: Gleich beginnt der Gottesdienst, es ist proppevoll – also keine Chance, die schwarze Madonna zu sehen oder im geschlossenen Klosterladen einen Pilgerstempel zu holen. Trotz Pfingsten fehlt uns die Zeit, denn wir wollen heute noch bis Brunnen am Vierwaldstättersee kommen. In einem Seitenraum der Basilika packen wir die Regenmäntel aus, machen uns wetterfest und ich ziehe die Gamaschen an.
Heute ist eine vielköpfige Abordnung aus Fatima in Portugal zu Gast in Einsiedeln. In dem Seitenraum, in dem wir stehen, schmücken die Portugiesen ihre mitgebrachte Marienstatue mit frischen Rosen.

Wir starten in den Regen und wandern fünf Kilometer stur vor uns hin das Tal relativ sanft ansteigend bis Trachslau. Im strömenden Regen hört man nur die Tropfen auf die Kapuze trommeln. Eine Frauen-Pilgergruppe, geführt von einer Ordensschwester, zieht vor uns her. An der nächsten Brücke ziehen wir vor denen her. So kommen etliche Kilometer zusammen. Ab Kilometer 9 geht es jäh rechts ab, fast senkrecht führt der Jakobsweg den Berghang hinauf. Der Berggrat, der den Kanton Schwyz begrenzt, muss überwunden werden.

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Der Regen hat etwas nachgelassen, dafür lässt der steile Anstieg uns nun den Schweiß ausbrechen. Schritt für Schritt gewinnen wir langsam an Höhe. Schon liegt das Tal weit unter uns; es lockert zusehends auf. Wir kommen an einer kleinen Kapelle und an einer Schutzhütte vorbei und erreichen schließlich über ein kleines Strässchen das Haggenegg auf 1.430 Metern Höhe. Das hier ist der höchste Punkt auf dem gesamten Schweizer Jakobsweg! Wir sind reichlich k.o. – der kräftige Anstieg mit den schweren Rucksäcken hat spürbar Energie verbraucht.

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Und siehe da – der Haggenegg-Paß fungiert als Wetterscheide: Nebel und Regen bleiben hinter uns zurück. Vor uns tut sich ein hervorragender Blick auf das Rigi-Massiv und den Vierwaldstättersee  und die Stadt Schwyz auf. Die Sonne bahnt sich ihren Freiraum, gute Laune macht sich in uns breit. Hier oben auf dem Haggenegg war am 16. Juni 1775 schon Goethe auf seiner Schweizreise! Wir wärmen uns im Berggasthof, sitzen direkt am Fenster und genießen die Aussicht. Und genießen die Älplermagronen mit Spiegelei, Speck und Käse. Und den ¨Kafi fertig¨ mit dem Kräuterschnaps. Die gute Laune wächst weiter.

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Direkt neben dem Berggasthaus ragen die beiden mächtigen Bergspitzen der Mythen auf (1811 und 1898 m hoch), die die Landschaft im weiten Umkreis mit ihrer typischen Doppelzahn-Silhouette dominieren. Für uns heißt es nun, einen fast tausend Höhenmeter steilen Abstieg zu bewältigen. Immer locker in die Knie gehen, Zickzack-Kurs. Und höllisch aufpassen, nicht zu stolpern. Aber bei Sonnenschein ist das doch die reine Freude!

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Nico tut sich schwer mit dem steilen Abstieg, er hat heftige Knieschmerzen bekommen. Der Blick auf den Vierwaldstättersee und die umliegenden Berge ist einzigartig. Ach, welche Freude ist das hier!

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Am Gehöft Brändli haben wir den Lauerzer See und den Vierwaldstättersee herrlich vor Augen. Durch den Weiler Ried führt uns der Weg an der Kantonsschule Kollegium Schwyz vorbei auf den Hauptplatz der Stadt Schwyz.
Wir schauen in die Pfarrkirche Sankt Martin – und auf die Kunden eines Cafés, die draußen in der Sonne sitzen. Für uns ist noch ein Tisch frei! Wir genießen den Cappuccino bevor es wieder dunkel wird und die ersten Regentropfen fallen. Marietta und Nico fahren ab hier mit dem Bus bis nach Brunnen.

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Ich gehe pilgergemäß zu Fuß weiter. Ich komme an der Büelerkapelle vorbei, am Produktionsgebäude der Firma Victorinox vorbei und nach einigen Schritten weiter zur Fünffranzenkapelle (von 1675). Eine Brücke führt über den Fluß Muota zur Erlenkapelle und zum kleinen Zahnweh-Chäppeli.

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Da ist die Statue der Maria. Sie hält eine Kneifzange in der Hand, darin eingeklemmt ein gezogener Zahn. Wie oft mögen da die Leute früher gebetet haben, dass ihre Zahnschmerzen nachlassen? Im Angesicht der groben Zange wird der stärkste Schmerz kleinlaut und verzieht sich.
Vorbei am Kloster Ingenbohl und dem Bahnhof komme ich gegen 18.30 Uhr im Hotel Rosengarten in Brunnen (432 m) an. Die Internetverbindung per WLAN funktioniert nicht richtig.

Den Abend verbringen wir in einem Lokal in Brunnen mit einem reichhaltigen Käsefondue und spazieren am Schiffsanlageplatz vorbei.

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8:13 Stunden waren wir heute auf den Füßen, 607 Meter Aufstieg. 23,8 km. Heute habe ich die 300-km-Marke überschritten. Es geht voran…

    23,8 km  8:13 Std.  607 hm  ??? hm  300 km

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Perfekte Postkartenidylle

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  Tag 14.  Samstag, den 18. Mai 2013.  Von Rapperswil über Pfäffikon nach Einsiedeln.

Wilhelm will in Zürich einen Pausen- und Besichtigungstag einflechten. Marietta und Nico haben tatsächlich bestes Bilderbuchwetter mitgebracht.  (Ich frage mich, wie sie das angestellt haben?). Ich bin vollauf begeistert. Endlich kann ich den Rest der Sonnencreme einsetzen, die ich seit Tagen mit mir schleppe. Laues Windchen, strahlende Sonne, blauer See und blauer Himmel. Es ist einfach perfekt. Im Best Western Hotel Rapperswil komme ich zu Besuch und genieße das umfangreiche Frühstück.

Schon bald wandern wir über den Fischmarkt und gelangen auf den Seedamm, der heute 841 Meter lang den Zürichsee überquert – die längste Holzbrücke der Schweiz. 1358 wurde er erstmals errichtet. Der Holzsteg war damals 1,4 Kilometer lang und es wurden dafür 546 Eichenpfähle in den See gerammt. Faszinierende Blicke tun sich auf. Es ist ein Genuss, hier über den Zürichsee zu wandern.

Durch das Naturschutzgebiet Frauenwinkel erreichen wir die Halbinsel Hurden und kommen bald durch Pfäffikon am gegenüberliegenden Ufer. Nun steigt der Weg allmählich an.

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Über die A3 hinweg geht es hinauf zum aussichtsreich gelegenen Gasthof Luegeten. Zeit für noch mehr Aussicht bei einem kräftigen Cappuccino.

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Weiter geht es aufwärts durch Waldwege und einen Hohlweg. Blüten verzaubern die Landschaft. 530 Höhenmeter aufsteigen. Das treibt den Schweiß und braucht seine Zeit.

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Endlich erreichen wir den Etzelpass, der auf 950 Metern mit der Kapelle St. Meinrad in der Sonne liegt. Wieder lockt ein sonniger Sitzplatz vor dem Gasthaus. Hunger und Durst haben längst ihre Ansprüche angemeldet.

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Auf einem angenehm abwärts führenden Strässchen kommen wir zur Teufelsbrücke über die Sihl. Und wieder ansteigend befinden wir uns auf dem alten Handelsweg zwischen Rapperswil und Einsiedeln mit einem beeindruckenden Alpenpanorama als große Naturkulisse. Langgezogen und eher moderat führt uns der Weg weiter durch die Schweizer Bergwelt. Am Strandbad des aufgestauten Sihlsees machen wir eine Genuss-Pause.

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Blauer Himmel, weiße Berge, die sich im blauen Wasser spiegeln.

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Bald steht das monumentale Kloster Einsiedeln vor uns, das sich aus der Eremitenklause des St. Meinrad entwickelt hat. Einsiedeln zählt zu den großen Pilgerstätten am Jakobsweg. Die Abtei wurde 934 gegründet. Die schwarze Madonna in der Gnadenkapelle ist Anziehungspunkt für tausende Pilger und Touristen. 80 Benediktinermönche leben hier im Kloster. Wir sind im Hotel St. Josef direkt gegenüber der Klosterkirche untergebracht – Glockenläuten also gratis inbegriffen.  Der Blick aus dem Fenster zeigt mir direkt das Riesen-Kloster. Es herrscht viel Betrieb zu Pfingsten, Festspiele sind auf Plakaten angekündigt. Portugiesen, die aus Fatima mit der dortigen Gottesmutter zur Wallfahrt nach Einsiedeln gekommen sind. Meinen beiden Begleitern gefällt der Marienkult-Rummel nicht wirklich. Es ist doch ein starker Kontrast zur Ruhe und beschaulichen Schönheit der wundervollen Natur.

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Abends schlendern wir noch durch Einsiedeln auf der Suche nach einem netten Restaurant. Im Gasthof Sihlsee werden wir fündig: Schnitzel mit Pommes in allen Varianten. Und die Bedienung erzählt uns, dass sie eigentlich aus Friedrichshafen stammt, aber hier in der Schweiz in der Saison viel mehr verdienen kann als dort.

     16,3 km     2,3 km/h    7:09 Std.   656 hm   245 hm   277,5 km

 

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Abwärts gen Süden

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  Tag 13.  Freitag 17. Mai 2013.  Vom Hörnli über Steg bis nach Rapperswil.

Nebliger Start am Hörnli. -  © Foto: Erich Kimmich

Auf das Hoernli und die tolle Fernsicht da oben habe ich mich im Vorfeld ganz besonders gefreut. Das Gefühl, auf dem Berggipfel zu sein und die Aussicht genießen zu können, finde ich einfach schön. Nun macht mir mein treuester Begleiter – das Wetter – einen Strich durch die Rechnung: Es ist neblig und regnet. Tristesse.

Wilhelm und ich haben gemeinsam gefrühstückt und ziehen wohlgemut los. Immerhin ist für den Abstieg keine gefährlich-nasse Kletterstrecke angesagt, sondern eine gut ausgebaute Straße, die wir mit all ihren Windungen auch konsequent nutzen, während der markierte Wanderweg manche Kehre durch triefend nasse Wiesen abkürzt. Das schont Schuhe und Knie ein wenig.

Pilgerweg im Nebel. -  © Foto: Erich Kimmich

Gesteinsformation. -  © Foto: Erich Kimmich     © Foto: Erich Kimmich

Steg, unterhalb des Hörnli. -  © Foto: Erich Kimmich

Am Hof Tanzplatz mit den schönen alten Holzhäusern vorbei führt der Weg hinunter nach Steg. Im Sommer kann man für 20 Franken Trotinetten mieten und damit den Fahrweg hinuntersausen. Im Winter wird auf derselben Strecke gerodelt. Geschlittelt, wie man hier sagt.

Süüüüß! -  © Foto: Erich Kimmich

Wir wandern im Regen weiter das Tösstal entlang bis ins Dörfchen Fischenthal. Nach zwei Stunden Asphalt: Das nette Gasthaus ¨Blume¨ verspricht Wärme und Trockenheit und einen heißen Kaffee. Nebenbei erfahren wir das neueste aus diversen ausliegenden Zeitungen. Da ist zum Beispiel einen Anzeige ¨www.Nein-zur-Bonzensteuer.ch¨. Darüber gibt es am 9. Juni eine kantonale Abstimmung. Und ich lerne ein neues Wort: Wegweisung. Wegweisung ist, wenn kriminelle Ausländer aus der Schweiz ausgewiesen werden.

Blick ins Tösstal. -  © Foto: Erich Kimmich

Regenwetter-Schnecken. -  © Foto: Erich Kimmich

Nasse Schnecken kriechen über Holzstapel.

Fernblick auf den Zürichsee. -  © Foto: Erich Kimmich

Nach einem letzten Stück Asphalt verlässt der Schwabenweg die Straße. Parallel der Bahnlinie und durch ein Naturschutzgebiet erreichen wir Gibswil. Über Ried führt der Pilgerweg hinauf zum Weiler Büel. Seit fast tausend Jahren ziehen hier nachweislich Pilger durch das Land. An einem herrlichen alten Holzhaus von 1621 erklärt uns der Eigentümer vieles zur Pilgergeschichte und zum Bau des Hauses.

Herrliche alte Häuser. -  © Foto: Erich Kimmich

Herrliche alte Häuser. -  © Foto: Erich Kimmich

Mein Wandel soll in Himmel sein,
obschon ich leb‘ auf Erden,
ein Pilger bin ich hier, allein
dort hoff_ ich Bürger werden

Um die Ecke herum steht schon der nächste Spruch über der Tür:

Der gestrig Tag der ist vergangen
Lasst uns den hütigen wol anfangen.
Der Mensch gar siechtlich fallt zu grund
Muss sterben weißt nicht welche Stund

Verschiebe-"Rolläden". -  © Foto: Erich Kimmich

Osterlämmer. -  © Foto: Erich Kimmich     Schweizer Idyll. -  © Foto: Erich Kimmich

Bei Blattenbach kommen wir ins Tal der Jona, die wir beim Weiler Töbeli überqueren. Auf langgezogenen Rücken führt der Weg nach Weiler, wo uns an einem Wegknick ein Bauer zu einer Rast einlädt. Er heißt Albert Scherrer. Da es recht frisch ist, sitzen wir nicht vor dem Haus, sondern in der warm geheizten Küche. Zum perfekten Kaffee gibt es einen selbstgemachten ¨Chrüter¨-Schnaps. Da wird es doppelt warm von innen! Wilhelm isst einen würzigen Alpkäse und ein rustikales Brot dazu.

Albert Scherrer und sein Chrüterschnaps. -  © Foto: Erich Kimmich

Wilhelm genießt den Alpkäse. -  © Foto: Erich Kimmich     Kaffee-Schnaps. -  © Foto: Erich Kimmich

Nasse Klamotten, Rucksäcke und prima Pause. -  © Foto: Erich Kimmich     Noch ein paar Kilometer bis Rapperswil. -  © Foto: Erich Kimmich

Durch Wiesen und Weiden erreichen wir den Ortsrand von Jona. Es hat inzwischen aufgelockert, die Sonne bricht sich Bahn und die Stimmung hebt sich. In Rapperswil endlich steuern wir zielgenau die erst vor fünf Jahren eingerichtete Pilgerherberge an, die in einem der alten historischen Häuser ein Stockwerk einnimmt. Wilhelm, ich und eine Pilgerin aus Österreich sind die einzigen Gäste dort. Drei der zwölf Betten sind also belegt. Die verspannten Schultern finden Erlösung unter der heißen Dusche.

Am Abend ziehen wir durch die Altstadt auf der Suche nach einem netten Gasthaus. Im ¨Rathaus¨ finden wir ein solches und lassen es uns schmackige Rösti schmecken.
Gegen 21.30 Uhr kommen Marietta und Nico hinzu. Meine frühere Mitarbeiterin und ihr Freund sind direkt nach der Arbeit von Nürnberg aus angereist. Hoffentlich haben sie auch gutes Wetter mitgebracht. Der Wilhelm ist wie Marietta auch ein Franke. Und so gab es gleich eine nette Unterhaltung.

Rapperswil. -  © Foto: Erich Kimmich
        24,2 km      261,2 km

 

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Kloster Fischingen und rauf aufs Hoernli

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  Tag 12.  Donnerstag 16. Mai 2013.  Von Wil zum Kloster Fischingen und aufs Hoernli.

Bis in die Nacht hinein haben DiDi und ich geredet und am Notebook was ausprobiert. Allein meine Anwesenheit hilft offenbar, es wieder ins Internet zu bringen 😉  Wie gut, dass ich noch kein Windows 8 benutze…
Der Schlaf war kurz und tief, denn um 7 Uhr heißt es aufstehen, denn DiDi muss zur Arbeit. Heute hat sie ein Gleitzeitpolster zur Verfügung und es gibt zunächst ein ausgiebiges Frühstück. Der Zauberstab-Fruchtcocktail (mit Chilli-Power) und ein ausgezeichneter Cappuccino machen mich rasch fit. DiDi nimmt mich ein Stück im Auto mit und nahe ihrer Firma wandere ich an einem Kreisverkehr um 9 Uhr los. Ich nehme das Sträßchen Richtung Wiezikon, um südlich von Münchwilen wieder den Schwabenweg zu treffen.

Rundblick bei Wil. - © Foto: Erich Kimmich

Es geht ein wenig aufwärts und so bietet sich ein schöner Blick auf die Wiler Altstadt. In Littenheid muss ich die Schuhe ausziehen und einige Steinchen entfernen. Auch das Mobiltelefon fordert wieder mal einen unverhofften Neustart. Offenbar ist „Sand im Getriebe“.

Es ist ein ruhiger Morgen, der Himmel ist bedeckt. Kleine Weiler und schöne Waldstücke wechseln sich ab. In Oberwangen führt der Schwabenweg an der Kirche auf dem Martinsbärgli vorbei, die mir zu steil auf einem Felsstück thront, als dass ich da hinaufgehen will. Der Weg steigt nach links bergan und führt lange durch den Wald aufwärts. Weit vor mir wandert einer mit einem großen Rucksack. Nach einiger Zeit begegne ich ihm wieder als er auf einer Bank sitzt und rastet. Er heißt Wilhelm Rieder, ist 71 und kommt aus der Nähe von Würzburg. Er hat seine diesjährige Strecke in Konstanz begonnen und in Tobel übernachtet. Dieses Jahr möchte er bis Genf kommen.

Es war doch gut, heute früher als gewohnt aufstehen zu müssen. Denn erst im Laufe des Tages habe ich bemerkt, dass ich ja bis vor 16 Uhr auf der Berghütte des Hörnli sein muss, wo ich mich angemeldet hatte. Heute hatte ich keine SMS- und Telefonverbindung mehr, ganz zu schweigen vom „Datenmodus“, den ich nur sekundenweise aktiviert habe (und schon waren 50 Euro Aufzahlung abgeschmolzen. Die Tarife in der Schweiz hauen dich um!).

Kloster Fischingen. - © Foto: Erich Kimmich

Ich mache jetzt aber keine Pause, ziehe also weiter und erreiche nach zwanzig Minuten das Kloster Fischingen. Weit vor mir im offenen Tal liegt es da. Sehr eindrucksvoll. Es geht abwärts und vor dem Kloster wieder steil hinauf. Ich schaue mir alles gründlich an: Das Benediktinerkloster geht auf das Jahr 1138 zurück. Wo einmal 150 Mönche und 120 Nonnen lebten sind es heute sieben Mönche, die auch ein Bildungs- und Seminarzentrum betreiben.

Kloster Fischingen. - © Foto: Erich Kimmich

Portal Kloster Fischingen. - © Foto: Erich Kimmich     Kloster Fischingen. - © Foto: Erich Kimmich

Besonders die hervorragend renovierte Kirche im Stil des Barock und Rokkoko beeindruckt mich gewaltig. Alles glänzt, ist hell und schimmernd. Es ist diese Mischung aus Licht und Glanz, aus Perspektive und Dekor, die diesen ungeheuer reichhaltigen Eindruck vermittelt.

Ida-Grab und -Altar, Klosterkirche Fischingen. - © Foto: Erich Kimmich     Marienstatue in der Klosterkirche Fischingen. - © Foto: Erich Kimmich

Pilgerstempel im Kloster Fischingen. - © Foto: Erich KimmichIn einer Seitenkapelle befindet sich das Grab der Idda. Um sie rankt sich eine besondere Geschichte: Pilger können ihre schmerzenden Füße in ein Loch in dem monumentalen Grabstein halten – und der Legende nach so von ihren Schmerzen befreit werden. Das mache ich natürlich, Fuß für Fuß. Der Erfolg lässt aber auf sich warten beziehungsweise kommt erst später.

Klosterkirche Fischingen: Orgie in Barock und Rokkoko. - © Foto: Erich Kimmich

Vor der Kirche genieße ich meine vielen Trockenfrüchte und die Salami, die ich seit Tagen mit herum trage. Im Klosterbüro bekomme ich einen Stempel in den Pilgerausweis und mache mich gegen 14 Uhr wieder auf den Weg.

Hier wachsen Thurgauer Himbeeren. - © Foto: Erich Kimmich

Pilger-Radroute. - © Foto: Erich KimmichNun geht es nur noch aufwärts. Mitten durch großflächige Himbeerplantagen führt der Pilgerweg und verläuft ein Stück weit auf einer Pilger-Radroute. Der Weg führt mich vorbei an der ¨Pilgerkäserei¨ in Au, die als Familienbetrieb seit 1887 Käse herstellt. Leider ist sie geschlossen. So fotografiere ich eben das Foto des Käsers auf der Informationstafel: Demnach ist der Pilgerkäse ein Halbhartkäse, hergestellt aus Kuhmilch. Er hat 50 % Fett i.Tr. und einen nussigen, milden Geschmack. Man bekommt ihn als 7-kg-Laib und als 400-g-„Pilgerli“. Während vier bis sechs Wochen wird der Käse regelmäßig mit Wasser und Salz geschmiert und bei 10-12° C und 85 % relativer Luftfeuchtigkeit gelagert. Danach steht der Pilgerkäse zum Verkauf bereit.

Eingang der Pilgerkäserei. - © Foto: Erich Kimmich     Info-Foto Pilgerkäser. - © Foto: Erich Kimmich

Durch die Gemeinde Au, an einem springenden, gurgelnden Bächlein entlang. Hier bin ich im Südthurgau, im sogenannten Tannenzapfenland.

Steile Waldpassage mit Treppe. - © Foto: Erich Kimmich

Eine extrem steile Himmelstreppe bringt den Kreislauf an seine Grenzen. Jedes Gramm macht sich hier bemerkbar. Dann, auf der Anhöhe von Allerwinden, habe ich den Wilhelm wieder vor mir. Einige Meter geht es wieder eben und die Aussicht ist vielversprechend. Beim Gehöft Chaltenbrunnen drängeln sich dutzende Ferkel neugierig gegen die Gitterstäbe und schnüffeln und grunzen den Pilger an.

Neugierige Ferkel. - © Foto: Erich Kimmich

Nun gehen wir gemeinsam den Anstieg an. Der Weg steigt wieder heftig bergan, führt durch den Wald und an einem Naturschutzgebiet entlang. Hier in den hohen Bergen treffen sich die drei Kantone Thurgau, Sankt Gallen und Zürich. Von der Ortschaft Steg aus ist das Hörnli (1133 m) in etwa einer Stunde erreichbar.

Kontinuierlich geht es bergauf. - © Foto: Erich Kimmich

Steile Waldpassage mit Treppe. - © Foto: Erich Kimmich     Ist es noch weit zum Hörnli? - © Foto: Erich Kimmich

Da vorne läuft der Wilhelm... - © Foto: Erich Kimmich

Eine Tafel informiert über die Hintergründe des Wegverlaufs:

1987 erklärte der Europarat den geschichtlich belegten Jakobsweg von den Pyrenäen bis nach Santiago de Compostela in SPanien zur ersten europäischen Kulturstrasse. Seither koordiniert er Bewegungen zur Reaktivierung der Jakobswege in Frankreich, Deutschland und der Schweiz. Mitarbeiter des Inventars historischer Verkehrswege der Schweiz (IVS) haben die möglichen Linienführungen wissenschaftlich erarbeitet und weisen auf wegbegleitende Einrichtungen hin; sie erhellen kulturelle, soziale und wirtschaftliche Hintergründe dieses kulturhistorischen Pilgerweges. […]
Der Kanton Thurgau hat 1991 zur 700-Jahr-Feier der Eidgenossenschaft den „Schwabenweg“ von Konstanz bis zur Kantonsgrenze am Hörnli teilweise neu erstellt und beschildert. Erst einige Jahre später wird der Pilgerweg in den übrigen Kantonen über Einsiedeln und Freiburg nach Genf markiert. Der „Schwabenweg“ ist bis zum Fuss des Hörnli mit weissen Schildern und blauer Schrift, der anschließende Jakobsweg dagegen mit braunen Schildern und weisser Schrift als Kulturroute gekennzeichnet. […]

Im Tössbergland. - © Foto: Erich Kimmich

Wann sind wir denn endlich oben? Das zieht sich wie eine Himmelsleiter… Gemeinsam steigen wir aufwärts. Treppen, Baumwurzeln, Steine. Es bleibt kaum mehr Kraft zum Reden, da mir die Puste auszugehen droht. Endlich erreichen wir auf 1133 Meter Höhe des Berggasthaus Hoernli. Hier soll 1132 der letzte Bär im Kanton Zürich erlegt worden sein. 701 Meter Aufstieg sind geschafft. Etwa 22 km habe ich heute zurückgelegt.

Neben der Speisekarte gibt es noch etliche informative Seiten zur Geschichte der Region. Da steht zum Beispiel:

Das heimelige Berggasthaus wurde 1991 saniert. Der Gipfel bietet bei gutem Wetter eine herrliche Fernsicht zu den Alpen, zum Jura und den Bergen ins Allgäu. Das nahe Toggenburg und das Tössbergland erfreuen den Wanderer. Seit 1929 gehört dieser Aussichtsberg dem Kanton Zürich. Das Hoheitszeichen des Kantons ziert das Gasthaus.
Im nahen und weiteren Gebiet des Hörnli lebten arme Kleinbauern. Das karge Einkommen konnten sie mit Heimarbeit (Weben, Sticken, Korbflechten, Kellen schnitzen) aufbessern. Im 18. Jahrhundert und zu Beginn des 19. Jahrhunderts brachte die Heimindustrie eine bescheidene Verbesserung der Existenzgrundlage. Die mechanischen Webstühle in den Fabriken setzten jedoch der Heimarbeit ein jähes Ende. Viele Menschen verarmten, sie verkauften ihre Heimwesen. Die Berggegenden entvölkerten sich.
1876 wurde die Töss zum reissenden Wildbach, Gärten und Wiesland wurden weggeschwemmt, Straßen aufgerissen und Häuser unterhöhlt.

Im Berggasthof sind Wilhelm und ich die einzigen Gäste. Der Wirt will gegen 18 Uhr zu Tal gehen, sodass wir nicht nur schnell etwas trinken und genießen (nämlich einen Apfelstrudel in Vanillesoße), Pilgerstempel im Hörnli. - © Foto: Erich Kimmichsondern gegen 17 Uhr auch schon das Abendessen zu uns nehmen. Dazu quartieren wir uns in der Kellerebene ein, wo sich auch das Lager mit etwa 24 Betten befindet. Ab 18 Uhr sind wir alleine auf dem Gipfel. Draußen ist es trüb, man kann aber wie aus der Flugzeug-Perspektive in die Täler schauen, in denen wir am nächsten Tag wandern werden. Der berühmte Sonnenuntergang fällt allerdings geradewegs ins Wasser…
Wilhelm und ich verbringen einen gemütlichen Abend mit Schwätzen und Lesen und sind während der Nacht die einzigen Bewohner des Hauses. Im Hörnli gibt es ein ganz passables WLAN und ich kann nachts noch ein wenig am Weblog arbeiten. Infolge Müdigkeit und Essen komme ich aber nicht sonderlich voran.

Aussicht vom Hörnli. - © Foto: Erich Kimmich

    22,0 km   3,5 km/h   6:15 Std.    701 hm   237,0 km

 

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