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Erichs (B)Logbuch » 2014 » September

Ab in die Abruzzen!

Bücher, Urlaub: Abruzzen, Wandern Diesen Beitrag kommentieren »

Wandertage in den Abruzzen:

Abruzzen: Fünf Wandertage und ein Pausentag in Sulmona.

  1. Wandertag: San Demetrio – Peltuinum – Bominaco – Caporciano

  2. Wandertag: Carporciano – Navelli – Capestrano – Capodacqua

  3. Wandertag: Capodacqua – Forca di Penne – Torre de‘ Passeri – Sulmona

  4. Tag: Ein genußvoller Pausentag im Städtchen  Sulmona

  5. Wandertag: Sulmona – Bugnara – Anversa degli Abruzzi – Castrovalva

  6. Wandertag: Castrovalva – l’Immacolata – Frattura Vecchia – Scanno

  7. Tag: Rückreise Scanno – Sulmona – Roma – Milano – Basel


Die Abruzzen – zwei Autostunden östlich von Rom – gehören zu den noch eher unbekannten Reisegebieten Italiens. In dieser reizvollen Gebirgsregion wollen wir eine Woche zu Fuß unterwegs sein. Wie schon im Herbst 2006 nach Ligurien haben wir die Reise bei www.italienwandern.com gebucht. Die Unterkünfte sind nun bereits organisiert, die Wanderstrecken sorgfältig beschrieben.

Die Abruzzen liegen östlich von Rom. - Foto: Erich Kimmich    Zürich Hauptbahnhof. Hier läuft alles planmäßig. - Foto: Erich Kimmich

Frühmorgens um 5:03 Uhr geht es mit der ersten S-Bahn nach Renningen und Böblingen, dann mit dem Regionalexpress nach Singen und weiter nach Zürich. Hier treffe ich meinen Wanderfreund Helmut, der aus Karlsruhe angereist ist. Mit dem Eurocity fahren wir bis Mailand und steigen dort in einen der Roten Pfeile um, die italienischen ICE-Züge, in denen man komfortabel und rasend schnell vorankommt.

Freccia Rossa (Roter Pfeil) - die italienischen Schnellzüge. - Foto: Erich Kimmich    Die Kraftprotze nebeneinander in Rom. - Foto: Erich Kimmich

Milano Centrale. So schön kann ein Kopfbahnhof sein. - Foto: Erich Kimmich    Mit dem Abendbus 180 km von Roma nach Aquila. - Foto: Erich Kimmich

Gegen 17 Uhr sind wir in Roma Termini angekommen, lösen ein S-Bahn-Ticket und sind drei Stationen weiter im Bahnhof Roma-Tiburtina angekommen. Hier erreichen wir noch den letzten Bus, der uns in knapp zwei Stunden gut 180 Kilometer gen Osten in die wilden Berge bringt. Unser Ziel ist die Stadt L’Aquila (Partnerstadt von Rottweil), von der wir in der beginnenden Dunkelheit nicht allzu viel sehen können. Im Hotel San Michele werden wir freundlich empfangen. Im Ristorante „La Grotta di Aligi“ sagen wir zu den Empfehlungen des Küchenchefs „Ja, gerne!“ und genießen daraufhin ein feines regionales Abendessen.
Nun sind wir angekommen in den Abruzzen. Diese Gebirgsregion zählt zum Apennin und steigt im Gran Sasso-Massif bis auf knapp 3.000 Meter Höhe an. Ein Drittel der abruzzesischen Fläche stehen als Nationalpark unter Schutz (Nationalpark Gran Sasso, Nationalpark Majella). L’Aquila ist die Hauptstadt der Region Abruzzen und der Provinz L’Aquila in Italien. Die Stadt zählt etwa 71.000 Einwohner.


 

Buch-Tipp:

Buch bei Amazon bestellen!Christoph Hennig:
Wilde Wege, stille Dörfer
Wanderungen in den Abruzzen
Rotpunktverlag Zürich, 352 Seiten,
3. aktualisierte Auflage  2013
Broschiert, 28.- Euro

Das einst kaum zugängliche Bergland der Abruzzen ist in weniger als zwei Stunden von Rom aus erreichbar und gehört doch zu den unbekannteren Reisegebieten Italiens. Vor allem für Wanderer ist die Gegend äußerst reizvoll. Die Gebirgsregionen sind weitgehend verschont geblieben von den architektonischen Zeugnissen der Freizeitkultur. Fast alle Gebirge der Abruzzen gehören heute zu Nationalparks eine Dichte, die es nirgendwo sonst in Europa gibt. Die imposanten, bis zu 3000 Meter aufragenden Höhenzüge bieten ein Landschaftsbild von einzigartiger Vielfalt. Kahle Bergkuppen überragen Täler mit dichten Buchenwäldern, schmale Canyons führen zu Wasserfällen und Seen. Herbe und großartige Szenerien wechseln mit den sanfteren Bildern des Hügellands. Das Buch von Christoph Hennig beschreibt eine Wanderung in 15 Tagesetappen durch die gesamte Region. Am Weg liegen malerische Dörfer, lebendige Kleinstädte und zahlreiche historisch interessante Orte. Ein besonderer Akzent liegt auf dem kulinarischen Angebot, mit genauen Schilderungen zahlreicher Restaurants am Wege. Zusätzlich erschließen Hintergrundtexte das vergangene und gegenwärtige Leben der Region.

 

„Für mich war Chaos“

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Schlossgarten Stuttgart: Am Abend des 30.09.2010 - Foto: Erich Kimmich

Das vergessen wir nie! So lautete ein Protestplakat am 30. September 2010 nach dem brutalen Wasserwerfereinsatz gegen tausende friedliche Demonstranten im Stuttgarter Schlossgarten. Inzwischen wird – endlich! – im sogenannten „Wasserwerferprozess“ vor dem Stuttgarter Landgericht das ganze Dilemma aufgearbeitet. Manche der Beschuldigten haben immerhin „Den späten Mut, den Mund aufzumachen„, wie das die Kontext-Wochenzeitung am Beispiel des Polizeioberrats Thomas E. in der jüngsten Ausgabe darstellt.

 Foto: Erich Kimmich    Foto: Erich Kimmich   Foto: Erich Kimmich

Unter der schützenden Hand der Stuttgarter Staatsanwaltschaft ist offenbar noch einiges ungeahndet geblieben. Allmählich kristallisiert sich heraus: Es war  geplante Absicht seitens der Polizeiführung, ohne das Rote Kreuz in den Einsatz mit den gefährlichen Wasserwerfern zu gehen (Kontext-Artikel „Tausend Mann und kein Befehl“ vom 17. September 2014).
Anfang September zog das Gericht gar zu einem Ortstermin auf den sogenannten Feldherrenhügel am Rande des Schlossgartens (Kontext-Artikel „Im Augenschein des Feldherrnhügels“ vom 10. September 2014). Immerhin haben das Bildmaterial und die Aussagen der Angeklagten in der Hauptverhandlung dazu geführt, dass nach bald vier Jahren gegen Polizeipräsident Stumpf ein Verfahren wegen Körperverletzung im Amt eingeleitet wurde.

 Foto: Erich Kimmich    Foto: Erich Kimmich    Foto: Erich Kimmich

Warum waren am Schwarzen Donnerstag keine Rettungskräfte im Park? Weil die Polizei angeblich einen „nicht komplizierten Einsatz“ erwartet hatte. Diese mehr als merkwürdige Begründung des ehemaligen Stuttgarter Polizeipräsidenten Siegfried Stumpf hat ausgereicht, dass Ermittlungen wegen unterlassener Hilfeleistung gar nicht erst aufgenommen wurden. Entschuldigt hat sich bei den Opfern bis heute niemand. Dafür werden noch immer die Verletztenzahlen runtergerechnet. Mehr dazu in diesem Artikel der Kontaxt-Wochenzeitung vom 20.08.2014.

 Foto: Erich Kimmich

Weblinks:
Bei Abriss Aufstand
Kopfbahnhof-21.de
Parkschützer
Kontext-Wochenzeitung
Bild-Reportage realfragment
Stuttgart-21-Wiki
Faktencheck Wikireal.org

 

Bitte umsteigen! 20 Jahre Bahnreform

Buch bei Amazon anschauen Bernhard Knierim und Winfried Wolf:

Bitte umsteigen!
20 Jahre Bahnreform

Schmetterling Stuttgart, 2014
256 Seiten.  22.80 €

Das Jahr 1994 brachte mit der Bahnreform und mit der Gründung der Deutschen Bahn AG die größte Veränderung im Verkehrsbereich seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Kritiker sahen in der Bahnreform allerdings bereits damals die Verschleierung der Bahnprivatisierung. Und sie sagten Verhältnisse voraus, wie es sie z.B. im Sommer 2013 in Mainz und Umgebung gab. Inzwischen hat sich Ernüchterung breit gemacht: Nur im hoch subventionierten Nahverkehr gibt es eine Steigerung der Fahrgastzahlen. Die Qualität des Bahnverkehrs hat dramatisch abgenommen: Die Verspätungen nahmen zu, Ausfälle von Zügen sind heute an der Tagesordnung. Im Nahverkehr hat sich inzwischen ein Schein-Wettbewerb breitgemacht, in dem es vor allem um ein Drücken der Löhne geht. Inzwischen gibt es auch einen spürbaren Abbau der Sicherheit im Schienenverkehr. Die Autoren des Buches zeigen auf, wie die DB AG, anstatt in das Streckennetz, in die Wartung und in funktionierende Züge zu investieren, zunehmend als «Global Player» agiert. Wie die Kommandohöhen der Deutschen Bahn inzwischen ausschließlich von Bahnfremden bestimmt werden und wie die Bahnpolitik, wie sie die Bundesregierung und die EU betreiben, als integraler Bestandteil einer allgemeinen Verkehrspolitik zu verstehen ist, die in erster Linie auf den Straßen- und den Luftverkehr und auf die Container-Schifffahrt setzt. Schließlich skizzieren sie, wie eine überzeugende Struktur der Bahn und eine Verkehrs- und Bahnpolitik aussehen müssen und plädieren in diesem Kontext für öffentliche Eigentumsformen mit dem Grundsatz «so dezentral wie möglich, so zentral wie nötig».

Wanderrunde durchs Gäu

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Heute bin ich mal wieder am Ausprobieren: Mit der WordPress-App möchte ich von unterwegs aus einen Beitrag in mein Blog einstellen. Nebenbei natürlich wandern: Socken und Schuhe testen. Denn übermorgen geht es in die Abruzzen.

Landschaft am Möttlinger Köpfle, Blick Richtung Renningen. - Foto: Erich Kimmich

Viele Mountainbiker waren unterwegs. Kein Wunder bei diesem traumhaften Wetter mit angenehmsten Temperaturen.

Mountainbikerin am Möttlinger Köpfle. - Foto: Erich Kimmich

Blaue Schlehen und rote Hagebutten liefern heute die Farbtupfer am Wegrand. Diese Sträucher haben dem Heckengäu seinen Namen eingebracht. Silberdisteln stehen neben Kuckuckslichtnelken am Hang. Und die rotbackigen Äpfel lassen das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Rote Hagebutten. - Foto: Erich Kimmich    Blaue Schlehenfrüchte. - Foto: Erich Kimmich

Silberdisteln. - Foto: Erich Kimmich    Herbstreife Äpfel. - Foto: Erich Kimmich

Nach der schönen langen Tour gibt es an einem Verkaufsstand in Weil der Stadt ein paar feine Kürbis-Fotos. Der Herbst ist da.

Herbstliche Ernte: Kürbisse. - Foto: Erich Kimmich

11,5 km bin ich in 2:29 Stunden gewandert, also 4,62 Kilometer pro Stunde.  Ohne Pausen wären es sogar 5,83 km/h.

Essbare Kürbisse. - Foto: Erich Kimmich

Vom Krieg Reich gegen Arm

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Bei der Jahresversammlung der GLS-Bank Mitte Juni 2014 in Bochum waren mehr als 4.000 Gäste geladen. Redner waren u.a. Horst Köhler und Norbert Lammert. Der Kabarettist Georg Schramm – bekannt aus Funk und Fernsehen und von einigen Auftritten vor dem Stuttgarter Hauptbahnhof – untersuchte in seiner Rede die Ursachen der weltweiten Krise. Er verglich die Finanzkrise mit den Erscheinungsformen eines Drogenkrieges: „Stellen Sie sich vor: Erst werden die Länder mit Billigkrediten angefüttert – wie Drogenabhängige. Und wenn sie sich daran gewöhnt haben, mit Billiggeld über ihre Verhältnisse zu leben, dann kommen die Dealer. Und es gibt neuen Stoff nur noch zu Preisen, die das Opfer langsam aber sicher ruinieren.“

Die Finanzkrise ist wie ein Drogenkrieg

Ist in diesem Drogenkrieg dann der „User“ pleite, so Schramm, „dann kommt der Inkassotrupp und holt alles aus der Bude raus, was man zu Geld machen kann: Wasser, Strom, Gasversorgung, Rentenkasse und Gesundheitssystem, Eisenbahnen. Der Inkassotrupp des globalen Syndikats heißt in unseren Zeiten IWF.“
Der Einsatz des Inkassotrupps in Griechenland habe unter anderem das griechische Gesundheitssystem vollends ruiniert. Nur die griechische Armee sei von Kürzungen ausgenommen worden – weil noch Aufträge aus Deutschland ausstanden.
Auch die Dealer selbst seien hochgradig Billiggeld-abhängig. „In den USA werden täglich zwei Milliarden frische Dollar an die ‚Dealer‘ verteilt – jeden Tag! Für 45 Millionen amerikanische US-Bürger gibt es aber nur Lebensmittelkarten im Monat. Aber dafür besitzen mittlerweile 700 Personen des globalen Geldsyndikats die Hälfte des weltweiten Vermögens,“ sagte Schramm.

Das Kapital im 21. Jahrhundert„Bleibt die Demokratie auf der Strecke, wenn die Ökonomie alles unter sich subsumiert? Dem stehen wir gegenüber, dem müssen wir uns stellen,“ sagte Georg Schramm.

Schramm zitierte Merkels Forderung nach „mehr marktkonformer Demokratie“ (das heißt für Schramm also ‚weniger demokratiekonformen Markt‘)  und weist auf das neue Buch von Thomas Piketty: „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ hin.
„Bleibt die Demokratie auf der Strecke?“ lautet die Frage. Thomas Piketty untersucht darin Daten aus 20 Ländern, mit Rückgriffen bis ins 18. Jahrhundert, um die entscheidenden ökonomischen und sozialen Muster freizulegen. Doch ökonomische Trends seien keine Handlungen Gottes. Politisches Handeln habe ökonomische Ungleichheiten in der Vergangenheit korrigiert, sagt Piketty, und könne das auch wieder tun.

Ein Jahr her!

Jakobsweg Ein Kommentar »

Erinnerungen. Heute vor einem Jahr…

Meine Wanderschuhe am 139. Tag. Gekauft habe ich sie in Clermont-Ferrand am 55. Tag.

Heute vor genau einem Jahr bin ich früh morgens in Santiago de Compostela mit dem Bus zum Flughafen gestartet und über Barcelona nach Stuttgart geflogen (Notiz: nächstes Mal gehe ich das zu Fuß!! Ernsthaft.).
Meine Wanderschuhe blieben in Santiago zurück. Später habe ich das bereut. Ich hätte sie ja mitnehmen und neu besohlen lassen können.
Das war am 139. und letzten Tag meiner langen Wandertour im Jahr 2013. Am Flughafen bin ich mit Sekt und Häppchen empfangen worden! Einzigartig und unvergesslich!

Facebook-Nachricht vom 20. September 2013

Kauf dir einen Esel!

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Der kleine PostkartenpilgerErika, die etwa zeitgleich mit mir im vergangenen Jahr von Würzburg bis Santiago gepilgert ist, ist momentan im spanischen Los Arcos in der Pilgerherberge Casa de Austria als Hospitalera. Sie schickt mir heute diese Postkarte, über die ich mich (Esel) sehr gefreut habe: Wenn ich meine Bahnfahrkarte zurückgebe und ein zuverlässiges Verkehrsmittel suche, dann empfiehlt sie mir: Kauf dir einen Esel!

Das könnte meine neue Kampagne werden, wenn der Nahverkehr wieder unzuverlässig wird!!?

Erikas Esel-Postkarte vom Camino