Unterwegs auf dem West Highland Way, Schottlands erstem offiziellen Fernwanderweg. Von den Vororten Glasgows bis nach Fort William am Fuße des berühmten Ben Nevis, durch das Herz der schottischen Highlands.

Foto: www.visitscotland.com

Übersicht & Navigation:

1. Tag Anreise nach Glasgow und Milngavie

2. Tag Milngavie – Drymen: 19,5 km

3. Tag Drymen – Rowardennan: 21,5 km

4. Tag Rowardennan – Inverarnan: 21,5 km

5. Tag Inverarnan – Tyndrum: 21,7 km (Pano 1, 2)

6. Tag Tyndrum – Inveroran: 14,5 km (Pano 1, 2, Foto)

7. Tag Inveroran – Kinlochleven: 30 km (Pano 1)

8. Tag Kinlochleven – Fort William: 23,5 km

9. Tag Rückreise Fort-William – Glasgow – Stuttgart

Vorfreude Reisevorbereitungen

Wanderstrecke in Google Maps anzeigen lassen

Literatur-Hinweise:

Hartmut Engel:
Schottland: West Highland Way

Stein-Verlag, 160 S.
Die Tour wird in 14 Einzeletappen beschrieben, so daß auch Wanderer, die nicht die ganze Strecke laufen wollen, gute Ein- bzw. Ausstiegsmöglichkeiten haben.

Jede Etappenbeschreibung umfasst den Wegverlauf, wichtige Tips wie Übernachtungsmöglichkeiten, Verkehrsverbindungen usw. Griffmarken, Symbole, Reise-Infos, ein kleiner Sprachführer und Literaturtipps runden das praktische Büchlein ab.

Footprint-Map:
The West Highland Way

Diese Karte ist einfach Ideal für alle, die auf dem West Highland Way wandern wollen.

Der West Highland Way wird in mehrere Sektionen aufgeteilt. Diese werden dann jeweils auf einer Doppelfaltseite dargestellt.

Außerdem werden alle weiteren wichtigen Informationen übersichtlich angezeigt:
Hostel, Hotel B&B, post office usw.
Die Entfernungsangaben sind in Meilen.

DVD bei Amazon bestellen Rucksack:
Der schottische West Highland Way

Eine sehr schön gemachte Beschreibung des gesamten Weges. Von den Autoren der bekannten MDR-Sendereihe „Rucksack“. Es ist genau die richtige Einstimmung und Vorbereitung für diesen großartigen Wanderweg. Und hinterher ist es erst recht ein schöner Rückblick.

2005, 90 min. 17,99 Euro

Epilog:

Wie ging es noch weiter? Sabine und Jürgen hatten noch weitere Zeit eingeplant und sich nach einer Erholungspause den Great Glen Way vorgenommen, Schottlands jüngster Fernwanderweg. Dieser schöne Weg erstreckt sich 117 km lang und gut markiert von Fort William im Westen bis nach Inverness im Osten. Er verläuft auf dem größten geologischen Bruch Großbritanniens und folgt Teilen von Telford’s historischem Caledonian Canal. Entlang der Ufer des berühmten Loch Ness verlaufend endet er in Inverness, der Hauptstadt der Highlands.

Wer jetzt Lust bekommen hat: Da wäre noch der Speyside Way (135 km) oder The Southern Upland Way (340 km) …

Fort William am Morgen des 25. Juni 2007. - Foto: erich Kimmich

Unser Zug fuhr um 7.40 Uhr in Fort William ab. Das Wetter zeigte sich zum Abschied von seiner besten Seite. Die Strecke auf der West Highland Line führte wie in einem raschen Déja-vu zu einem großen Teil entlang unserer Wanderstrecke bis zum Loch Lomond und in einem Bogen bis nach Glasgow, wo wir gegen Mittag ankamen. So bot sich uns Gelegenheit, noch einmal große Teile des Weges zu sehen, die letzten Tage beim Vorbeifahren nochmal Revue passieren zu lassen.
Vom Zug aus bot sich ein fantastisches Licht-Spektakel, denn immer wieder schien die Sonne zwischen den Wolkenbänken, bot in den Highlands alle Grün- und Grautöne auf bis hin zu einem frischen Regenbogen. Eine Gruppe Rehe und ein imposanter Hirsch ließen sich vom vorbeifahrenden Zug kaum stören. Nach Bridge of Orchy sahen wir parallel auf der anderen Talseite einen zweiten Zug fahren. In Crianlarich, wo sich die Schienenwege treffen, wurde dieser Zug mit dem unseren zur Weiterfahrt gekoppelt.

Zwischen Bridge of Orchy und Crianlarich. - Foto: Erich Kimmich

Zeit für Einkäufe hatten wir keine mehr, per Taxi fuhren wir kurzerhand zum Flughafen, checkten ein und flogen mit British Airways nach Heathrow. Kleine Genugtuung: In einem umfangreichen Whisky-Geschäft im Flughafen musste der Fachmann unsere Frage nach einem Oban-Whisky leider ablehnend beantworten. Dann der Weiterflug nach Stuttgart. Verspätet und ohne Verpflegung. Unerwartet schnell lag mein Rucksack in Stuttgart auf dem Band. Noch eine S-Bahn-Fahrt und die Heimat hatte uns wieder.

Heathrow, der unendlich große Flughafen. - Foto: Erich Kimmich

Schaut mal, was wir alles mitgebracht haben: zum Beispiel das feucht-kühle schottische Wetter! Es sollte uns zu Hause noch mehr als zwei Wochen lang begleiten…